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PTO gibt Start neuer Rennserie bekannt

Peter Jacob / spomedis Der Collins Cup wird Teil der PTO Tour sein. Mit 1,5 Millionen US-Dollar wird es dort das höchste Preisgeld der Serie geben.

Die Professional Triathletes Organisation (PTO) hat heute den Start einer neuen Rennserie bekanntgegeben. Die PTO Tour umfasst mehrere Wettkämpfe, die an unterschiedlichen Orten ausgetragen werden und jährlich wechseln sollen. Die Distanz ist bei jedem Rennen gleich und beträgt insgesamt 100 Kilometer. Nach zwei Kilometern Schwimmen geht es auf eine 80 Kilometer lange Radstrecke sowie 18 abschließende Laufkilometer.

Rennen in Nordamerika und Europa

2022 geht es mit den Canadian Open los, die am 23. und 24. Juli in Edmonton ausgetragen werden. Weiter geht es mit einem bereits etablierten Event, dem Collins Cup in Samorin, der am 20. und 21. August stattfinden wird. Den Abschluss der Serie bilden die US Open am 17. und 18. September in Dallas, Texas. Des Weiteren sind Asian Open und European Open geplant. Triathlonfans können sich auf ein illustres Starterfeld freuen, denn für die Profis geht es um viel Geld. Bei den Canadian und US Open schüttet der Veranstalter jeweils eine Million US-Dollar Preisgeld aus, beim Collins Cup 1,5 Millionen. Alle Rennen sollen im Rahmen einer aufwendigen TV-Produktion weltweit live übertragen werden. Björn Geesmann, Coach von Patrick Lange, Kat Matthews und Boris Stein, verspricht sich viel von dem Konzept. „Ich finde es großartig, was die PTO da aufzieht und dass alle angekündigten Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Der Collins Cup hat bereits gezeigt, was möglich ist und hat mich vom Gesamtkonzept überzeugt.“ Er sehe Potenzial darin, dem Sport und den Athleten mehr Popularität zu verleihen.

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Multisportevent mit Festivalcharakter

Interessant für alle Agegrouper: Bei der PTO Tour werden neben den Profirennen auch solche für Altersklassenathleten ausgetragen. Hier kann man zwischen der Mitteldistanz über 100 Kilometer und einer Sprintdistanz mit insgesamt 25 Kilometern sowie mehreren Wettkämpfen in den Einzeldisziplinen wählen. Die Tour-Wochenenden sollen dadurch einen Festivalcharakter bekommen, bei dem für jede sportliche Ambition etwas dabei ist.

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4 Kommentare

  1. Ist ja alles recht schön und gut. Aber was macht es für einen Sinn, am 18. September einen Wettkampf zu machen, bei dem es für die Profis um viel Kohle geht? So kurz vor Hawaii ? Ich denke, da wird es doch offensichtlich, dass die Geschichte aus Profi Sicht nur den einen Grund hat: Gegen IRONMAN zu arbeiten…. Das sollte nicht sein, das macht auf die Dauer unseren Sport kaputt. Auch wenn manche IRONMAN nicht mögen, aber sie haben einfach seit Jahren den Triathlonsport populärer gemacht.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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