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Mika Noodt auf Rang sechs: Youri Keulen gewinnt Singapur T100 mit eindrucksvoller Performance

Youri Keulen hat dem Rennen der T100 Triathlon World Tour in Singapur seinen Stempel aufgedrückt. Der Niederländer siegte nach 3:21:01 Stunden vor Sam Long, der nach einem schwachen Schwimmen eine Aufholjagd hinlegte. Das Podium komplettierte Pieter Heemeryck aus Belgien. Die beiden deutschen Athleten Mika Noodt und Frederic Funk finishten auf den Plätzen sechs und neun.

PTO Der Niederländer Youri Keulen war beim Rennen der Singapur T100 nicht zu schlagen.

Nach der verletzungsbedingten Absage von Miami-Sieger Magnus Ditlev starteten 19 Athleten auf die insgesamt 100 Kilometer lange Wettkampfstrecke in der Marina Bay. Schnellster Athlet im Wasser war Aaron Royle (AUS), der die zwei Kilometer in 24:34 Minuten absolvierte, nur wenig schneller als sein Landsmann Josh Amberger. Dahinter folgte mit wenigen Sekunden Abstand eine größere Gruppe aus dem Wasser, in der sich auch Mika Noodt (24:52 Minuten, Platz 9) befand. Frederic Funk ordnete sich im Wasser (25:38 Minuten) an Position 18 ein.

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Sam Long, als schwacher Schwimmer bekannt, stieg nach 28:32 Minuten fast vier Minuten Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser und begab sich auf eine lange Aufholjagd. Den zeitlichen Abstand auf die Spitze konnte der Amerikaner dabei zwar nicht verkürzen, allerdings machte er einige Positionen gut und erreichte die zweite Wechselzone als Achter.

Keulen gibt den Ton an

Auf dem Rad war es nach drei von acht Runden erst einmal Youri Keulen, der den Ton angab. Der Niederländer, der durch eine Wildcard einen Startplatz in Singapur ergattert hatte, setzte sich von der Konkurrenz ab und baute seinen Vorsprung Runde für Runde auf. Dahinter hielt sich ein weiterer Wildcard-Athlet an Position zwei, Mika Noodt präsentierte sich bei den schwierigen Bedingungen in dem asiatischen Stadtstaat in einer starken Form.

Einen gebrauchten Tag hingegen erwischte Sam Laidlow. Der amtierende Ironman-Weltmeister musste das Rennen vorzeitig beenden. „Ich habe mich auf dem Rad aufgerieben“, sagte er anschließend vor dem Mikrofon der Professional Triathletes Organisation (PTO). „Es ist, wie es ist“

Long räumt das Feld von hinten auf

Gefolgt von Noodt und Kyle Smith (NZL) ging Keulen nach 2:15:06 Stunden auf die abschließenden 18 Laufkilometer und hielt sich unangefochten an der Spitze. Dahinter hielt sich Mika Noodt in der Verfolgung, gemeinsam mit dem britischen Olympiasieger Alistair Brownlee, der jedoch nach der ersten von drei Laufrunden eine 30-sekündige Zeitstrafe absitzen musste und das Rennen kurze Zeit später vorzeitig beendete. Smith, der noch gemeinsam mit Noodt die Laufstrecke in Angriff genommen hatte, konnte das hohe Tempo nicht mitgehen und musste den Kontakt abreißen lassen.

Abseits der Spitze startete Sam Long auf der Laufstrecke seine Aufholjagd und lief immer weiter nach vorn bis auf den zweiten Platz. Gebremst wurde der Amerikaner jedoch vor dem Eintritt in die letzte Laufrunde, als er eine Zeitstrafe absitzen musste und den Sieg des Niederländers Keulen nicht mehr gefährden konnte. Mika Noodt, der lange auf einem Podiumsplatz rangierte, schaffte es nicht, seine Position zu behaupten.

Nach insgesamt 3:21:01 Stunden war es schließlich Youri Keulen, der das Zielbanner in die Höhe reißen durfte. Sam Long konnte dem Niederländer trotz seiner Aufholjagd nicht mehr gefährlich werden, 1:37 Minuten nach dem Sieger erreichte er als Zweiter das Ziel. Das Podium komplettierte Pieter Heemeryck nach 3:23:30 Stunden. Mika Noodt hatte auf den letzten Metern vor dem Ziel zu kämpfen. Der junge Deutsche, der lange Zeit in einer aussichtsreichen Position unterwegs gewesen war, beendete das Rennen schließlich auf Rang sechs (3:29:09 Stunden), Frederic Funk erreichte das Ziel nach 3:31:48 Stunden auf Platz neun.

T100 Triathlon World Tour | Profi-Männer

14. April 2024 | Marina Bay, Singapur (Singapur)
PlatzNameLandGesamt2 km Swim80 km Bike18 km Run
1Youri KeulenNED3:21:0125:011:48:051:05:55
2Sam LongUSA3:22:3828:321:48:011:04:12
3Pieter HeemeryckBEL3:23:3025:241:49:051:06:55
4David McNameeGBR3:26:0325:141:52:471:05:51
5Kyle SmithNZL3:26:5724:381:49:381:10:44
6Mika NoodtGER3:29:0924:521:49:191:13:03
7Aaron RoyleAUS3:29:2224:341:50:371:12:06
8Kacper StepniakPOL3:29:3125:031:49:221:13:00
9Frederic FunkGER3:31:4825:281:51:151:12:26
10Josh AmbergerAUS3:32:0424:361:55:381:09:39
11Rudy von BergUSA3:33:1325:281:52:341:13:06
12Bradley WeissRSA3:35:4425:311:56:241:11:14
13Leon ChevalierFRA3:35:5727:421:57:041:08:05
14Jason WestUSA3:37:4324:471:52:311:18:30
15Clement MignonFRA3:46:2225:371:55:071:23:11

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Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin bei spomedis nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und immer öfter beim Laufen, denn inzwischen startet sie in einem Liga-Team im Triathlon.

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