Live high – train low, live high – train high, beim Höhentraining gibt es viele Varianten. Doch ist es wirklich leistungssteigernd, in der Höhe zu trainieren?
Lars Wichert / spomedis Sankt Moritz ist einer der Hotspots von Profisportlern, die das Höhentraining betreiben.
Höhentraining ist keine neue Erfindung der Sportwissenschaft. Schon lange beschäftigen sich Forscher mit der Frage, ob Höhentraining einen effektiven Nutzen auf die Ausdauerleistungsfähigkeit hat. Dabei wird auch diskutiert, ob es besser ist, im Tal zu leben und auf dem Berg zu trainieren oder umgekehrt. Doch welche Methode ist effektiver und wer profitiert unter welchen Umständen vom Höhentraining?
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Die Frage, ob das Training in den Bergen tatsächlich effektiver ist, ist in der Sportwelt umstritten. Auch die Studienlage ist nicht ganz eindeutig, wobei es mehr Studien gibt, die einen Nutzen aufzeigen, als solche, die keine Leistungsverbesserung zeigen. Es gibt intensive Debatten darüber, ob Höhentraining einen signifikanten Leistungsvorteil bringt. Während einige Forscher behaupten, dass das Training in Höhenlage vorteilhaft ist, argumentieren andere, dass es lediglich Zeit raubt, die besser für das Training unter Normalbedingungen genutzt werden sollte. Dass Höhentraining einen höheren logistischen Aufwand mit sich bringt und mindestens drei, besser vier Wochen eingeplant werden müssen, ist bestätigt. Strittig ist jedoch die Frage, ob es besser ist auf dem Berg zu wohnen und im Flachen zu trainieren oder ob in der Höhe Wohnen und Trainieren einen höheren Erfolg aufweist.
Anpassung unbestritten
Die physiologischen Anpassungen des Körpers an die Höhe sind jedoch unbestritten. Es heißt zwar, die Luft werde dünn, doch die Sauerstoffkonzentration in der Luft ist die gleiche, nämlich immer bei knappen 21 Prozent. Egal, ob du dich auf Normalnull oder beim Wandern und Sporttreiben auf über 2.000 bis 4.000 Metern über dem Meeresspiegel bewegst. Was sich ändert, ist der Luftdruck. Dieser sinkt, und damit einhergehend sinkt auch der Sauerstoffpartialdruck im
Die physiologischen Anpassungen des Körpers an die Höhe sind jedoch unbestritten. Es heißt zwar, die Luft werde dünn, doch die Sauerstoffkonzentration in der Luft ist die gleiche, nämlich immer bei knappen 21 Prozent. Egal, ob du dich auf Normalnull oder beim Wandern und Sporttreiben auf über 2.000 bis 4.000 Metern über dem Meeresspiegel bewegst. Was sich ändert, ist der Luftdruck. Dieser sinkt, und damit einhergehend sinkt auch der Sauerstoffpartialdruck im
Die physiologischen Anpassungen des Körpers an die Höhe sind jedoch unbestritten. Es heißt zwar, die Luft werde dünn, doch die Sauerstoffkonzentration in der Luft ist die gleiche, nämlich immer bei knappen 21 Prozent. Egal, ob du dich auf Normalnull oder beim Wandern und Sporttreiben auf über 2.000 bis 4.000 Metern über dem Meeresspiegel bewegst. Was sich ändert, ist der Luftdruck. Dieser sinkt, und damit einhergehend sinkt auch der Sauerstoffpartialdruck im
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Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
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