Montag, 3. Oktober 2022
€ 0,00

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

SzeneJonas Deichmann ist wieder in seinem Element

Jonas Deichmann ist wieder in seinem Element

Jonas Deichmann In seinem Element: Jonas Deichmanns Lieblingsdisziplin ist und bleibt das Radfahren.

Seit einer Woche ist Jonas Deichmann wieder in Europa. Aus dem mexikanischen Cancún flog er direkt nach Lissabon. “Ich habe lange versucht, noch eine andere Überfahrtsmöglichkeit zu bekommen. Aber das ging einfach nicht wegen Corona und der Hurricane-Saison”, erklärt der Abenteurer, der während seines Triathlons rund um die Welt eigentlich auf Flugzeuge verzichten wollte. Die Erholung in Mexiko habe ihm gut getan, er freue sich aber, dass es jetzt weitergehe.

Nachdem Deichmann den ersten Tag in Lissabon mit logistischen Aufgaben verbrachte, ging es am zweiten Tag los. Aus der portugiesischen Hauptstadt startete er Richtung Süden. Erst musste er sich durch dichten Verkehr kämpfen, nachdem er die portugiesische Hauptstadt verlassen hatte, erwarteten Deichmann Traumstraßen, wie er sagt. Er fuhr durch karge Landschaften mit Olivenhainen und Orangenplantagen, immer wieder ging es bergauf und bergab auf kleinen Straßen ohne Verkehr. Das Wetter meinte es die ersten Tage nicht gut mit dem Abenteurer, es war zwar nicht kalt, dafür regnete es dauerhaft. Eine ungewohnte Situation für Deichmann, der in Mexiko fast nur gutes Wetter hatte.

Jonas Deichmann Aus Lissabon ging es für Deichmann an der Küste entlang nach Spanien.

Wieder in Form

- Anzeige -

Zwei Tage brauchte Deichmann, um nach der knapp dreiwöchigen Pause wieder reinzukommen. “Ab Tag drei war ich dann auch in Form, da habe ich schon 160 Kilometer an einem Tag gemacht”, sagt er. Viel länger werden seine Etappen wohl auch nicht werden. “Wenn man nicht in der Dunkelheit fahren möchte, ist es schwierig, 260 Kilometer am Tag zu fahren. Aber darum geht es ja auch nicht.” Mittlerweile hat Deichmann Spanien erreicht und auch das Wetter meint es wieder gut mit ihm, 20 Grad und Sonnenschein begleiten ihn. “Ich freue mich einfach wieder richtig, auf dem Rad zu sein. Das ist und bleibt meine Lieblingsdisziplin.” Auch den ersten Anstieg auf dem Rad hat er schon hinter sich. vom 100 Meter über dem Meeresspiegel ging es auf 1.100 Meter hoch. “Traumhaft schön”, schwärmt er über den Sonnenuntergang, den er oben auf dem Pass beobachten konnte. Dass es Winter wird, merkt Deichmann aber auch. nachts wird es mit ein bis zwei Grad schon recht kalt. “Aber alles wunderbar”, sagt er, “Fahrrad passt alles, bei mir auch. Ich freue mich auf den Schlusssprint.” Um auf die fehlenden 4.000 Kilometer bis München zu kommen, hat der 34-Jährige seine Route im Zickzack geplant, “es wird kein Hügel ausgelassen”. Ende des Monats möchte er sein Ziel erreichen. Das Buch “Das Limit bin nur ich” über seinen Triathlon rund um die Welt, an dem Deichmann in Mexiko noch gearbeitet hat, soll demnächst erscheinen und kann bereits vorbestellt werden.

Jonas Deichmann berichtet auf tri-mag.de regelmäßig von seinem Triathlon rund um die Welt. Weitere Informationen zu seinen bisherigen Abenteuern sowie ein Livetracker zu seinem Triathlon rund um die Welt finden sich auf seiner Website jonasdeichmann.com.

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin bei spomedis nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und immer öfter beim Laufen, denn inzwischen startet sie in einem Liga-Team im Triathlon.
- Anzeige -

Kommentiere den Artikel

Bitte gib hier deinen Kommentar ein (und bitte sei dabei fair anderen gegenüber)!
Bitte gib deinen Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Verwandte Artikel

3,86 Kilometer Pazifik: Stimmen und Stimmungen vom Hoala Swim

0
Beim Hoala Swim am Wochenende vor dem Ironman testen die Teilnehmer und Nichtteilnehmer der WM die Schwimmstrecke. Wir haben die bewegten und bewegenden Bilder.

Lionel Sanders: „Ironman wird mehr zum Teamsport“

0
Nach dem 21. Platz bei den US Open in Dallas war Lionel Sanders kurz davor, seinen Start bei der Ironman-WM auf Hawaii abzusagen und sich komplett auf die 70.3-WM in St. George zu konzentrieren. Seinem Team rund um Coach Mikal Iden und Trainingspartner Collin Chartier hat der WM-Zweite von 2017 und Mai 2022 zu verdanken, am nächsten Samstag an der Startlinie zu stehen.

Magnus Ditlev: “Da sind noch einige Trainingseinheiten zu absolvieren …”

1
Es ist Magnus Ditlevs erste Teilnahme an der Ironman-WM auf Hawaii. Der Däne, der sich in diesem Jahr mit einem zweiten Platz beim Ironman Texas qualifizierte, gilt dennoch als Mitfavorit auf den WM-Titel. Vor allem sein starker Auftritt bei der diesjährigen Challenge Roth, wo er nur um wenige Sekunden den Streckenrekord verpasste, hinterließ Eindruck.

Mobilisation vor dem Lauf

0
Das Mobilisieren vor dem Laufen sollte zu deiner Routine genauso dazugehören wie das Trinken danach. Mit gezielten Übungen kannst du deinen Körper auf den Lauf vorbereiten. Zudem beugst du durch das Lockern der Muskulatur Verletzungen vor.

Impressionen vom Hoala Swim

0
Beim Hoala Swim testen die Teilnehmer der Ironman-WM ihre Schwimmform ein letztes Mal unter Wettkampfbedingungen. Wir waren mit der Kamera dabei.

Sam Laidlow: “Das Meer gehört nicht Ironman”

0
Sam Laidlow war am Sonntagmorgen der Schnellste über 3,86 Kilometer im Wasser. Gewonnen hat er das Hoala Swim nicht. Den Sieg will er beim Ironman – irgendwann.

ePaper | Kiosk findenAbo

58,420FansGefällt mir
51,853FollowerFolgen
22,900AbonnentenAbonnieren

Aktuelle Beiträge