NEU! triathlon-News Ausgabe vom 12. Oktober, 21:34 Uhr · 1:01 Min · Kurzfassung

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Ironman Lanzarote: Keine 70.3-Distanz, Langdistanz terminiert

Nachdem Ironman den Wettkampfkalender ohne das Rennen auf der kanarischen Insel veröffentlicht hatte, gab es viele Diskussionen. Nun kann Entwarnung gegeben werden – zumindest für die Langdistanz. Wer jedoch über die halbe Distanz starten möchte, muss sich einen anderen Austragungsort als Lanzarote suchen.

Die kanarische Insel Lanzarote ist im Triathlon-Wettkampfkalender kaum wegzudenken. Die Langdistanz feierte vor etwas mehr als 31 Jahren ihr Debüt. Am 4. Juni 1992 fand das ikonische Rennen erstmals statt und seitdem jährlich, ausgenommen 2020. In den Siegerlisten stehen einige bekannte Namen wie Thomas Hellriegel, Faris Al-Sultan oder auch Paula Newby-Fraser und Lucy Charles, damals noch ohne den angeheirateten Namenszusatz Barclay. Die Strecke zählt zu den anspruchsvollsten im Triathlonzirkus. Das zeigt auch ein Blick auf den Streckenrekord der Männer, der bei 8:22:31 Stunden liegt und damit deutlich von der Acht-Stunden-Marke entfernt ist.

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Langdistanz im Mai

Für die Saison 2024 ist das Rennen im Atlantik auf den 18. Mai terminiert. Damit ist der Wettkampf auf Lanzarote wieder die erste Langdistanz im europäischen Rennkalender. An den zwei Wochenenden davor werden die ersten Mitteldistanzen Europas in Venice-Jesolo am 5. Mai und auf Mallorca am 11. Mai ausgetragen.

Keine Mitteldistanz von Ironman

Die Mitteldistanz, die 2022 zum elften Mal auf Lanzarote ausgetragen wurde, wird im kommenden Jahr nicht wie vermutet im März stattfinden, sondern eingestellt. Somit ist der deutsche Doppelerfolg von Anne Haug und Justus Nieschlag erst einmal das letzte Profi-Ergebnis, das in den Resultaten stehen wird. Die Veranstaltung war in diesem Jahr erstmals seit dem Bestehen ausverkauft, nun ist sie Geschichte. Ob die Mitteldistanz ohne das Branding „Ironman“ weitergeführt wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt unwahrscheinlich.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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