Dienstag, 25. Juni 2024

Rennaktion am Wochenende: Überblick und Live-Übertragungen

Eine Woche vor der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii findet der Worldcup in Rom und Portugal statt sowie ein Challenge-Rennen in Barcelona und eine Mitteldistanz in Malaysia.

Nina Eim ist am Samstag beim Worldcup in Rom am Start.

Rund um den Globus stehen die Profis an diesem Wochenende in den unterschiedlichsten Distanzen an der Startlinie. Los geht es am Samstag in Rom. Beim Worldcup in der italienischen Hauptstadt, der über die Sprintdistanz von 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen ausgetragen wird, sind insgesamt acht Athletinnen und Athleten für die Deutsche Triathlon Union (DTU) am Start.

- Anzeige -

Frauen machen den Anfang

Angeführt wird das deutsche Triathletinnen-Quartett von Nina Eim und Marlene Gomez-Göggel, die mit den Startnummern eins und zwei ins Rennen gehen. Außerdem haben Annika Koch und Anabel Knoll Ambitionen auf eine vordere Platzierung. Ärgste Konkurrentinnen der deutschen Starterinnen sind unter anderem die Niederländerin Rachel Klamer und die Vierte der U23-Weltmeisterschaft von Pontevedra, Cathia Schär aus der Schweiz. Das Rennen startet um 9:00 Uhr und wird von triathlonlive übertragen.

Das Startsignal für das Männerrennen folgt drei Stunden später um 12:00 Uhr und wird ebenfalls live übertragen. Auch hier sind vier Athleten der DTU vertreten. Lasse Lührs, der sich kürzlich beim WTCS-Finale in Pontevedra direkt für die Olympischen Spiele 2024 in Paris qualifizieren konnte, zählt zu den Podiumskandidaten. Mit ordentlich Selbstvertrauen und einer breiten Brust dürfte der frisch gekürte U23-Weltmeister Simon Henseleit an den Start gehen. Des Weiteren sind Jonas Schomburg und Valentin Wernz im Aufgebot der deutschen Starter vertreten. Als Hauptkonkurrenten zählen der Portugiese Vasco Vilaca, Csongor Lehmann aus Ungarn sowie Europameister Vetle Thorn aus Norwegen. Außerdem sind in der spanischen Mannschaft einige starke Athleten.

Para-Weltcup in Portugal

Im portugiesischen Alhandra wollen vier Para-Athletinnen und -Athleten an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Neben dem aktuellen Vizeweltmeister Max Gelhaar, der in der Klasse PTS3 am Start ist, sind auch Kim Cremer (PTS4), Neele Ludwig (PTS2) und Anja Renner (PTVI) dabei. Letztgenannte verpasste in Pontevedra mit ihrem Guide als Vierte nur knapp die Medaillenränge. Die Rennen werden über die olympische Distanz ausgetragen und beginnen in den unterschiedlichen Klassen ab 10:30 Uhr.

Mitteldistanz in Malaysia

Eines kleines Profifeld ist sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern auf Langkawi, der Hauptinsel Malaysias, vertreten. Als Favoritin im neun Frauen umfassenden Meldefeld gilt die Australierin Ashleigh Gentle. Zu den Anwärterinnen auf einen Podiumsplatz zählen Amelia Watkinson aus Neuseeland sowie Gentles Landsfrau Kylie Simpson. Ai Ueda aus Japan, die von der olympischen Distanz auf die Mittel- und Langstrecke gewechselt ist, kann ein Wort mindestens im Kampf um Platz drei mitreden, ebenso wie Lottie Lucas (Vereinigte Arabische Emirate).

Im Männerrennen gibt es 20 Meldungen, davon sieben Europäer. Mit Jelle Geens (Belgien), Antony Costes (Frankreich), Filipe Azevedo (Portugal) und James Teagle (Großbritannien) sind vier europäische Athleten am Start, die ihren Blick in Richtung Podium gerichtet haben. Josh Amberger (Australien), der Mann von Ashleigh Gentle, sowie Mike Phillips (Neuseeland) zählen zu den internationalen Kandidaten, die im Kampf ums Podium eingreifen könnten. Für Braden Currie aus Neuseeland, der ebenfalls am Start ist, könnte die Mitteldistanz eventuell etwas zu kurz sein, um ganz nach vorn zu kommen. Das Rennen der Männer startet am Samstag um 1:05 Uhr deutscher Zeit (7:05 Uhr Ortszeit). Die Frauen folgen drei Minuten später.

