NEU! triathlon-News Ausgabe vom 19. Oktober, 12:02 Uhr · 1:05 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

So verbessert die Hüftstreckung eure Lauftechnik

Das Thema Hüftstreckung beim Laufen ist eine Krux: Wer schnell laufen will, benötigt eine möglichst weite Schrittlänge, die im Optimalfall wiederum durch eine gestreckte Hüfte erreicht wird. Im Gegenzug können ihr diese Hüftstreckung jedoch auch erst ab ­einer gewissen Geschwindigkeit erreichen und trainieren. Es verhält sich also ein wenig wie beim Henne-Ei-Problem. Was war zuerst da? Ganz so philosophisch soll es jetzt jedoch nicht werden.

Nicht schummeln

Klar ist schon einmal, dass die Hüftstreckung beim letzten Bodenkontakt des hinteren Fußes, in der Abdruckphase, bevor der Fuß wieder in den Vorschwung geholt wird, gemessen wird. In Zahlen ausgedrückt liegt die optimale Hüftstreckung zum Zeitpunkt des „Toe-off“ bei 15 Grad, so Björn Gustafsson, Geschäftsführer von Currex, dem Hamburger Spezialisten für Lauf- und Bewegungsanalysen. „Es gibt nur verdammt wenige Leute, die diese Hüftstreckung wirklich beherrschen.“ Doch um schneller zu werden, erlangt ihr eine Performancesteigerung erst dann, wenn ihr den Fuß weit nach hinten abstoßt und ihn dabei auch möglichst lang am Boden lasst, damit der Schub nach vorn optimal umgesetzt werden kann. Zu beobachten ist, dass sich viele Athleten eine Hüftstreckung durch ein Hohlkreuz „erschummeln“, was auf den ersten Blick erst einmal ganz gut aussieht, auf den zweiten prüfenden Blick bei der Laufanalyse mit knapper Hose jedoch schnell ans Tageslicht kommt. Nicht selten haben diese Athleten mit Rücken­problemen zu kämpfen. Eine andere und nicht selten zu ­beobachtende Taktik für eine weitere Schrittlänge ist der extreme Ausfallschritt nach vorn. „Diese Sieben-Meilen-­Schritte haben letztendlich ­jedoch eher eine bremsende Wirkung“, sagt Gustafsson.

- Anzeige -

Hüftstreckung verbessern

Wer an seiner Hüftstreckung arbeiten und diese verbessern will, kann beispielsweise Sprungläufe aus dem Lauf-Abc häufiger in den Trainingsplan integrieren, bei denen man sich mit Armeinsatz kräftig vom Boden abdrückt. Dreh- und Angelpunkt bei der Hüftstreckung ist der große Gesäßmuskel, der Gluteus maximus, der die Hüfte nach hinten streckt, jedoch bei den meisten Menschen durch zu viel Sitzen stark verkürzt ist. Gleiches geschieht mit dem Hüftbeuger (Iliopsoas), der ein zweiter limitierender Faktor ist und deswegen regelmäßig gedehnt werden sollte.

triathlon+
Zahl des Tages
60

60 Videos sind von uns während der diesjährigen Berichterstattung vom …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

206 angezeigt
Partner und Sponsoren
ROUVY
OMNi-POWER Hannes Hawaii Tours Topteam Sports
Erdinger alkoholfrei Uvex feels.like Incylence Zaosu
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

/**/

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Marvin Weber
Marvin Weberhttp://marvinweber.com/
Marvin Weber ist Multimedia-Redakteur bei triathlon: Neben Artikeln fürs Magazin und die Homepage ist der gebürtige Siegerländer auch immer auf der Suche nach den besten Motiven für die Foto- und Videokamera. Nach dem Umzug in die neue geliebte Wahlheimat Hamburg genießt er im Training vor allem die ausführlichen Ausfahrten am Deich.

Verwandte Artikel

Geheimfavorit mit Laufstärke: Lasse Priesters Training vor der Ironman-70.3-WM in Nizza

Vor der Ironman-70.3-WM in Nizza arbeitet Lasse Priester im Höhentrainingslager in St. Moritz an seiner Paradedisziplin. Wir blicken auf eine progressive Bahneinheit, bei der der Topläufer vier 3-Kilometer-Intervalle vom Mitteldistanztempo bis an die Schwelle steigerte.

Menno Koolhaas: Mit dieser Einheit knackte der Niederländer den 2:30-Stunden-Marathon in Roth

Bei der Challenge Roth lief Menno Koolhaas auf Platz vier und absolvierte den Marathon in beeindruckenden 2:30:33 Stunden. Wir blicken auf seine letzte große spezifische Laufeinheit vor dem Tapering.
/**/

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

<!-- ▼ VORTEILE: hier pflegen (Text zwischen und ändern) -->
  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge

/**/