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Wer? Wo? Was? Fünf Fragen zur Sauna

Die „Schwitzstube“ kann positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit haben. Wir klären fünf Fragen zur Sauna.

(c) Compuinfoto | Dreamstime.com

Woher?

„Sauna“ bedeutet „Schwitzstube“ und ist einer der weltweit am meisten verbreiteten finnischen Begriffe. Dabei stammt die Sauna ursprünglich wohl aus dem Osten Asiens, wo es vor Tausenden Jahren bereits Schwitzbäder zur Körperhygiene gegeben haben soll, ehe sie den Weg nach Suomi fanden. In Deutschland ist das Saunieren so beliebt, dass jährlich am 24. September der „Tag der Sauna“ gefeiert wird.

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Warum?

Nach dem Sport profitieren Athleten beim Saunagang von der gesteigerten Sauerstoff- und Nährstoffversorgung durch eine verbesserte Durchblutung und Mitwirkung des vegetativen Nervensystems. Die körpereigene Regene­rationsfähigkeit wird ge­stärkt. Durch die erhöhte Umgebungstemperatur kann sich die Muskulatur besser entspannen. Der Saunagang hilft darüber hinaus, Zerrungen oder Muskelkater schneller zu überwinden.

Wie?

Der Saunagang nach dem Sport unterstützt die Regeneration. Er ist jedoch kein kompletter Ersatz für eine ausreichend lange Erholung. Wer Probleme mit dem Herzen oder dem Kreislauf hat, sollte sich mit seinem Arzt beraten. Ob nach dem Sport oder einfach so zur Entspannung: Nach jedem Gang in die Sauna ist es wichtig, sich an der frischen Luft oder mit kaltem Wasser kurz abzukühlen. Geeignet sind auch ein warmes Fußbad und eine kurze Ruhepause von 15 bis 20 Minuten, ehe frühestens dann ein weiterer Gang folgt. So wirkt sich die Sauna positiv auf die Gesundheit aus – und ergänzt den Sport.

Was?

Beim Aufenthalt in der Sauna steigt die Hauttemperatur um drei bis zehn Grad, die Körpertemperatur um ein bis zwei Grad Celsius an. Dieser fieberähnliche ­Zustand aktiviert die körpereigenen Abwehr­reaktionen. Die Blutgefäße weiten sich, die Herzfrequenz steigt um etwa 50 Prozent, die ­Atmung beschleunigt sich. Der Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen wird teilweise durch Wasser ausgeglichen, das sich in Binde- und Fettgewebe befindet. Dabei werden Abfallstoffe ausgeschwemmt, die dann über den Urin ausgeschieden werden. Allgemein sinkt durch ­regelmäßige Saunagänge die Infekt­anfälligkeit.

Wie viel?

Die Dauer und Anzahl der Saunagänge nach dem Training richten sich nach der individuellen Verfassung. Durch eine 20-minütige Erholung nach dem Sport kann sich das Herz-Kreislauf-­System stabilisieren. Die Anzahl der Saunagänge beträgt in der Regel zwischen einem und drei. Dabei sollte jede Schwitzsession zwischen acht und 15 Minuten dauern.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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