Sam Laidlow: „Mein Herz hängt an der Langdistanz“

Der amtierende Ironman-Weltmeister Sam Laidlow hat seine Rennplanung für die Saison verkündet. Dabei stellt er ein Ziel über alles andere.

Frank Wechsel / spomedis

Sam Laidlow ist einer der 20 Athleten, die bei der T100-Tour unter Vertrag stehen. Mit der Verpflichtung muss der Franzose mindestens fünf der acht Rennen sowie das Grand Final bestreiten – trotz des engen Terminkalenders ist das Hauptziel des 25-Jährigen die Titelverteidigung.

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Hawaii im Fokus

„Mein Herz ist und bleibt auf der Ironman-Distanz und auch wenn die Besten die T100-Tour bestreiten, ist mein Hauptziel immer noch der Gewinn des Ironman-Weltmeistertitels“, so der Zweite des Hawaii-Rennens von 2022. „Für mich geht es bei der T100 nicht um den Sieg, sondern darum, gegen die besten der Welt anzutreten und zu sehen, wo man steht“, meint Sam Laidlow. Darüber hinaus schätzt er Athleten wie Magnus Ditlev und Sam Long, die das ganze Jahr über ein hohes Level haben, als Favoriten für das erste Rennen ein. Gleichwohl traue er sich ein Podium oder auch einen Sieg bei der T100-Tour zu. Jedoch könne es sein, dass es noch nicht in diesem Jahr so weit sei.

Damit der amtierende Ironman-Weltmeister seinen Startplatz für das Rennen auf Hawaii sicher hat, muss er seinen Qualifikationsplatz validieren. Hierfür wird Sam Laidlow den Ironman Vitoria-Gasteiz bestreiten, der für den 14. Juli terminiert ist. Auf dem Weg dorthin wählt er einen frühzeitigen Einstieg in die Saison und wird das erste Rennen der neu geschaffenen T100-Tour in Miami am 9. März als Saisoneröffnung bestreiten. Dass dem Franzosen frühe Rennen im Jahr ebenso liegen wie späte, bewies er mit einem Sieg bei der Challenge Gran Canaria 2023. Im Anschluss führt ihn die Reise nach Singapur zur zweiten Station der T100 am Wochenende des 13. und 14. April.

Wiederholung in London?

Nach dem Rennen in Asien wird ein längerer Block an Training stattfinden, der hauptsächlich dazu dient, sich auf die Besonderheiten der Langdistanz vorzubereiten. Ebenso wird Laidlow die Zeit nutzen, um Aero-Tests und weitere Diagnostiken im Labor durchzuführen. Das dritte Event der T100-Serie wird das Rennen in London sein. In die britische Hauptstadt reist Sam Laidlow als Vorjahressieger der Challenge London an. In diesem Jahr wird der kurze Abstand für die Erholung interessant sein, denn der Ironman in Vitoria-Gasteiz findet nur zwei Wochen zuvor statt.

Nach dem Rennen in London widmet sich Sam Laidlow komplett der Titelverteidigung. Ein zehnwöchiger Trainingsblock wird ihn auf Kona vorbereiten. Vor der Abreise nach Hawaii wird dieser nur noch vom Rennen auf Ibiza unterbrochen. Im Gegensatz zu 2022, als Sam Laidlow drei Wochen auf Big Island verbracht hatte, wird dort dieses Jahr eine vierwöchige Trainingsphase stattfinden. Im Anschluss an den Ironman Hawaii, möglicherweise mit dem zweiten Weltemeistertitel und dem ersten auf der Pazifikinsel, warten die abschließenden Rennen der T100-Serie.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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