Sonntag, 25. Februar 2024
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Action am Wochenende: Saisonabschluss beim Ironman Italy, Challenge Samarkand und Ironman 70.3 Knokke-Heist

Während die WM-Teilnehmer von Nizza am kommenden Wochenende überwiegend die Füße hochlegen werden, wollen Profis wie Frederic Funk, Sebastian Kienle oder Florian Angert noch einmal ihre Spätform testen. Das geht unter anderem beim Ironman Italy sowie über die halbe Strecke bei der Challenge Samarkand in Usbekistan.

Peter Jacob / spomedis Als Ironman-70.3-Vizeweltmeister und mit weiteren starken Ergebnissen im Gepäck zählt Frederic Funk zu den Topfavoriten bei der Challenge Samarkand.

Challenge Samarkand: Siegerin und Sieger der Erstaustragung gesucht

Am Sonntag feiert die Challenge Samarkand in Usbekistan unter anderem mit einer Mitteldistanz Premiere. Das zwölfköpfige Profifeld lässt trotz der geringen Anzahl an Athletinnen und Athleten auf ein spannendes Rennen hoffen. Frederic Funk will es als Ironman-70.3-Vizeweltmeister noch einmal wissen und zählt mit seinen Leistungen aus dieser Saison automatisch zu den Topfavoriten. Gefährlich werden könnte ihm unter anderem der Australier Aaron Royle, der bereits in der ersten Disziplin für hohes Tempo sorgen wird. Auch der nächste Auftritt von Sebastian Kienle steht an. Die Challenge Samarkand ist eine der letzten Stationen in der Profikarriere des 39-Jährigen. Für ihn wird es darauf ankommen, den Rückstand nach dem Schwimmen auf Royle und den starken Radfahrer Funk möglichst gering zu halten. Auf der Liste der Profiathletinnen stehen lediglich vier Namen: Ellie Salthouse, Emma Pallant-Browne, Lottie Lucas und Margie Santimaria werden den Sieg unter sich ausmachen.

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Geschwommen wird in Samarkand auf einer Regattastrecke im Kanal. Nach einem Ponton-Start führt eine lange Gerade zur ersten Wendeboje. Nach einer 90-Grad-Kurve folgt nach wenigen Metern die zweite und es geht zurück zum Schwimmausstieg. Der Radkurs wird als „Rolling“ beschrieben und hält auf 86 Kilometern, verteilt auf zwei Runden, 644 Höhenmeter bereit. Der flache Halbmarathon wird in vier Runden um das Regattabecken gelaufen.

Ironman Italy: Wer holt sich den Hawaii-Slot?

Nach der Weltmeisterschaft ist vor der Weltmeisterschaft. Beim Ironman Italy in Cervia dürfte am kommenden Samstag die Qualifikation hart umkämpft sein, denn es gibt nur einen einzigen Slot für das Profifeld, das bei diesem Rennen ausschließlich männlich besetzt ist. Knapp 50 Namen stehen auf der Liste der Starter, darunter mehrere Deutsche, die zu den Favoriten zählen.

Florian Angert kann man dabei als Wundertüte bezeichnen. Nach seinem Start bei den PTO Asian Open in Singapur hatte er wie viele seiner Kollegen mit einem hartnäckigen Infekt zu kämpfen, der ihn fast zwei Wochen lang vom Training abhielt. Nachdem Angert beim Ironman Hamburg die WM-Qualifikation für Nizza nicht gelungen war, sei das Rennen in Italien bereits Teil der Saisonplanung gewesen, schreibt der 31-Jährige in einem Instagram-Post. „Die Erwartungen sind jetzt vielleicht etwas anders, aber ich bin überzeugt, dass ich ein gutes Rennen machen kann“, so Angert. Konkurrenz aus dem eigenen Land bekommt er unter anderem in Person von Andreas Dreitz und Maurice Clavel. Für beide Athleten lief die Saison bisher durchwachsen. Clavel etwa gewann die olympische Distanz beim Allgäu Triathlon, beendete jedoch kurz darauf den Ironman 70.3 Zell am See vorzeitig. Dreitz wurde im selben Rennen Vierter, in den Ergebnislisten des Ironman Lanzarote und des Ironman Lake Placid steht hinter seinem Namen jedoch ein „DNF“. Die Challenge Roth beendete er als Neunter. Der stärkste Widersacher aus internationaler Sicht ist der Brite David McNamee. Er kann auf zwei Top-Ten-Ergebnisse bei den PTO Asian Open und US Open sowie auf einen zweiten Platz bei der Challenge Salou zurückblicken. Auf die Ironman-WM in Nizza verzichtete McNamee aufgrund des Streckenprofils.

Der Ironman Italy ist für schnelle Zeiten bekannt. Geschwommen wird eine große Runde in der Adria, der Radkurs wird in zwei Runden absolviert und enthält mehrere Out-and-back-Passagen. Nur 400 Höhenmeter gilt es in der Region Emilia-Romagna zu überwinden. Auch beim Marathon durch die Innenstadt von Cervia kommen nur 50 Höhenmeter zusammen.

Ironman 70.3 Knokke-Heist: Lange Profi-Starterliste

Auch in Belgien feiert ein Rennen seine Premiere. Die Starterliste der Profis ist beim Ironman 70.3 Knokke-Heist gut gefüllt. Mit der Nummer eins könnte Pieter Heemeryck seinen Heimvorteil nutzen und gleichzeitig den Rückschlag seines DNF in Nizza überwinden. Internationale Konkurrenz bekommt er unter anderem von Pablo Dapena Gonzalez (ESP), dem Neuseeländer Kyle Smith und Patrik Nilsson aus Schweden. Auch aus Deutschland stehen einige Profis auf der Starterliste, unter anderem Nicholas Mann, Felix Hentschel, Wilhelm Hirsch und Magnus Männer.

Auch bei den Frauen unternehmen mit Katharina Grohmann, Carolin Lehrieder, Henrike Güber, Katharina Krüger und Friederike Willoughby einige Athletinnen die Reise in das Nachbarland und haben Chancen, um die vorderen Plätze zu kämpfen. Gefährlich werden könnten beispielsweise die Britin Lucy Buckingham oder Manon Genet aus Frankreich.

Das Schwimmen wird als Punkt-zu-Punkt-Strecke in der Nordsee absolviert. Anschließend wartet eine große Runde auf dem Rad. Der Veranstalter beschreibt den Kurs als flach und schnell. Gleiches gilt für den abschließenden Halbmarathon, der als Wendepunktstrecke in drei Runden à sieben Kilometer am Strand entlanggelaufen wird.

Das Rennen wird ab 8:30 Uhr live bei Outside TV übertragen.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.
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