Freitag, 19. April 2024

Aufeinandertreffen von Frederic Funk, Florian Angert und Sam Long bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee

Platz zwei 2019, Sieg 2021: Für Frederic Funk ist die Challenge Kaiserwinkl-Walchsee ein gutes Pflaster.

Um 8:30 Uhr fällt am Sonntag, dem 26. Juni 2022, der Startschuss für die Profimänner bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee. Fünf Minuten später werden die Profifrauen ins Rennen über 1,9 Kilometer Schwimmen im glasklaren Wasser des Walchsees, 90 anspruchsvolle Radkilometer und 21 Kilometer Laufen geschickt. Die Athletinnen und Athleten erwartet ein herausfordernder Kurs vor dem eindrucksvollen Bergpanorama des Zahmen Kaisers bei hochsommerlichen Bedingungen mit voraussichtlich knapp 30 Grad Celsius.

Vorjahressieger gegen starke Konkurrenten

Frederic Funk hat den Status des Vorjahressiegers inne und ist deshalb bei seinem Heimrennen als einer der Top-Favoriten gesetzt. Insbesondere auf der Radstrecke mit gut 1.100 Höhenmetern dürfte der 24-Jährige seine Stärke ausspielen und ordentlich Druck machen. Funk bekommt es jedoch mit starken Konkurrenten zu tun, die ihm den Tag schwer machen dürften.

- Anzeige -

Florian Angert steigt nach seinem fünften Platz bei der Ironman-WM in St. George wieder ins Renngeschehen ein, nachdem er die letzten drei Wochen der unmittelbaren Vorbereitung in Livigno absolviert hat und direkt aus dem Höhentrainingslager anreist. Das Rennen kennt Angert bereits von seinen zwei Starts 2016 und 2017.

Mit Spannung erwartet wird der Auftritt des US-Amerikaners Sam Long, der zum ersten Mal in Walchsee an den Start geht. Es ist zudem die erste Station einer kleinen Europa-Tournee, denn eine Woche nach der Mitteldistanz wird Long bei der Challenge Roth die volle Distanz in Angriff nehmen. Ob er in Österreich nun in bekannter „Yo Yo Yo“-Manier für Aufsehen sorgen oder sich angesichts der Langdistanz zurückhalten wird, bleibt abzuwarten.

Ebenfalls ein heißer Kandidat für die vordersten Plätze ist Nicolas Mann. Der 22-Jährige hat in seinem derzeit zweiten Jahr als Profi bereits drei Podiumsplatzierungen, inklusive eines Sieges bei der Challenge St. Pölten, auf der Habenseite. Sofern er sich von den drei Mitteldistanzen innerhalb weniger Wochen ausreichend erholt hat, könnte das durchaus erneut gelingen.

Weitere Athleten auf der Startliste, die zum erweiterten Favoritenkreis gehören, sind Johannes Hoffmann aus Deutschland, der zuletzt mit dem schnellsten Halbmarathon Sechster beim Ironman 70.3 Kraichgau wurde, Mattia Ceccarelli und Gregory Barnabi (beide ITA). Aus deutscher Sicht auf der Startliste stehen zudem noch Julian Erhardt, Samuel Böttinger, Raphael Junghans, Nicolas Krämer und Marcus Herbst. Bei letzterem scheint ein Start jedoch ausgeschlossen, da sich Herbst erst vor wenigen Tagen in ein dreiwöchiges Trainingslager nach Livigno verabschiedet hat.

Kleines Profifeld der Frauen

Bei den Profifrauen ist die Startliste mit nur neun Athletinnen deutlich überschaubarer. Die Österreicherin Simone Kumhofer genießt einen Heimvorteil und könnte das Rennen für sich entscheiden. Die Konkurrenz kommt in Person von Jade Nicole Roberts und Lotte Wilms unter anderem aus Südafrika und den Niederlanden. Aus Deutschland geht Franzi Reng an den Start, die zuletzt den vierten Platz beim Triathlon Buschhütten belegte.

Fehler gefunden? Bitte teile uns hier mit, was wir verbessern können!

Für öffentliche Kommentare und Diskussionen nutze gern die Funktion weiter unten.

- Anzeige -

2 Kommentare

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

Verwandte Artikel

Frederic Funk nach Singapur T100: „Es war eine brutale Hitze“

Die Bedingungen waren hart. Unvorstellbar hart. Das hat uns Frederic Funk nach seinem neunten Platz beim Rennen der T100 Triathlon World Tour im asiatischen Stadtstaat erzählt. Im Interview spricht der 26-Jährige über Überraschungen und Erkenntnisse.

Mika Noodt auf Rang sechs: Youri Keulen gewinnt Singapur T100 mit eindrucksvoller Performance

Youri Keulen hat dem Rennen der T100 Triathlon World Tour in Singapur seinen Stempel aufgedrückt. Der Niederländer siegte nach 3:21:01 Stunden vor Sam Long, der nach einem schwachen Schwimmen eine Aufholjagd hinlegte. Das Podium komplettierte Pieter Heemeryck aus Belgien. Die beiden deutschen Athleten Mika Noodt und Frederic Funk finishten auf den Plätzen sechs und neun.

ePaper | Kiosk findenAbo

Aktuelle Beiträge

Mehr lesen und erleben mit triathlon+

Triathlon ist mehr als Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mit der Mitgliedschaft bei triathlon+ erlebst du den schönsten Sport der Welt so umfangreich wie nie zuvor. Wir haben drei attraktive Modelle für dich: Mit dem Monatsabo hast du die volle Flexibilität. Mit dem Halbjahresabo kannst du unseren Service umfangreich testen und mit dem Jahresabo sparst du bares Geld.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

89,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar

Halbjahresabo

39,95 -
Ein halbes Jahr zum Vorteilspreis
  • Mindestlaufzeit 6 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 6 Mo. monatlich kündbar