Jan Stratmann vor Saisoneinstieg: „Ich bin sehr, sehr fit!“

Der Drittplatzierte der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2023 startet beim Ironman 70.3 Valencia in die neue Saison. Wie Stratmann mit seinem neuen Rad zurechtkommt, wie sein Fitnessstand ist und wie er das Geschehen auf der T100-Tour bewertet, verriet er tri-mag.de im Interview.

Tom Schlegel Jan Stratmann (28) zählt beim Ironman 70.3 Valencia zu den Favoriten auf einen Podiumsplatz.

Hallo Jan, mit dem Ironman 70.3 Valencia am kommenden Wochenende stehst du kurz vor deinem Saisondebüt. Das Rennen in Spanien wird zum ersten Mal ausgetragen. Wie sind deine Erwartungen?
Valencia habe ich mir gezielt herausgepickt. Ich hatte mir kurz die Strecke angeschaut, und allem Anschein nach, hat sie ein paar Höhenmeter. Ich erinnere mich an einen Europacup 2016, als ich mit Freddy (Frederic Funk, Anm. d. Red.) nach dem Rennen ins Hinterland gefahren bin, dass es dort ziemlich hügelig ist. Obendrein ist Valencia ein ziemlich cooler Ort und deshalb wird es ein cooles Rennen.

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Mit Blick auf die Starterliste: Wen siehst du als Konkurrenten ums Podium?
Die Starterliste verspricht natürlich einiges – auch viele Überraschungen. Ich hoffe bei mehr als 90 Männern einfach auf ein faires Rennen mit wenig Rumgelutsche. Aber das könnte eine der größten Herausforderungen am Wochenende werden. Ich bin ganz ehrlich, ich hätte mit ein paar mehr starken Mitteldistanz- und Langdistanzathleten gerechnet. Es stehen viele Athleten auf der Liste, bei denen ich keine Ahnung habe, wie sie auf der Mitteldistanz sind. Durch die deutsche Brille betrachtet zum Beispiel Johannes Vogel und Jannik Schaufler. Als Topfavorit sehe ich auf jeden Fall Léo Bergère sowie Antonio Benito López. Viel weiter habe ich mir die Starterliste auch gar nicht angesehen, wenn ich ehrlich bin.

Dein letztes Rennen liegt schon ein wenig zurück. Wie bist du über den Winter gekommen und wo siehst du aktuell deine Leistungsfähigkeit?
Ich bin wirklich sehr fit. Es ist natürlich immer die Frage, ob es nur die Gesamtfitness ist, und wie ich das in die spezifische Rennfitness am Anfang der Saison umgesetzt bekomme. Manchmal brauche ich ein, zwei Rennen, um reinzukommen. Es kann sozusagen alles passieren. Entweder benötige ich noch ein Rennen oder ich kann schon richtig was abfackeln. Die Leistungsfähigkeit dafür habe ich. Beim Laufen steht für mich noch ein kleines Fragezeichen. Ich könnte mich da selbst etwas überraschen. Im Laufen könnte es gut werden, aber da bin ich mir jetzt nicht so sicher wie im Schwimmen und auf dem Rad. Da weiß ich, dass ich sehr, sehr fit bin.

Es gab einige Veränderungen am Material, beim Rad bis du auf ein Pinarello gewechselt, ist dir der Umstieg problemlos geglückt?

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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