Donnerstag, 13. Juni 2024

„Triathlon-Torero“ und ein echter „Hero“: Christian Friedrichs musikalische Hommage an „Jan Frodeno“

Der Ironman Hamburg steht vor der Tür. Und Christian „Muckemann“ Friedrich ist wieder da. Mit einem Song über eine prägende Figur des Triathlons aus dem vergangenen Jahrzehnt. „Jan Frodeno“ ist eine Hommage an den dreifachen Ironman-Weltmeister, der am kommenden Wochenende an der Alster startet. Viel Spaß beim Reinhören.

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Am Anfang stand ein einfacher Gedanke: „Über welchen Triathleten sollte ein Lied geschrieben werden?“ Christian „Muckemann“ Friedrich musste nicht lange überlegen, um sein Portfolio an Triathlon-Songs zu erweitern. Die Antwort war genauso schnell formuliert wie die Frage selbst. „Auf jeden Fall sollte es um den ‚Übertriathleten‘ Jan Frodeno gehen, der neue Maßstäbe in diesem Sport gesetzt hat“, erklärt der Vollblutmusiker, der bereits mit seiner Version von „Leider geil“ in der Szene für kurzweilige Trainingseinheiten gesorgt und der „Challenge Roth“ eine eigene Hymne gewidmet hat. Nun also ein Song mit dem Titel „Jan Frodeno“. Viel mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Text entstand bereits Ende 2020

Wir machen es trotzdem. „Mit seinem Karriereende im Blick wurde es Zeit, dieses Lied zu veröffentlichen“, sagt Christian Friedrich, der den Text bereits Ende des Jahres 2020 in Angriff genommen hat. Eine Zeit, in der die Coronapandemie den Rennkalender im Triathlon extrem ausgedünnt hat – und nicht ganz klar war, wie es weitergehen würde. „Es ist im Grunde ein kurzes Résumé zur Triathlonlichtgestalt Jan Frodeno, mit ein paar hoffentlich spannenden Reimen auf seinen Namen“, so „Muckemann“.

Eingängiger Punkrocksong mit Ohrwurmcharakter

Herausgekommen ist ein eingängiges Lied mit einem einfachen Punkrockriff mit vier Akkorden und Backgroundchor im Refrain – durchaus mit Ohrwurmcharakter und Potenzial zum Mitgrölen. „Die Gitarre spiele ich selbst. Der Bass ist aus der Ukraine dazugekauft, der Schlagzeugpart aus England“, erklärt Friedrich, der es sich dieses Mal wieder nicht nehmen ließ, ein eigenes Video zu produzieren. Dort tritt er im eigenen Garten als Frodeno-Double auf. Mal imitiert der Fanschal eines Vereins aus der 1. Fußball-Bundesliga das Zielbanner, mal hält Friedrich die Gitarre in der Hand. Über dem Gesicht: Papiermasken mit dem Konterfei des dreifachen Ironman-Weltmeisters. „Eine davon mit der typischen Zielbandperformance von Jan Frodeno.“

Christian „Muckemann“ Friedrich – „Jan Frodeno“

Ich bewundere, wie du durchs Wasser gleitest
Ich bewundere deinen Körperbau
Und wie du auf deinem Canyon reitest
Und schnell läufst sowieso

Du bist so konsequent
Perfekt ist nicht geprahlt
Gesegnet mit viel Talent
Die Triathlonlichtgestalt

Oooohooohooo
Er fährt Mercedes, nicht Pajero
Oooohooohooo
Trägt Stirnband, keinen Sombrero
Oooohooohooo
Isst eher Grünzeug statt Ferrero
Oooohooohooo
Ein wahrer Triathlon-Torero
Klar – die Rede ist von Jan Frodeno

Oooohooohooo
Er ist  ein echter Hero
Oooohooohooo
Lebt nach seinem eigenen Credo
Oooohooohooo
Für’n Triathlet ist er schon sehr groß
Oooohooohooo
Okay, der Reim war jetzt schon sehr doof

Oooohooohooo
Sein Look ist irgendwann retro
Oooohooohooo
Bekommt ausreichend Bewegung
Oooohooohooo
Ist er ’ne Max, bin ich nur Zero
Oooohooohooo
Ich so mono er stereo
Oooohooohooo
Jan Frodeno

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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