Der Israman im Praxistest

Schwimmen im Roten Meer, eine Abenteuerfahrt durch die Wüste Negev und ein Lauf mit harten Downhill-Passagen: Wir haben beim Israman mitgemacht, das ist unser Insider-Check zum Rennen in Israel.

Von > | 12. Februar 2017 | Aus: SZENE

Foto >Kevin Mackinnon

Laufen

Es geht bergab: Hier ist im Vorteil, wer technisch sicher läuft und die Abwärtsbewegung muskulär verkraftet. Die ersten 7 Kilometer bis zur Stadtgrenze von Eilat fliegt man förmlich hinab. So reduziert sich die Laufstrecke dankbarer Weise relativ schnell um zehn Kilometer, bis man wieder auf Meeresniveau ist. Dann wird es nochmal hart: Die Mitteldistanzler müssen einmal, die Langdistanzler dreimal durch den Ort laufen. Nur kurz geht es durch einzelne Stimmungsnester, lange, nicht enden wollende Abschnitte an befahrenen Straßen fordern einem erneut mentale Härte ab. Das belebte Stück an der Promenade im Zentrum von Eilat ist hingegen relativ kurz. Doch selbst auf den letzten zwei Kilometern vor dem Ziel passiert man noch ein paar leere Straßen, bevor man endlich in den Zielbereich einbiegen darf.

Ben Collins, der spätere Sieger über die Mitteldistanz, auf der Laufstrecke.

Ben Collins, der spätere Sieger über die Mitteldistanz, auf der Laufstrecke.

Foto >Kevin Mackinnon