Trotz acht Wildcards und zweier kurzfristigen Absage ist das Feld der Frauen stark besetzt. Beim Kampf um das Podium der T100 Miami ist ein offener Schlagabtausch zu erwarten, wir schauen auf die Favoritinnen.
Nur eine Auswahl der Athletinnen, die einen Blick auf eine Podiumsplatzierung haben (v.l. Emma Pallant-Browne, Katrina Matthews, Lucy Charles-Barclay und Tamara Jewett)
Auf den ersten Blick mag es so aussehen, als weise das Frauenfeld der T100 Miami in der Breite eine geringere Stärke auf, als die Startliste der männlichen Kollegen. Vom Stamm der 20 Athletinnen, die einen Vertrag mit der T100-Series haben, stehen nur noch zehn auf der Liste für Miami. Anne Haug und Imogen Simmonds wären Athletinnen Nummer elf und zwölf gewesen, mussten ihren Start jedoch Krankheits-/Verletzungsbedingt absagen. Die Schweizerin gab am vergangenen Wochenende bekannt, dass sie aufgrund eines verstauchten Knöchels, den sie sich während des Trainings in Girona zugezogen hat, nicht am Start sein wird. Anne Haug verkündete nach aufkommenden Gerüchten gestern Abend ihre Absage vom Rennen in Miami. Somit bleiben nach der Nachbesetzung der ohnehin schon acht Wildcards zwei weitere Startposition offen. Hier ist bisher nicht bekannt, wer die Nachrückerin sein werden. Bevor Anne Haug das Rennen abgesagt hat, lag die Stärke des Meldefelds bei 93,23 Punkten. Bei der Saisoneröffnung der PTO-Tour im vergangenen Jahr auf Ibiza lag die Strength of Field (SOF) bei 92,23 Punkten. Im Vergleich dazu hat das Männerrennen eine Strength of Field (SOF) von 92,46 Punkten. Nach der Absage von Anne Haug sinkt die SOF ein wenig, dürfte aber dennoch bei über 90 Punkten liegen, was deutlich über dem Durchschnitt eines normalen Profi-Rennens ist.
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Die Ironman-Weltmeisterin von 2023 hat sich in diesem Jahr komplett für die T100-Series entschieden und legt den Fokus auf die kürzeren Rennen. Ein Interesse daran, ihren Ironman-Titel in Nizza zu verteidigen, hat die Britin nicht. Somit ist hier Spannung geboten, wie das Athletin-Trainer-Gespann mit Dan Lorang über den Winter gearbeitet hat und das 100-Kilometer-Format in Angriff nimmt. Was praktisch sicher sein dürfte ist, dass Lucy Charles-Barclay im Front-Pack, wenn nicht
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Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
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