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Der Ticker vom Wochenende: Indoor-Spektakel und Pannen-Pech

Am vergangenen Wochenende standen die ersten Triathlonveranstaltungen in Deutschland im Kalender und in Australien ging der Ironman 70.3 Tasmania bei widrigen Bedingungen über die Bühne.

Frank Wechsel / spomedis Laktat-Party in Erfurt: Beim „Trindoor“ sind die Strecken kurz und die Pace hoch.

Überdachter Triathlon in Erfurt

Die Teilnehmenden des „Trindoor“ dürften froh gewesen sein, dass die Veranstaltung am Sonntag nicht wie beim Triathlon üblich unter freiem Himmel ausgetragen wurde. Während draußen Sturm und Regen für ungemütliche Bedingungen sorgten, ging es in der Roland-Matthes-Schwimmhalle sowie in der benachbarten Hartwig-Gauder-Leichtathletikhalle ebenso ungemütlich zur Sache. Bei der sogenannten Laktat-Party und dem Supersprint mussten wohl alle Teilnehmenden ihre Komfortzone verlassen. Bei der Laktat-Party wurden zunächst 400 Meter im 50-Meter-Becken absolviert. Nach einer Pause standen drei Runden mit jeweils drei Kilometern auf fest installierten Indoor-Bikes sowie ein Laufkilometer auf der 200-Meter-Tartanbahn an. Gestartet wurde jede Rad-Lauf-Kombination per Jagdstart und in jedem Durchgang wurden Punkte je nach Platzierung gesammelt. Bei den Frauen setzte sich am Ende Lokalmatadorin Sophie Gießmann vor Emily Lucy Köpper und Stefanie Walter durch. Das Rennen der Männer entschied Richard Feuer vor Renning Elischer und Oliver Koch für sich.

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Das Supersprint-Format begann ebenfalls mit 400 Metern im Schwimmbecken. Auf dem Indoor-Bike mussten zehn Kilometer zurückgelegt werden und den Abschluss bildeten 2,4 Kilometer Laufen. Auch hier begann das Radfahren per Jagdstart. Mit einer Zeit von insgesamt 26:57 Minuten setzte sich am Ende Till Altmann durch. Langdistanz-Profi Chris Dels wurde knapp dahinter Zweiter (27:00 Minuten) und Martin Ramoth belegte Platz drei (28:28 Minuten). Bei den Frauen ging der Sieg nach insgesamt 29:51 Minuten an Naja Eschler. Pauline Feußner belegte nach 31:09 Minuten Platz zwei und Mirjam Markert komplettierte das Podium (31:53 Minuten).

Hier findet ihr alle Ergebnisse.

Zwei von drei Disziplinen in Darmstadt

Der Swim & Run des DSW Darmstadt hat mittlerweile Tradition und fand auch am vergangenen Wochenende wieder statt. Das Hauptrennen der Agegrouper begann mit 700 Metern Schwimmen im Darmstädter Nordbad. Nach einer Pause wurden per Jagdstart 5.500 Meter im benachbarten Bürgerpark gelaufen. Mit einer Zeit von 26:35 Minuten war Ron Epple am schnellsten. Tim Mignon belegte exakt eine Minute dahinter Platz zwei und Sebastian Reinhard wurde Dritter (27:42 Minuten).

Bei den Frauen ging der deutliche Sieg nach 29:28 Minuten an Antonia Seemann. Anna Trützschler konnte sich nach 31:21 Minuten über Platz zwei freuen und Konstanze Klemet belegte Platz drei (32:23 Minuten).

Zu den Ergebnissen.

Sodaro und Thompson gewinnen in Tasmanien

Beim Ironman 70.3 Tasmania wurden einige Favoriten mit Pannen ausgebremst. Nicht so Chelsea Sodaro. Die Ironman-Weltmeisterin von 2022 gewann das Rennen nach 4:18:59 Stunden deutlich. Die Australierin Grace Thek sicherte sich nach 4:23:30 Stunden Platz zwei und Hanne de Vet aus Belgien komplettierte nach 4:25:40 Stunden das Podium.

Das Rennen der Männer machten die Australier unter sich aus. Nick Thompson setzte sich am Ende nach 3:54:10 ungefährdet durch. Mitch Kibby blieb als Zweiter noch knapp unter der Vier-Stunden-Marke (3:58:07 Stunden) und Cameron Wurf wurde nach 4:00:01 Stunden Dritter. Bei Wurf lässt sich nur mutmaßen, wie das Rennen hätte ausgehen können. Eine Reifenpanne zwang den 40-Jährigen zu einer Reduzierung des Tempos, er konnte jedoch ohne Zwischenstopp in die zweite Wechselzone rollen. Die Mitfavoriten Braden Currie (NZL) und Javier Gomez (ESP) hatten weniger Glück. Currie stürzte unter garstigen Bedingungen mehrfach und musste das Rennen mit einem Platten schließlich beenden. Gomez stieg ebenfalls aufgrund technischer Probleme aus.

Die Ergebnisse findet ihr hier.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.
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