Donnerstag, 13. Juni 2024

Ironman 70.3 Pucón: Sam Long in der Favoritenrolle

Am kommenden Wochenende geht in Chile beim Ironman 70.3 Pucon das erste Profirennen des Jahres über die Bühne. Ob Sam Long zum Saisoneinstieg 2024 mit einem Sieg nach Hause reisen kann, hängt von der Konkurrenz ab. Startzeiten und weitere Informationen findet ihr hier.

Insel / spomedis Der US-Amerikaner Sam Long ist für seine Radstärke bekannt, ob diese auch schon zum Beginn des Jahres vorhanden ist, wird er am Wochenende unter Beweis stellen können.

Das Jahr 2024 wird für die Profis sportlich eingeläutet. Während einige Athleten sich gerade erst bei Silvesterläufen gemessen haben, fällt am Wochenende im chilenischen Pucón, am Villarrica-See und am Fuße des Villarrica Vulkans, der Startschuss zur Mitteldistanz. Das Rennen in Zentralchile hat eine mehr als zehnjährige Tradition und wird seit 2008 als Ironman 70.3 Pucón ausgetragen. Den Streckenrekord hält niemand Geringeres als Lionel Sanders, der das Rennen schon zweimal gewinnen konnte und 2018 in 3:48:44 Stunden die schnellste Zeit aufstellte.

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Sam Long als Favorit

Im Meldefeld der Männer ist Sam Long ganz klar der Anwärter auf den Sieg. Der US-Amerikaner ist der Athlet, den es zu schlagen gilt. Im vergangenen Jahr stand er bei sechs Ironman-70.3-Rennen am Start und beendete vier davon auf dem Podium – inklusive drei Siegen. Die Stärke des Starterfeldes wird von der Professional Triathletes Organisation (PTO) mit 71.29 angegeben. Der ärgste Herausforderer des auf Platz neun der PTO-Rangliste liegenden Sam Long dürfte der zurzeit stärkste Argentinier sein. Luciano Taccone liegt auf Platz 75 des Rankings und konnte 2022 in Pucón einen zweiten Platz hinter dem Spanier Javier Gomez sichern. Ebenfalls mit einer Podiumsplatzierung beim chilenischen Rennen vertraut ist der einheimische Athlet Martin Ulloa. Im vergangenen Jahr konnte sich der 91. der PTO-Rangliste den zweiten Platz sichern. Ein weiterer Athlet, der für einen Kampf um Platz zwei bis vier infrage kommt, ist der Kanadier Matthew Sharpe, der mit der PTO-Platzierung 94 im ähnlichen Leistungsbereich wie Taccone und Ulloa liegt. Insgesamt sind 13 Triathleten gemeldet.

Bárbara Riveros Diaz vor Sieg Nummer sieben?

Keine Athletin hat das Rennen am Ufer des Villaria-Sees so oft gewonnen wie die dreimalige Olympia-Teilnehmerin Bábara Riveros Diaz. Siebenmal konnte die Chilenin als Erste über die Ziellinie laufen. Eine Athletin, die ihr das Leben am Wochenende schwer machen könnte, ist die Brasilianerin Pamella Oliveira. Die 36-Jährige muss auf ihre starke Schwimmleistung setzen und hoffen, dass es bis zum Zielstrich reicht. Die Gesamtstärke des mit zwölf Starterinnen besetzte Feld wird mit 59.46 angegeben.

Startzeiten und mehr

Der Startschuss zum Rennen fällt am kommenden am Sonntag, dem 7. Januar. Das Rennen der Profi-Männer startet um 08:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr deutscher Zeit). Die Triathletinnen dürfen fünf Minuten nach den Männern ins Wasser. Es gibt keine Live-Übertragung, jedoch kann das Rennen wie üblich im Ironman-Tracker verfolgt werden. Insgesamt gibt es je zwei Qualifikationsslots für die am 14. und 15. Dezember stattfindende Ironman-70.3-Weltmeisterschaft im neuseeländischen Taupo.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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