Generalprobe im Pazifik: Agegrouper und Profis testen beim Hoala Swim

Wer ausprobieren will, wie sich der Ozean in der Bucht von Kailua-Kona unter Rennbedingungen anfühlt, bekommt beim traditionellen Hoala Swim die Gelegenheit. Am Sonntag vor dem scharfen Start nutzten wieder zahlreiche Agegrouper und Profis das „Rennen“, um die Schwimmform zu testen.

Nils Flieshardt / spomedis

Volle Konzentration: Anne Haug ist vor dem Start in ihre Zugseilübungen vertieft.

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Nils Flieshardt / spomedis

Auch Laura Philipp will ihre Schwimmform testen und zieht zum Aufwärmen am Gummizug.

Nils Flieshardt / spomedis

Es ist angerichtet: Der Strand vor dem King-Kam-Hotel wird zum Startbereich.

Nils Flieshardt / spomedis

Noch schnell die Startnummer notieren lassen …

Nils Flieshardt / spomedis

… und dann kann die Besichtigung des Schwimmkurses fast schon starten. Lucy Charles-Barclay gehört (wie praktisch immer, wenn sich Triathleten in die Fluten stürzen) zu den Topfavoritinnen auf die schnellste Zeit.

Nils Flieshardt / spomedis

Zum ersten Mal werden die Hoala-Swimmer nicht per Massenstart ins Rennen geschickt. Und nachdem die komplette Gruppe der Profis einen Landstart aus der Lagune des King-Kam-Hotels hinlegt, …

Julia Umlandt

… folgen die Agegrouper per Rolling Start – immer zwei Athleten im Abstand von wenigen Sekunden.

Nils Flieshardt / spomedis

An der Spitze wird vom Start weg Tempo gemacht, …

Nils Flieshardt / spomedis

… während sich bei den Agegroupern eine scheinbar nicht endende Perlenschnur bildet. Nach dem ersten Stück am Pier entlang …

Nils Flieshardt / spomedis

… geht es raus aufs offene Meer.

Nils Flieshardt / spomedis

An der Spitze des Piers können die Supporter noch einen letzten Blick auf „ihre“ Starter werfen, …

Julia Umlandt

… doch schon bald sind die Sportler auf sich allein gestellt. Wohl dem, der gute Füße vor sich findet.

Julia Umlandt

Während die meisten Athletinnen und Athleten noch auf dem Hinweg zur Boje sind, hat sich eine einzelne Schwimmerin von einer kleinen Gruppe abgesetzt. Und wer könnte es anderes sein als …

Nils Flieshardt / spomedis

… Lucy Charles-Barclay, die nach gut 50 Minuten aus dem Wasser steigt, …

Nils Flieshardt / spomedis

… mit einem Lächeln Richtung Zielbogen läuft …

Nils Flieshardt / spomedis

… und nach 50:38 Minuten den Sieg einfährt.

Nils Flieshardt / spomedis

Danach ist für die schnellste Schwimmerin des Tages warten angesagt, denn …

Nils Flieshardt / spomedis

… die Gruppe der Verfolgerinnen hat fast zweieinhalb Minuten Rückstand.

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Fenella Langridge, die hinter Rebecca Clarke Dritte wird, und Taylor Knibb, die mit einer Zeit von 53:30 Minuten hinter India Lee auf dem fünften Platz landet, nehmen es gelassen.

Nils Flieshardt / spomedis

Nachdem die schnellsten Athletinnen im Ziel sind, trudeln auch die ersten Männer ein, die heute wenig überraschend klar in der Unterzahl sind.

Nils Flieshardt / spomedis

Anne Haug, die offenbar nicht offiziell gemeldet ist, zieht es vor, nicht durchs Ziel zu gehen. Daher gibt es auch keine Zeitnahme für die Mitfavoritin auf den WM-Titel. Ihr handgestoppter Rückstand auf die Siegerin beträgt jedoch mehrere Minuten.

Nils Flieshardt / spomedis

Bei den Agegrouperinnen wird noch um die Platzierungen gekämpft, …

Nils Flieshardt / spomedis

… und auch einige Männer versuchen mit vollem Einsatz, jede Sekunde herauszuholen.

Nils Flieshardt / spomedis

Im Fernduell zwischen Laura Philipp und Philipp Seipp, die in unterschiedlichen Startgruppen ins Rennen gingen, hat Laura die Nase vorn. Sie erreicht das Ziel nach 59:56 Minuten, für ihren Ehemann, Manager und Trainer bleibt die Uhr bei 1:03:02 Stunden stehen.

Nils Flieshardt / spomedis

Die Koa-Medaillen sind verteilt und man darf gespannt sein, welchen Einfluss das Schwimmen auf den Rennverlauf am kommenden Samstag haben wird. Die Generalprobe war jedenfalls schon mal sehr vielversprechend.

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Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.

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