Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Cunnama und Trautman, kaum Einschränkungen in Taiwan

Schon vor dem Rennen in Südafrika waren beide die Favoriten auf den Sieg – und sie lieferten sich letztlich ein heißes Duell: Die Lokalmatadoren James Cunnama und Matt Trautman trennten im Ziel des People’s Triathlon im südafrikanischen Port Elizabeth nur 16 Sekunden. Cunnama gewann nach zwei Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21 Kilometern Laufen in 3:46:09 Stunden, Trautman lief nach 3:46:25 Stunden ins Ziel. Rang drei sicherte sich Kyle Buckingham in 3:48:47 Stunden.

Spitzentrio zieht auf dem Rad davon

Das Schwimmen hatte der spätere Fünftplatzierte Jamie Riddle in 23:29 Minuten als Schnellster beendet. Trautman stieg nach 25:21 Minuten als Dritter auf dem Wasser, Cunnama reihte sich nach der ersten Disziplin auf Platz fünf ein (26:42 Minuten). Auf dem Rad trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Während Cunnama (2:07:13 Stunden), Trautman (2:08:35 Stunden) und Buckingham (2:08:41 Stunden) davonzogen, wurde Riddle (2:15:06 Stunden) nach hinten durchgereicht.

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Bevor es auf die Laufstrecke ging, lagen die drei Erstplatzierten dicht beieinander. Cunnama kam als Erster nach 2:34:32 Stunden zum zweiten Wechsel, dicht gefolgt von Trautman, der drei Sekunden dahinter lag, und Buckingham (2:34:39 Stunden). Nach dem Wechsel übernahm Trautman zunächst die Führung. Die Erstplatzierten lieferten sich über die 21 Kilometer auf der Laufstrecke ein spannendes Duell, das James Cunnama mit 1:10:48 Stunden knapp vor Matt Trautman mit 1:11:07 für sich entschied. „Ich habe keinerlei Spielraum bekommen. Matt blieb während des gesamten Laufs an meiner Seite“, bilanzierte der 37 Jahre alte Sieger nach dem Kopf-an-Kopf-Rennen.

Pallant siegt mit fünf Minuten Vorsprung

Bei den Frauen gewann Emma Pallant derweil mit deutlichem Vorsprung. Die Britin lag im Ziel mit 4:12:35 Stunden rund fünf Minuten vor der zweitplatzierten Südafrikanerin Annah Watkinson (4:17:31 Stunden). Auf Rang drei lief Watkinsons Landsfrau Jade Nicole in 4:22:42 Stunden ein.

McKenna triumphiert in Hervey Bay

Beim Hervey Bay 100 Triathlon im australischen Queensland sicherte sich unterdessen Steven McKenna den Titel. Nach zwei Kilometern Schwimmen, 80 Kilometern Radfahren und 18 Kilometern Laufen lag der Australier mit 3:18:18 Stunden vor Landsmann Simon Hearn (3:20:08 Stunden) und Caleb Noble (3:20:33 Stunden). Bei den Frauen gewann Amelia Watkinson in 3:34:28 Stunden vor Barbara Riveros (3:41:55 Stunden). Dritte wurde Ellie Salthouse in 3:44:09 Stunden.

Für beide Rennen hatte die Professional Triathletes Organisation jeweils 15.000 Dollar Preisgeld ausgerufen.

Rennen „wie gewohnt“ in Taiwan

Auch die Challenge Taiwan fand am vergangenen Wochenende statt, nachdem das Rennen am ursprünglich geplanten Termin im April abgesagt werden musste. Ingesamt gingen 5.200 Altersklassenathleten an den Start, 550 davon auf der Lang- und 1.700 auf der Mitteldistanz. Die Langdistanz gewannen Thomas Herrmann und Shaoping Lo.

„Es war erstaunlich, die Aufregung der Athleten vor dem Start zu sehen und endlich wieder dieses Renngefühl zu erleben“, sagt Jort Vlam, CEO der Challenge Family. „Die positiven Rückmeldungen und das Lächeln auf den Gesichtern all dieser Athleten erinnern uns daran, warum wir dies tun und wie sehr wir dieses Renngefühl vermisst haben.“ Da die Situation rund um die Corona-Pandemie in Taiwan weitestgehend unter Kontrolle ist, konnte die Veranstaltung in vielerlei Hinsicht wie gewohnt und ohne viele Einschränkungen stattfinden.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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