T100-Tour: Favoriten, Strecke und Übertragung bei Auftakt in Miami

Am Samstagabend startet die T100 Triathlon World Tour in ihre erste Saison. Trotz frühem Zeitpunkt stehen in Miami bereits einige hochkarätige Namen auf der Startliste. Hier findet ihr alles, was ihr für das erste große Rennhighlight des Jahres braucht.

Homestead Miami Speedway
Felixcasio | Dreamstime.com Homestead Miami Speedway

Let’s get ready to rumble! Am Samstag steht er an: der Auftakt der T100 Triathlon World Tour in Miami. Nicht wie sonst üblich über die sogenannte Miami-Distanz (1,6 Kilometer Schwimmen, 48 Kilometer Radfahren, 12,8 Kilometer Laufen), sondern über das bekannte 100-Kilometer-Format, was die Professional Triathletes Organisation (PTO) in den vergangenen Jahren etabliert hat. So werden 2 Kilometer im See innerhalb des Homestead Miami Speedways geschwommen. Das Radfahren über 80 Kilometer und der abschließende 18 Kilometer lange Lauf finden sowohl innerhalb des Ovals als auch auf umliegenden Straßen statt. Die Strecke ist flach, weist aber einige enge Kurven und 180-Grad-Wenden auf, die den Rhythmus unterbrechen.

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Dass ihr diese Charakteristik liegt, zeigte die Britin Lucy Byram im vergangenen Jahr. Das damals noch als Clash Miami ausgetragene Profirennen gewann sie vor Sif Bendix Madsen und Pamella Oliveira. Die Konkurrenz wird in diesem Jahr größer sein. Trotz vieler Absagen im Vorfeld ist das Frauenrennen sehr stark besetzt. Neben der amtierenden Ironman-Weltmeisterin Lucy Charles-Barclay (GBR) kämpfen unter anderem Katrina Matthews (GBR), Paula Findlay (CAN), Daniela Ryf (SUI), Emma Pallant-Browne (GBR) und Tamara Jewett (CAN) um den Sieg.

Für Ryf wird es der Auftakt in ihr letztes Jahr als professionelle Triathletin sein. Erst Ende vergangener Woche verkündete sie die Entscheidung, ihre Karriere zu beenden. Nicht am Start sind derweil die Schweizerin Imogen Simmonds, die in der Vorbereitung einen Bänderriss erlitt sowie Anne Haug, die erst gestern ihre Teilnahme aufgrund gesundheitlicher Probleme absagte.

Spannung pur

Auch das Feld der Männer hat es in sich. Vorjahressieger Jason West (USA) tritt an, um seinen Triumph zu wiederholen. Die Strecke in Miami liegt ihm, bereits 2022 wurde er hier Zweiter. Sam Long (USA) hatte damals gewonnen. Der 28-Jährige gehört wie West ebenfalls zum Stammaufgebot der T100-Tour. Verliert Long nicht allzu viel Zeit beim Schwimmen, kann es für ihn weit nach vorn gehen. Magnus Ditlev war ebenfalls schon mehrfach in Miami am Start, gewonnen hat er bisher nicht. Kann er auf dem Rad das Rennen bestimmen und die Konkurrenz sogar distanzieren, könnte es dann für den ersten Platz reichen. Weitere Kandidaten für mindestens einen Podiumsplatz sind Mathis Margirier (FRA), Pieter Heemeryck (BEL), Sam Laidlow (FRA), Rudy Von Berg (USA), Daniel Bækkegård (DEN) oder der einzige deutsche Starter Rico Bogen. Auch den beiden Franzosen Clément Mignon und Léon Chevalier ist eine gute Platzierung in den Top Fünf zuzutrauen.

Hier könnt ihr das Rennen verfolgen

Wie bereits im vergangenen Jahr ist der Übertragungspartner der PTO das Unternehmen Warner Bros. Discovery, zu dem auch der Fernsehsender Eurosport gehört. Bei diesem sind Triathlonfans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der richtigen Adresse. Eurosport kündigte an, „fast alle Rennen“ live oder zeitversetzt über die TV-Kanäle zu zeigen. Das erste Rennen am 9. März in Miami wird auf dem kostenpflichtigen Kanal Eurosport 2 übertragen, weitere Events soll es im Free-TV auf Eurosport 1 geben. Eine Vorschau sowie ein Zusammenschnitt der Highlights sollen immer kostenfrei zur Verfügung stehen. Wer ein Abo des Streamingdienstes discovery+ besitzt, kann alle T100-Wettkämpfe live in voller Länge sehen. Ein Monatsabo kostet 3,99 Euro beziehungsweise 5,99 Euro ohne Werbung.

Die Übertragung des Männerrennens in Miami soll am 9. März um 19 Uhr deutscher Zeit beginnen, die des Frauenrennens um 22:45 Uhr deutscher Zeit.

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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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