triathlon+
Zahl des Tages
466

Die Polizei auf Big Island greift rigoros durch, um die

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Der Run auf die Rekorde: Frodeno pulverisiert die Weltbestzeit – Sanders pusht sich zu neuem Rekord

Dass die Entscheidung beim Triathlon im Laufen fällt, liegt in der Natur der Sportart. Jeder noch so große Vorsprung kann in der letzten Disziplin wieder schrumpfen und man hat schon vermeintlich sichere Sieger wenige Meter vor dem Ziel alles verlieren sehen. Doch wir reden hier von Jan Frodeno …

spomedis

Beim Laufen kämpft Jan Frodeno aufgrund seines Vorsprungs hauptsächlich gegen sein Ich aus dem Jahr 2016. Gegen jenen Jan Frodeno, der in Roth mit 7:35:39 Stunden eine neue Weltbestzeit aufstellte.

- Anzeige -

Mit einer Pace von 3:38 Minuten geht Jan Frodeno auf den ersten Kilometer und merkt schnell, dass er richtig beißen muss, damit der Lauf kein Spaziergang wird. Doch er findet seinen Rhythmus, verpflegt sich wie geplant und lässt sich auch durch einen Sturz auf dem nassen Teppich des Zielbereichs nicht aus dem Konzept bringen. Er will die neue Weltbestzeit. Er will die magische Marke von 7:30 Stunden unterbieten.

Lionel Sanders zeigt beim Laufen, dass er ein wahres Mentalmonster ist. Mit dem ersten Schritt ist ihm klar, dass er Jan Frodeno unter normalen Umständen nicht wird einholen können. Also ändert er sein Ziel und versucht den Frodeno von 2016 zu schlagen. 7:35:39 Stunden lautet die Marke, die er jetzt knacken will, und lange ist er auch auf diesem Kurs. Doch irgendwann muss Sanders dem harten Angehen Tribut zollen und wird langsamer. Zeit zum Aufgeben? Auf keinen Fall! Ein weiteres Mal ändert er den Plan und jagt nun seine persönliche Bestzeit. Irgendwie muss er unter 7:44:29 Stunden bleiben. Irgendwie …

Es ist vollbracht: Nach 7:27:53 Stunden reißt Jan Frodeno das Zielbanner in die Höhe und setzt sich mit einer neuen Weltbestzeit ein sportliches Denkmal. Im Ziel dankt er Lionel Sanders für den Ansporn am heutigen Tag und in den vergangenen Wochen. Ohne Sanders im Nacken, sagt Frodeno, hätte er den Rekord vielleicht nicht geknackt. Als der Kanadier ins Ziel kommt, lässt sich in seinem Gesicht mühelos ablesen, wie sehr die letzten Kilometer geschmerzt haben. Doch es hat sich gelohnt: Mit 7:43:30 Stunden stellt Sanders eine neue persönliche Bestzeit auf. Zeit zum Feiern!

Alle Fotos: Nils Flieshardt und Frank Wechsel

Mehr zum Thema

Laura Klug
Athletin des Tages

Laura Klug

Triathlon Potsdam eV
33 Jahre
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

94,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.

Verwandte Artikel

Ist Chris McCormack der größte Triathlet der Welt? Das stand vor 20 Jahren in der triathlon

Chris McCormack hält sich für den besten Triathleten der Welt (Hawaii ausgenommen – noch), in Zürich siegt ein Maurer, Roth sucht während des WM-Viertelfinals einen Plan B, und im Kleingedruckten der Ergebnislisten verstecken sich Alistair Brownlee und Daniela Ryf: Das war der August 2006 in der triathlon. Eine neue Ausgabe unserer Retro-Serie – 20 Jahre später mit einem Schmunzeln im Gesicht und dem Wissen von heute.

Stadlers Zeh, Kienles Kraichgau und Zaubergetränke: Das stand vor 20 Jahren in der triathlon

Ein Sommermärchen mit leergefegten Radwegen, Normann Stadler mit gebrochenem Zeh und gutem Omen, ein 21-jähriger Sebastian Kienle im Kraichgau und Zaubertränke mit „Transportmatrix": Das war der Juli 2006 in der triathlon.

Community-Chat aktuell

triathlon+
Jetzt neu: Print und online!

94,95 - pro Jahr
  • monatliche Zeitschrift
  • alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne
  • Webinare & Co.

Monatsabo

9,95 - pro Monat
  • ganz flexibel

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge