Freitag, 9. Dezember 2022
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EquipmentNeuer Schlauch von Schwalbe

Neuer Schlauch von Schwalbe

Extrem leicht, überaus schnell und sehr sicher. So lassen sich laut Schwalbe die Eigenschaften zusammenfassen, die der neue Schlauch „Aerothan“ mitbringen soll. Nachdem Schwalbe in den vergangenen Jahren eine der treibenden Kräfte hinter dem Tubeless-Prinzip war, will der Hersteller nach eigener Aussage nun auch beim Thema „Tubetype“ an die Spitze. Und dies soll mit dem neuen Schlauch aus einem neuen thermoplastischen Polyurethan (TPU) gelingen.

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Schwalbe Der neue Aerothan-Schlauch von Schwalbe ist extrem leicht und hat ein geringes Packmaß.

Der Schlauch, der am Firmensitz in Reichshof hergestellt wird und eine Zusammenarbeit mit BASF und einem weiteren Kunststoffbetrieb ist, ist extrem leicht und wiegt in der Race-Version nur etwas mehr als 40 Gramm (Herstellerangabe 41 Gramm). Dabei sei er jedoch deutlich pannensicherer als andere Schläuche aus Butyl, Latex oder Kunststoff, so die Entwickler. 

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Um den neuen Schlauch im Test zu punktieren sei zum Teil doppelt so viel Kraft nötig wie bei anderen Materialien. Auch beim Durchschlag, dem sogenannten Snake Bite, habe der Aerothan-Schlauch die Nase vorn. Und: Er soll überaus hitzeresistent sein, was bei Rädern mit Felgenbremsen eine enorme Bedeutung für die Sicherheit hat. Hier hatten Latex- und frühere TPU-Modelle häufig Schwierigkeiten.

Rollwiderstand auf bestem Niveau

Für Triathleten besonders interessant: Der Aerothan-Schlauch soll beim Rollwiderstand auf dem Niveau von Latex und Tubeless liegen, was viele Sportler freuen dürfte, die sich mit diesen Varianten bislang nicht anfreunden konnten. Zumal die Montage deutlich einfacher ist als bei allen anderen Systemen. Im ersten Schritt ist der Schlauch allerdings nur mit Ventillängen von 40 Millimetern erhältlich, was Ventilverlängerungen notwendig macht.

Den Aerothan gibt es in den Varianten Race, MTB und Allround und er kostet 27,90 Euro pro Stück.

Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.
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