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Von Frustration bis Bestzeit

Auf dem Zeitfahrrad hat Jana eine Weile gebraucht, bis sie sich wieder an das Fahrgefühl gewöhnt hat.

Die vergangene Woche war für Jana die erste Belastungswoche nach dem Trainingslager. Mit dem Verlauf ist sie sehr zufrieden. „Das Besondere an der Woche war, dass ich zum ersten Mal auf dem TT saß“, erzählt Jana. Eine zunächst ernüchternde Erfahrung. „Ich habe bisher nie verstanden, wieso jemand nicht gern auf dem Triathlonrad fährt. Ich habe jetzt aber selbst ein neues und konnte am Anfang wirklich gar keine Leistung aufs Pedal bringen“, stellt sie fest. Mit dieser Situation habe sie sehr gehadert, da das Gefühl auf dem Rad nach dem Trainingslager sehr gut gewesen sei. „Ich war einfach gar nicht mehr mit der Sitzposition und dem gesamten Handling vertraut. Das wurde zum Glück mit jeder Ausfahrt besser“, sagt Jana. Insgesamt standen in der vergangenen Woche drei Einheiten mit dem Zeitfahrrad auf dem Plan. „Mittlerweile fühlt es sich wieder gut an und ich spüre den Geschwindigkeitsvorteil gegenüber dem Rennrad“, erzählt sie lachend.

Trainingswettkampf mit Bestzeit

Ein weiterer besonderer Programmpunkt der Woche war ein 10-Kilometer-Wettkampf, den Jana im Rahmen der Winterlaufserie in Rodgau absolviert hat – „voll aus dem Training heraus“, wie sie selbst sagt. Dass sie die 40 Kilometer aus Darmstadt zum Austragungsort und wieder zurück mit dem Fahrrad zurückgelegt hat, versteht sich da von selbst. Tapering habe im Vorfeld lediglich in Form eines Entlastungstages unmittelbar vor dem Lauf stattgefunden, das restliche Training wurde sehr qualitativ mit einigen Intensitäten gestaltet. Mit einer Zeit von knapp unter 39 Minuten für die zehn Kilometer hat es für eine persönliche Bestzeit und eine zufriedene Jana gereicht.

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Nach 38:59 Minuten für zehn Kilometer hat die Uhr im Ziel gestoppt.

Leistungsfähig trotz hormoneller Schwankungen

Statt Erholung folgte dem Wettkampf ein weiterer Belastungstag mit einer Radeinheit und anschließendem Koppellauf. „Man merkt jetzt, dass die Saison näher rückt. In diesem Fall war der Zehner wie eine Trainingseinheit. Normalerweise wäre danach natürlich Regeneration angesagt und das würde ich auch jedem raten“, merkt Jana an. Insgesamt blickt sie auf eine harte, aber erfolgreiche Trainingswoche zurück. Ihre Leistungen bewertet sie subjektiv noch höher, da sie sich am Ende ihrer zweiten Zyklushälfte befindet und zu diesem Zeitpunkt üblicherweise weniger leistungsfähig ist. „Hartes Training fällt mir da eigentlich immer etwas schwerer. Wir planen trotzdem harte Einheiten ein, das wird später aber bei der Analyse beachtet, wenn etwas nicht nach Plan lief“, erzählt Jana.

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Die Trainingswoche im Überblick

Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief es bei der dritten TT-Einheit der Woche wieder gut.
Datum28. Februar bis 6. März 2022
TrainingsortDarmstadt
Swim23 Kilometer
Bike246 Kilometer (8:30 Stunden)
Run58 Kilometer (4:30 Stunden)
Gym2:25 Stunden
Overall22:20 Stunden
Lieblingseinheit45 Minuten Koppellauf nach dem Radfahren
Hasseinheiterste Ausfahrt auf dem Triathlonrad
Kuchen des RuhetagsKäsekuchen mit dunklen Streuseln, siehe Foto

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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