In der Rennwoche des großen T100-Finales in Katar blicken wir auf eine der letzten Rad-Schlüsseleinheiten von Mitfavorit Sam Dickinson.
Der Dezember ist im Triathlon längst keine reine Off-Season mehr: Am Samstag fällt beim T100-Finale in Katar die Entscheidung um die Weltmeistertitel über das 100-Kilometer-Format. Für viele Profis ist es der letzte große Formtest eines langen Jahres – und in der Männerkonkurrenz ist die Leistungsdichte extrem hoch. Hinter den etablierten Sieganwärtern wie Hayden Wilde und Jelle Geens und Podiumsanwärtern wie Marten Van Riel, Mika Noodt und Morgan Pearson rückt ein weiterer Athlet in den Fokus, der sich in der zweiten Saisonhälfte bei den T100-Rennen eindrucksvoll hervorgetan hat: Samuel Dickinson.
Der Brite bringt aus seiner Kurzdistanz-Vergangenheit genau jene Voraussetzungen mit, die im T100-Format entscheidend sind: schnelles Schwimmen mit anschließender Positionierung weit vorn im Feld und eine Rad-Lauf-Kombination, die auf hohem Niveau ist. In die T100 Triathlon World Tour 2025 stieg Dickinson erst ab Ende August ein. Dabei überzeugte er jedoch sofort und konstant auf höchstem Niveau: Rang drei an der French Riviera, Platz fünf in Spanien sowie jeweils Platz sechs in Wollongong und zuletzt in Dubai unterstreichen, dass er sich bei der hohen Leistungsdichte nicht nur behaupten kann, sondern stets das Potenzial für die Top 5 oder das Podium mitbringt.