Tobias Lamer hat sein Herz verloren: an die Bikes der wilden Neunziger. Der Radsammler aus Berlin ist ständig auf der Suche nach Schätzen, die für ihn die wahre Schönheit des Triathlonsports ausmachen. Wir haben ihn in seiner Heimatstadt besucht.
Nils Flieshardt Tobias Lamer mit einigen seiner Schätze der Triathlon-Zeitgeschichte.
Sag mal: Wie viele Triathlonräder hast du eigentlich?“ Tobias Lamer legt die Stirn in Falten und überlegt. Dann schüttelt er den Kopf und antwortet: „Ich schätze so 30. Kann ich dir die genaue Zahl mailen?“ Klar, kein Problem. Denn am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an, wie viele Bikes es tatsächlich sind. Fakt ist in diesem Moment: Tobias geht definitiv als Sammler durch und seine Sammlung lässt die Herzen von Technikfans derart schnell schlagen, dass die Uhr am Handgelenk ein Intervall im roten Bereich vermutet.
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Doch um hier nicht schlampig zu werden, kommen wir doch noch mal auf die Zahlen zurück. 37 Triathlon- und Rennräder sind es, die Tobias in seiner Wohnung und in mehreren Kellern lagert. Dazu kommen 27 Mountainbikes – fast alle aus dem Hause GT. Aber das ist eine eigene Sammlung, um die sich die Kollegen von der Stollenreifenfraktion kümmern können. Wir haben es auf die schnellen Maschinen mit den verrückten Lenkern abgesehen, und die Geschichte dazu geht so …
Bevor Tobias zum Sammler wird, ist er selbst Triathlet. Nicht der ersten Stunde, aber der zweiten. Anfang der 90er, in den wilden Jahren nach der Maueröffnung in seiner Heimatstadt Berlin, begeistert ihn eine Freundin für das Radfahren. Zum einen ist es der Sport, der ihn reizt, aber noch mehr haben es ihm die Rennmaschinen angetan – je ausgefallener, desto besser. Sein erstes Rennrad ist ein Marin. Eine knallige „Limited Edition“
Bevor Tobias zum Sammler wird, ist er selbst Triathlet. Nicht der ersten Stunde, aber der zweiten. Anfang der 90er, in den wilden Jahren nach der Maueröffnung in seiner Heimatstadt Berlin, begeistert ihn eine Freundin für das Radfahren. Zum einen ist es der Sport, der ihn reizt, aber noch mehr haben es ihm die Rennmaschinen angetan – je ausgefallener, desto besser. Sein erstes Rennrad ist ein Marin. Eine knallige „Limited Edition“
Bevor Tobias zum Sammler wird, ist er selbst Triathlet. Nicht der ersten Stunde, aber der zweiten. Anfang der 90er, in den wilden Jahren nach der Maueröffnung in seiner Heimatstadt Berlin, begeistert ihn eine Freundin für das Radfahren. Zum einen ist es der Sport, der ihn reizt, aber noch mehr haben es ihm die Rennmaschinen angetan – je ausgefallener, desto besser. Sein erstes Rennrad ist ein Marin. Eine knallige „Limited Edition“
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Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.
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