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Mehr Beweglichkeit: Neuer Kickr Move von Wahoo soll realistischeres Fahrgefühl vermitteln

Der neue Smarttrainer der US-Amerikaner bietet eine Zwei-Achsen-Bewegung und soll das Indoor-Training weiter in Richtung Realität führen. Zugleich veröffentlicht Wahoo sein neues Kickr Bike Shift.

Vor rund einem Jahr brachte Wahoo mit dem Kicker Wifi ein vor allem technisches Update seines Smarttrainer-Topmodells in sechster Generation auf den Markt. Mit dem Kickr Bike v2 ergänzten die US-Amerikaner zugleich ihr Portfolio im Indoor-Training-Bereich. Jetzt folge laut Wahoo der nächste große „Schritt nach vorn“: Der neue Kickr Move soll ein noch realistischeres Fahrgefühl vermitteln. Wahoo verspricht sogar das „realistischste Fahrgefühl eines Smarttrainers überhaupt“. Zusammen mit dem Kickr Move bringt das Unternehmen aus Kalifornien das neue Kickr Bike Shift auf den Markt. Es soll „die Kategorie der Smart Indoor Cycling Bikes einer größeren Anzahl engagierter Athleten“ öffnen.

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Kickr Move

Mit einer Zwei-Achsen-Bewegung soll der Kickr Move ein realistischeres Fahrgefühl vermitteln.

Der „Schritt nach vorn“ beim Kickr Move ist von Wahoo durchaus wörtlich gemeint. Denn deren neue Smarttrainer-Generation biete eine Zwei-Achsen-Bewegung. Neben die Rechts-Links-Beweglichkeit der aus den Vorgängermodellen bekannten „Axis-Feet“ geselle sich eine Vorwärts-Rückwärts-Bewegung des Trainerkörpers von mehr als 20 Zentimetern. Die Kombination aus beidem erzeuge „ein Gefühl, das dem des Radfahrens im Freien sehr ähnlich ist“, schreibt Wahoo. Die Technik dahinter: Der Trainerkörper des Kickr Move stehe auf definierten Rollen-Rädern, die sich in einer festen, leicht gebogenen Schiene befinden. Dadurch werde ein umgehendes Feedback erzeugt. Wenn der Fahrer seine Leistung erhöht oder verringert, sich auf den Sattel setzt, aus dem Sattel geht oder einfach nur seine Sitzposition auf dem Sattel verändert, bewege sich der Trainer mit ihm vorwärts und rückwärts. Dadurch, dass die Bahn gekrümmt sei, kontrolliere die Schwerkraft den Bewegungsumfang: Kleine Veränderung der Sitzposition auf dem Sattel führten zu einer geringen Bewegung, während ein All-out-Sprint oder eine Bergaufpassage im Stehen zu einem viel größeren Bewegungsradius führten.

Als maximalen Widerstand gibt Wahoo 2.200 Watt an, bei einer Genauigkeit von +/– 1 Prozent und einer maximalen Steigung von 20 Prozent.

Sperrschalter für den Transport

Falls jemand doch einmal ein starres System für eine Ausfahrt bevorzugt: Der Kickr Move verfügt laut Wahoo über einen Sperrschalter, mit dem die Bewegung deaktiviert werden könne. Das ermögliche nicht nur eine Anpassung an die Vorlieben des Fahrers, sondern ebenfalls einen leichteren Aufstieg auf das Rad und einen stabileren Transport.

Der Kickr Move soll 1.599,99 Euro kosten (UVP des Herstellers).

Add-on für den Kickr Climb

Mit dem Kickr Climb Base Adaptor kann der Climb zusammen mit dem Kickr Move genutzt werden.

Da der Kickr Move eine neue Bewegungsamplitude einführt, hat Wahoo zugleich ein Hardware-Add-on entwickelt, das mit den bestehenden Modellen des Kickr Climb kompatibel ist. Der sogenannte „Kickr Climb Base Adaptor“ werde an der Basis des Kickr Climb angebracht. Er folge genau demselben Bogen wie der Kickr Move, sodass beide Tools zusammen genutzt werden können. Preis für das Add-on: 49,99 Euro.

Kickr Bike Shift

Aaron Hewitt Das neue Kickr Bike Shift soll mit seinem Preis von 2.999,99 Euro eine größere Anzahl engagierter Athleten ansprechen.

Neben diesen beiden Neuheiten präsentiert Wahoo heute ebenfalls das Kickr Bike Shift. Das neue Smart Bike biete das Fahrgefühl des Kickr Bike und verfüge unter anderem über Funktionen wie Reality Shift (Simulation unterschiedlicher Schaltgruppen und Übersetzungen), True Fit und Wifi, bei einer Genauigkeit von +/– 1 Prozent und einem maximalen Widerstand von 2.200 Watt. Hinzu geselle sich unter anderem die Implementierung eines neuartigen Brems- und Riemenantriebssystems. Als Resultat kämen Sportler in den Genuss einer blitzschnellen Reaktion des Widerstands auf Steigungs- und Leistungsänderungen – und einer noch leiseren Fahrt als je zuvor. Ebenfalls enthalten ist die bereits aus dem Kickr Bike bekannte Funktion „Easy Ramp“. Bei der wird der Athlet im ERG-Modus bei unterbrochenen Intervallen innerhalb von zehn Sekunden langsam zum Zielwiderstand zurückgeführt. Eine reale Steigungssimulation allerdings entfällt, ebenso wie ein Display. Der Preis laut Hersteller soll 2.999,99 Euro betragen. Man biete somit „ein intelligentes Indoor-Bike zu einem niedrigeren Preis an“, erklären die US-Amerikaner. „Wahoo öffnet damit die Kategorie der Smart Indoor Cycling Bikes einer größeren Anzahl engagierter Athleten.“

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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