Montag, 16. Februar 2026

Ironman Südafrika: Daniela Ryf und Cameron Wurf gehen am Ostkap an den Start

Der Veranstalter hat das Aufgebot für das Rennen am 21. April bekannt gegeben. Neben der Schweizerin und dem Australier stehen 15 Deutsche auf der Teilnehmerliste. Unter ihnen eine ehemalige Siegerin dieses Rennens.

Frank Wechsel / spomedis Daniela Ryf, hier bei der Ironman-WM 2023, wird beim Ironman South Africa starten.

Diese Saison noch, dann soll Schluss sein für Daniela Ryf. Die fünffache Ironman- und Ironman-70.3-Weltmeisterin hat ihre Rennpremiere im Jahr 2024 mit einem fünften Platz beim T100-Rennen in Miami gefeiert. Jetzt geht es für die Schweizerin von der 100-Kilometer- auf die Langdistanz. Ryf wird bei der 19. Auflage des Ironman Südafrika an den Start gehen. Das hat der Veranstalter jetzt bekannt gegeben. Neben der 36-Jährigen tummeln sich weitere namhafte Profiathleten auf der Meldeliste für das Rennen in Gqeberha (ehemals Port Elizabeth), das am 21. April zugleich als Ironman African Championship ausgetragen wird. Für die Athleten geht es bei dem Wettkampf um jeweils einen von vier Slots pro Geschlecht für die Ironman-Weltmeisterschaft 2024.

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Daniela Bleymehl gewann im Jahr 2022

Zu Daniela Ryf, die an gleicher Stelle 2017 triumphierte und 2018 die Ironman-70.3-WM gewann, gesellt sich mit Daniela Bleymehl eine deutsche Athletin, der das Terrain ebenfalls nicht unbekannt ist. 2022 sicherte sich die 35-Jährige den Titel als Afrikameisterin an der Nelson Mandela Bay. Beide werden unter anderem auf die Südafrikanerin Magda Nieuwoudt treffen, die im vergangenen Jahr Siebte und 2022 Dritte wurde. Auch die Britin Susie Cheetham, Marta Sanchez aus Spanien und Bleymehls Landsfrau Laura Zimmerman gehen ins Rennen. Insgesamt umfasst das Feld der Profifrauen 17 Teilnehmerinnen. Mit Laura Jansen, Katharina Grohmann und Margrit Elfers sind drei weitere deutsche Starterinnen dabei. Vorjahressiegerin Laura Philipp verzichtet dieses Mal auf eine Teilnahme.

Alistair Brownlee und Matt Trautman auf der Starterliste

Bei den Männern wird ebenfalls ein neuer Afrikameister gesucht. Der Sieger von 2023, der Franzose Léon Chevalier, wird nicht an der Startlinie stehen. Cameron Wurf, der im Februar bei seinem Heimrennen, dem Ironman 70.3 Tasmania, als Dritter auf dem Podium stand, wird versuchen, seinen fünften Platz der Ausgabe von 2023 zu toppen. Auf der hügeligen Radstrecke, auf der er im vergangenen Jahr den schnellsten Radsplit erzielte, ist ihm zuzutrauen, dafür die geeignete Ausgangsposition zu schaffen. Der Australier wird unter anderem herausgefordert vom zweifachen Olympiasieger Alistair Brownlee aus Großbritannien sowie dem Südafrikaner Matt Trautman, der 2023 Zehnter in seinem Heimatland wurde und ein Jahr zuvor Rang drei belegte.

Zehn deutsche Athleten gehen ins Rennen

Mit dem Kurs vertraut sind ebenfalls der Däne Mathias Petersen und der Schwede Rasmus Svenningsson. Beide belegten im vergangenen Jahr den dritten beziehungsweise vierten Platz. Auch der Belgier Bart Aernouts, Arthur Horseau aus Frankreich, Joshua Amberger aus Australien und vor Däne Krisian Hogenhaug gehen auf die Strecke. Aus Deutschland treten in dem 31-köpfigen Aufgebot Leonard Arnold, Andreas Dreitz, Christoph Mattner, Christopher Dels, Dominik Sowieja, Jonas Weller, Marcel Bischof, Yannick Matejicek, Michael Kalb und Mathias Turk an.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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