Hybrid-Distanz in Barcelona

Die Challenge Barcelona, die bisher unter dem Namen Barcelona-Triathlon ausgetragen wurde, findet an diesem Wochenende zum ersten Mal statt. Das Rennen wird im Format einer abgewandelten Mitteldistanz ausgetragen. Die Athleten müssen 1,5 Kilometer schwimmen, 60 Kilometer Rad fahren und 16 Kilometer laufen. Für das Rennen im Herzen Kataloniens sind mehr als 70 Athletinnen und Athleten gemeldet.

Als prominentester Akteur ist Alistair Brownlee am Start. Der Brite, der nach seiner überstandenen Fußoperation wieder ins Renngeschehen eingreift, zählt zu den Sieganwärtern. Das Aufgebot an männlichen Profis neben Brownlee ist stark, unter anderem dabei ist Aaron Royle, Zweiter hinter Frederic Funk bei der Challenge Samarkand und Dritter bei der Challenge Mogàn-Gran Canaria. Der Australier hat aber in dieser Saison noch keinen Sieg erringen können. Ferner sind Ineos-Radprofi Cameron Wurf (Australien) sowie Youri Keulen (Niederlande) im Startfeld vertreten.

Im Rennen der Frauen ist die Schweizerin Imogen Simmonds, amtierende Dritte der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft, diejenige, die es zu schlagen gilt. Als Lokalmatadorin geht Sara Perez Sala ins Rennen, die sich der Unterstützung des Publikums sicher sein kann. Ebenso ist die Britin Lucy Buckingham mit von der Partie, die sich bei der Challenge Walchsee im direkten Duell Imogen Simmonds geschlagen geben musste. Aus deutscher Sicht ist Caroline Pohle in Barcelona dabei. Die starke Schwimmerin, aktuelle auf Platz 67 der PTO-Rangliste, wird versuchen im Ranking einige Punkte gutzumachen.

Das Rennen der Profis startet am Samstag um 8:00 Uhr und wird auf Youtube live übertragen.

Fehler gefunden? Bitte teile uns hier mit, was wir verbessern können!

Für öffentliche Kommentare und Diskussionen nutze gern die Funktion weiter unten.

- Anzeige -
Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

Verwandte Artikel

System im Ausnahmezustand: Das richtet eine Langdistanz im Körper an

Aus insgesamt 226 Kilometern Schwimmen, Radfahren und Laufen geht kein Athlet unbeschadet heraus. Mit dem Zieleinlauf beginnt für den Körper erst die Schwerstarbeit. Er muss die Schäden beheben. Das sind die Auswirkungen einer Langdistanz.

Kürzere Radstrecke: Wie viel Zeit spart man wirklich?

Es kommt nicht selten vor, dass die Distanz in der zweiten Disziplin eines Triathlons etwas kürzer ist als die offiziellen Angaben und mitunter mehrere Kilometer fehlen. Die neue Bestzeit ist damit sicher – oder?

ePaper | Kiosk findenAbo

Aktuelle Beiträge

Mehr lesen und erleben mit triathlon+

Triathlon ist mehr als Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mit der Mitgliedschaft bei triathlon+ erlebst du den schönsten Sport der Welt so umfangreich wie nie zuvor. Wir haben drei attraktive Modelle für dich: Mit dem Monatsabo hast du die volle Flexibilität. Mit dem Halbjahresabo kannst du unseren Service umfangreich testen und mit dem Jahresabo sparst du bares Geld.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

89,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar

Halbjahresabo

39,95 -
Ein halbes Jahr zum Vorteilspreis
  • Mindestlaufzeit 6 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 6 Mo. monatlich kündbar