Sonntag, 26. Mai 2024

Der Song zum Wochenende: In „Mein Neo Pren“ besingt „Muckemann“ die zweite Haut

Der passionierte Musiker und Triathlet Christian Friedrich verbindet wieder seine beide Leidenschaften miteinander und bringt mit „Mein Neo Pren“ eine Ode an die schwarze Gummihaut heraus. Viel Spaß beim Reinhören.

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Man kann ihn getrost zum Lieblingskleidungsstück vieler Triathleten zählen: den Neoprenanzug. Das Aufatmen ist deutlich hörbar, wenn es vor einem Wettkampf heißt, dass die zweite Haut in der ersten Disziplin getragen werden darf. Dieser willkommenen Unterstützung beim Schwimmen widmet sich Christian „Muckemann“ Friedrich in seinem Song „Mein Neo Pren“. Zu den Hintergründen für seine musikalische Themenwahl sagt der passionierte Musiker und Triathlet: „Ehre, wem Ehre gebührt.“

Friedrich: „Triathlon und Neoprenanzug gehören mittlerweile zusammen. War er früher eher eine Notwendigkeit, ist er heutzutage teilweise ein Prestigekleidungsstück. Auch wenn am Ende irgendwie alle gleich aussehen.“ Inwiefern ist er selbst von der Auftriebshilfe abhängig? „Ich nutze ihn weniger oft als mein Scheibenrad. Und das will etwas heißen“, betont „Muckemann“. Angefangen hat alles mit dem Gedanken und der Textzeile: „Mein Neopren ist sehr bequem“. Friedrich erklärt: „Es sollte eigentlich nur ein kurzes Lied werden für mein alter Ego ‚Der Triathlonpunkrocker‘. Am Ende wurde es aber so gut, dass es nun eine ‚Muckemann‘-Auskopplung geworden ist.“

Besonders gefalle ihm immer wieder das langgezogene „Neopreeeeennnn“ im Song. „Das wechselt am Ende von einer lauten Aufzählung meiner persönlichen Vor- und Nachteile unter Pianobegleitung und fadet aus. Das Piano bleibt bis zum Schluss“, erklärt Christian Friedrich, der selbst für Gitarre und Gesang verantwortlich zeichnet und die weiteren Elemente „von begabten Sessionmusikern“, wie er sie nennt, zugeliefert bekommen hat. Das Video ist in schwarz-weiß mit selektiven Farben gehalten und am Strand von Friedrichs Wahlheimat Kopenhagen entstanden. „Mein Neo Pren“ ist der erste Part einer Doppelsingle zum Thema Neopren. Part zwei liefern wir euch am kommenden Wochenende. Viel Spaß beim Reinhören.

Muckemann – „Mein Neo Pren“

Mein neopren
ist echt bequem,
man kann mich kaum seh’n
im kühlen Nass.

Mit buntem Hut,
schwarz schwimmt sich gut,
Auftrieb macht Mut,
so mag ich das.

Der kleine Schwarze,
dunkel Gegerbte,
weiche Haut,
sitzt wie eine zweite Haut.

Wird nicht sehr oft gebraucht,
nach dem Schwimmen dann:
aufrechter Gang,
ich so: Hampelmann.

Erst langsam rein,
dann ganz schnell raus,
Wasser nass, Luft jetzt kühl.

Bin so am Gleiten,
schneller bei Weitem,
kann nicht untergehen.

Schwimm immer oben,
wie ein Korken
dank Neopreeeeen

Mein Neopreeeeen –jetzt nur kein Fingernailcut,
mein Neopreeeeen – mich viel schneller macht,
mein Neopreeeeen – ist echt viel wert,
mein Neopreeeeen – noch so schön unversehrt,
mein Neopreeeeen – mit Segelfisch drauf,
mein Neopreeeeen – geht nach oben auf,
mein Neopreeeeen – fühl mich wie’n Superheld,
mein Neopreeeeen – kostet echt viel Geld,
mein Neopreeeeen – danach der Nacken wund,
mein Neopreeeeen – Wasser trüb, oft ungesund,
mein Neopreeeeen – Warmschwimmen lass’ ich heut‘ sein,
mein Neopreeeeen – am Start piss‘ ich rein,
mein Neopreeeeen – Bojenschlägerei,
mein Neopreeeeen – kommt nicht mit nach Hawaii,
mein Neopreeeeen – heut‘ ordentlich Wellengang,
mein Neopreeeeen – 24 Grad sind echt nicht warm,
mein Neopreeeeen – manchmal Brust, meist Kraul,
mein Neopreeeeen – für Open Water meist zu faul,
mein Neopreeeeen – optisch so wie vom MIB,
mein Neopreeeeen – enttäuscht mich nie.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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