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Frederic Funk gewinnt die Challenge St. Pölten nach starkem Rennen

Challenge Family Frederic Funk gewinnt die Challenge St. Pölten 2021.

Frederic Funk hat den Knoten seiner letzten Rennleistungen zum Platzen gebracht und die Challenge St. Pölten souverän vor Jan Stratmann und Maurice Clavel gewonnen. Der 23-Jährige setzte sich bereits nach einem Drittel der Raddistanz an die Spitze und konnte diese souverän ins Ziel bringen. Mit dem Triumpf bei der Großveranstaltung in Niederösterreich, die viele als Modell für Rückkehr der Rennen aus der Coronakrise sehen, knüpfte Funk damit an seine Siege bei der Challenge Heilbronn und dem Ironman 70.3 Lanzarote 2019 an.

Kurzstreckler Hackenjos schwimmt voran

Mit einem Wasserstart im 15,5 Grad kalten Viehofer See gingen die Profi-Athleten um 6:30 Uhr ins Rennen. Nach den ersten 900 Metern hatte eine Gruppe aus Timo Hackenjos, dem Belgier Christophe de Keyser und dem Spanier Pablo Dapena die Nase vorn, gefolgt von Michael Raelert auf Position vier. Nach einem Landgang über eine Brücke wurde der See gewechselt und der zweite Teil der Schwimmstrecke im Ratzersdorfer See absolviert. Hier war es ebenfalls Timo Hackenjos, der nach 24:26 Minuten als Erster mit 30 Sekunden Vorsprung aus dem Wasser kam. Hackenjos ist auch aus der Triathlon-Bundesliga als starker Schwimmer auf der Kurzdistanz bekannt, verfolgt langfristig jedoch ambitionierte Ziele auf der Langdistanz. Seine direkten Verfolger waren de Keyser und Dapena nach 25:03 Minuten und 25:07 Minuten, Michael Raelert erreichte die erste Wechselzone an Position vier liegend mit einer Minute Rückstand. Raelert war damit Anführer einer großen Verfolgergruppe, zu der auch Jan Stratmann, Frederic Funk und Maurice Clavel gehörten. Sebastian Kienle kam nach 27:45 Minuten aus dem Wasser und musste somit einen großen Rückstand in Kauf nehmen. 

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Funk übernimmt die Führung von Ditlev

Auf dem Rad konnte sich der Däne Magnus Ditlev rasch an die Spitze setzen und zunächst einen Vorsprung von 1:30 Minuten auf Philipp Bahlke, Pieter Heemeryck und Pablo Dapena herausfahren. Frederic Funk ließ jedoch nicht lang auf sich warten und sicherte sich bis Kilometer 26 die Führung, die er stetig ausbauen konnte. Nach zwei Dritteln der Radstrecke hatte sich sein Polster bereits auf knapp zwei Minuten auf Ditlev vergrößert. Sebastian Kienle hatte derweil seinen Chip verloren, sodass von ihm eine Zeit lang keine Splits zur Verfügung standen.

Nach 2:30:53 Stunden Rennzeit wechselte Frederic Funk schließlich als Erster mit einem komfortablen Vorsprung auf die Laufstrecke. Fast 4:30 Minuten hinter Funk folgten Philipp Bahlke auf Position zwei und Jan Stratmann auf drei (+ 5:41 Minuten). Michael Raelert und Maurice Clavel beendeten die zweite Disziplin auf den Plätzen vier und fünf.

Einsames und starkes Rennen an der Spitze

Nach sechs Kilometern auf der Laufstrecke betrug der Vorsprung Funks 5:30 Minuten auf die Verfolger um Philipp Bahlke, Maurice Clavel und Jan Stratmann. Sebastian Kienle lief zu diesem Zeitpunkt an Position zehn liegend in einer Gruppe mit mehreren Athleten, zu denen auch der Österreicher Thomas Steger und der Schweizer Ruedi Wild gehörten. Wenig später gesellte sich Franz Löschke dazu. Die Gruppe holte bald Michael Raelert ein, der dem Tempo nicht folgen konnte. Funk ließ weiterhin nichts anbrennen. Nach der Hälfte der Laufstrecke betrug sein Vorsprung auf den nun Zweiten Clavel nach wie vor komfortable 5:30 Minuten. Jan Stratmann konnte ebenfalls eine Position gutmachen. Die Gruppe um Sebastian Kienle hatte sich entzerrt und Ruedi Wild, für seine Laufstärke bekannt, konnte sich absetzen. Wild konnte weitere Positionen gutmachen und sich schließlich an Platz fünf setzen, Thomas Steger war ihm jedoch so dicht auf den Fersen, dass er ihm diese Position schon bald wieder abnehmen konnte.

Frederic Funk zeigte derweil kein Anzeichen von Schwäche und lief nach einem starken Rennen äußerst souverän als Erster nach 3:44:49 Stunden über die Ziellinie. Nach zuletzt zwei Wettkämpfen, die für Funk enttäuschend liefen, konnte er seine Leistungen nun abrufen und zeigte sich entsprechend emotional im Ziel. Auf Rang zwei lief nach 3:49:25 Jan Stratmann ins Ziel. Nach mehreren vierten Plätzen zeigte er sich sehr zufrieden mit seiner ersten Podiumsplatzierung bei einem großen Rennen. Maurice Clavel wurde Dritter mit 3:49:56 Stunden. Die Ränge vier und fünf gingen an Pablo Dapena (3:50:04 Stunden) und Thomas Steger (3:51:01 Stunden). Ruedi Wild wurde Sechster (3:51:08 Stunden). Franz Löschke und Sebastian Kienle landeten auf den Plätzen acht und neun mit 3:52:23 Stunden und 3:52:41 Stunden.

Challenge St. Pölten 2021 | Profi-Männer

30. Mai 2021 | St. Pölten, Österreich
PlatzNameLandGesamt1,9 km Swim90 km Bike21,1 km Run
1Frederic FunkGER3:44:4925:332:02:531:11:25
2Jan StratmannGER3:49:2525:292:08:401:10:41
3Maurice ClavelGER3:49:5625:322:09:211:10:51
4Pablo DapenaESP3:50:0425:072:11:101:08:59
5Thomas StegerAUT3:51:0127:462:10:061:07:54
6Ruedi WildSUI3:51:0826:302:11:001:08:33
7William MennessonFRA3:51:4326:132:10:281:10:18
8Franz LöschkeGER3:52:2327:112:10:121:10:26
9Sebastian KienleGER3:52:4127:452:09:261:10:17
10Albert MorenoESP3:53:1727:332:10:051:10:45

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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