Ironman 70.3 Bahrain: Favoriten siegen, Podium für Pohle

Marten Van Riel und Katrina Matthews haben das Ironman-70.3-Rennen im Wüstenstaat Bahrain für sich entschieden. Caroline Pohle landete nach einer starken Leistung auf dem Podium, für Alistair Brownlee lief es dagegen nicht wie gewünscht.

Der aktuelle Inhaber der Ironman-70.3-Weltbestzeit Marten Van Riel gewinnt den Ironman 70.3 Bahrain. (Archivbild)

Dem Belgier Marten Van Riel scheinen Wettkämpfe in der Wüste zu liegen. Beim Ironman 70.3 Dubai hatte er im vergangenen Jahr bereits die aktuelle Weltbestzeit (3:26:06 Stunden) über diese Distanz aufgestellt. Dafür hat es ist Bahrain zwar nicht gereicht, mit 3:31:21 Stunden gewann der 30-Jährige dennoch deutlich. Gleichzeitig fuhr er auf dem Rad mit 1:55:22 Stunden die schnellste Zeit des Tages. Platz zwei sicherte sich Henri Schoeman aus Südafrika (3:32:50 Stunden). Den abschließenden Halbmarathon spulten Schoeman und Van Riel quasi im Gleichschritt ab: Die Auszeichnung „schnellste Laufzeit“ konnten sich die beiden mit 1:10:06 Stunden teilen. Nach insgesamt 3:34:20 Stunden komplettierte der Brite Max Stapley schließlich das Podium. Mitfavorit Alistair Brownlee beendete das Rennen vorzeitig während der zweiten Disziplin und kam nicht ins Ziel. Bester Deutscher wurde Wilhelm Hirsch auf Platz sechs (3:35:12 Stunden), der erst kurz vor dem Ziel noch vom Italiener Gregory Barnaby überlaufen wurde. Sven Wies belegte Rang 15.

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Spannendes Frauenrennen

Bei den Frauen waren die Abstände der Podiumsplatzierten im Ziel etwas geringer. Katrina Matthews wurde ihrer Favoritinnenrolle gerecht und lief nach 3:59:07 Stunden als Erste durchs Ziel. Die Neuseeländerin Amelia Watkinson belegte Platz zwei und blieb mit 3:59:43 Stunden ebenfalls noch unter der Vier-Stunden-Marke. Caroline Pohle lieferte beim Schwimmen und Radfahren jeweils die zweitschnellste Zeit des Tages ab und konnte sich am Ende nach 4:00:17 Stunden mit dem dritten Platz auf dem Podium belohnen.

Hier findet ihr die vollständigen Ergebnisse.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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