Mittwoch, 17. Juli 2024

Profi-Einheit der Woche: Langer Tempo-Mix von Bradley Weiss

Diese Woche analysieren wir die Laufintervalle von Bradley Weiss im Rahmen seiner PTO-Vorbereitung. 

Nils Flieshardt / spomedis Der siebte Platz bei der Ironman-WM 2023 in Nizza trotz fünfminütiger Zeitstrafe ist bisher das beste Ergebnis in der Karriere von Bradley Weiss.

Vor zwei Wochen starteten in Miami eine Reihe von Top-Athleten in die neue Saison. Einige von ihnen mussten den harten Bedingungen beim Hitzerennen des Tour-Auftakts Tribut zollen und blieben weit hinter ihren Erwartungen. Dazu gehörte auch Bradley Weiss, der das Rennen aufgrund von muskulären Problemen beim Radfahren vorzeitig beendete. Der Südafrikaner machte in der vergangenen Saison insbesondere durch den siebten Platz bei der Ironman-WM in Nizza auf sich aufmerksam. Für das 1,69 Meter große Leichtgewicht war der Kurs an der Côte d’Azur wie gemacht. Weiss bereitete sich im Training gemeinsam mit Jan Frodeno auf das Saison-Highlight vor und bekam auf dem Rad eine fünfminütige Zeitstrafe, welche eine Top-5-Platzierung verhinderte. Abgesehen von der WM landete Weiss 2023 auf Platz zwei beim Ironman Südafrika, Rang sechs bei der Challenge Roth und Position acht bei der PTO US Open. Während seiner gesamten Karriere gewann der 35-Jährige bisher vier Ironman-70.3-WM. In diesem Jahr liegt der Fokus von Weiss auf den Wettkämpfen der PTO-Tour und dem Ironman Hawaii im Herbst.

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Auch ohne Jan Frodeno als Trainingspartner in diesem Jahr kann Bradley Weiss interessante Programme mit vielversprechenden Leistungen vorweisen. Nach seinem DNF in Miami steckt Weiss aktuell in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für das nächste PTO-Rennen in Singapur am 13. April. Bei der ausgewählten Einheit absolvierte er im heimischen Stellenbosch ein langes Tempoprogramm mit einem Gesamtintervallumfang von 14,8 Kilometern. Für die komplette Einheit war Weiss inklusive des Ein- und Auslaufens sowie den Intervallpausen für 21,56 Kilometer unterwegs. Dafür benötigte er 1:24:50 Stunden (3:56 min/km).

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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