Emma Bilham und Sam Laidlow gewinnen schwere Langdistanz an der Costa Brava

falop Schnellster des Tages: Sieger Sam Laidlow jubelt beim Zieleinlauf.

Die Schweizerin Emma Bilham und der Franzose Sam Laidlow sind die Gewinner des 140.6 INN International Triathlon im spanischen Castell-Platja d’Aro. Laidlow setzte sich am Sonntag bei dem Langdistanzrennen an der Costa Brava in 8:41:46 Stunden vor dem Spanier Victor Arroyo Bugallo (8:46:45 Stunden) und Morten Brammer Olesen (8:48:28 Stunden) aus Dänemark durch. Bilham benötigte 9:32:11 Stunden und gewann vor Judith Corachan Vaquera (Spanien / 9:37:55 Stunden) und der Britin Nikki Bartlett (9:39:35 Stunden). Beste Deutsche waren Katharina Wolff auf Platz fünf und Per van Vlerken, der 15. wurde. Insgesamt waren bei dem Rennen rund 1.000 Triathletinnen und Triathleten am Start. Der schwere Radkurs mit 2.400 Höhenmetern führte sie von der Küste ins hügelige Hinterland bis auf über 400 Meter Höhe und fast bis nach Girona, die Wahlheimat von Jan Frodeno.

Marathon in 2:40 Stunden

Männersieger Laidlow, der schon beim Schwimmen mit zu den Schnellsten gehörte, profitierte bei seinem Triumph von einer starken Radzeit deutlich unter fünf Stunden. Zwar rannten Bugallo und Olesen ihre Marathons in 2:40 Stunden und holten damit noch fast 20 Minuten auf. Ihre Rückstände gegenüber dem späteren Sieger konnten sie aber selbst damit nicht mehr wettmachen. Radspezialist Cameron Wurf hatte bis zum Ende der zweiten Disziplin noch gut im Rennen gelegen, dann jedoch seine Siegchancen mit einem Marathon von 3:08:22 Stunden eingebüßt. Der Australier wurde am Ende Fünfter.

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Bei den Frauen entwickelten sich im Laufe des Rennens nur geringe Abstände im Minutenbereich. Zum Schluss verteidigte Bilham ihren auf dem Rad herausgefahrenen Vorsprung und hielt ihre Konkurrentinnen mit einem 2:58er-Marathon auf Distanz. Während Katharina Wolff mit einer Zeit von 10:14:37 Stunden als Fünfte ins Ziel kam, endete die Langdistanz für Verena Walter mit einem Sturz. „Game Over“, postete die Iserlohnerin auf Instagram. „Nach einem guten Schwimmen befand ich mich auf dem Rad in einer guten Position, als es leicht zu regnen anfing. Die rutschige Straße und eine Kurve in der Abfahrt führten zu einem Aufprall in die Leitplanke.“

140.6 INN | Profi-Männer

30. Mai 2021 | Castell-Platja d'Aro (Spanien)
PlatzNameLandGesamt3,8 km Swim180 km Bike42,2 km Run
1Sam LaidlowFRA8:41:4648:454:52:342:54:35
2Victor Arroyo BugalloESP8:46:4557:075:02:292:40:43
3Morten BrammerDAN8:48:2851:315:10:002:40:11
4Roger Manyà ValenzuelaESP8:51:1257:165:02:062:45:15
5Cameron WurfAUS8:52:0751:334:45:113:08:22
15Per van VlerkenGER9:14:4753:535:09:013:05:52

140.6 INN | Profi-Frauen

30. Mai 2021 | Castell-Platja d'Aro (Spanien)
PlatzNationLandGesamt3,8 km Swim180 km Bike42,2 km Run
1Emma BilhamSUI9:32:1156:565:30:062:58:22
2Judith Corachan VaqueraESP9:37:5556:055:33:263:01:57
3Nikki BartlettGBR9:39:3558:405:31:093:02:58
4Chantal CummingsGBR10:09:1258:345:43:583:20:02
5Katharina WolffGER10:14:3758:565:53:443:15:09
DNFVerena WalterGER-59:02--

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Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.

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