NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 19:01 Uhr · 0:47 Min · Kurzfassung

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Costes und Coldwell gewinnen Endsprints im dritten Rennen der Z Pro Tri Series

Nach den Erfahrungen der ersten beiden Rennen der „Z Pro Tri Series“ in den vergangenen Wochen änderte Veranstalter-Plattform Zwift das Regelwerk für den dritten Wettkampf der Profiserie. Hauptgrund dafür waren die nicht standardisierten Set-ups der Athleten sowie fehlende Kontrollen des angegebenen Wettkampfgewichts. Das Resultat: Die zu hohen Wattwerte einiger Profis aufgrund des Fehlens eines entsprechenden Smart-Trainers, Messfehler beziehungsweise fehlerhafte Kalibrierung der Powermeter oder das Nutzen der „Z-Power-Option“, bei der die Wattwerte der Athleten nur geschätzt werden können, sorgten bei den ersten zwei Rennen für teilweise verfälschte Ergebnisse.

A- und B-Rennen für die Männer, Gewichtskontrolle bei den Top 5

Resultierend daraus teilte Zwift bei der dritten Austragung der Rennen, bei dem in der vergangenen Woche insgesamt fast 200 Triathlonprofis teilnahmen, in ein A- und ein B-Rennen bei den Frauen und Männern auf. Voraussetzung für die Teilnahme im A-Rennen: eine Top-50-Platzierung im aktuellen PTO- oder WTS-Ranking und ein interaktiver Smart-Trainer mit integriertem Powermeter, um höhere Chancengleichheit beim Set-up zu gewährleisten. Darüber hinaus müssen die Top 5 der Rennen von nun an im Anschluss per Video einen Nachweis ihres angegebenen Wettkampfgewichts einreichen. Eine Liveübertragung gibt es ausschließlich für das A-Rennen. Mit starken Ergebnissen und einem entsprechenden Set-up soll es Athleten aus dem B-Rennen außerdem möglich sein, zukünftig in das A-Rennen aufzusteigen.

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Costes und Coldwell gewinnen Sprintfinishs in „Crit City“

Beim Frauenrennen der dritten Austragung über den 27,5 Kilometer langen und flachen Kurs mit 14 Runden in der virtuellen Welt von „Crit City“ gingen unter anderem Lucy Charles-Barclay, Holly Lawrence, Cassandre Beaugrand, Sarah Piampiano, Sophie Coldwell, Emma Pallant, Jackie Hering und Meredith Kessler an den Start. Auf der wenig selektiven Strecke wurde die Siegerin erwartungsgemäß im Endsprint gesucht. Nachdem sich acht Athletinnen im Rennverlauf durch kurze Attacken vom Rest des Feldes lösen konnten, behielt am Ende die britische Kurzdistanzlerin Sophie Coldwell hauchdünn die Nase vorn. Die 25-Jährige gewann nach 37:03 Minuten (4,5 Watt/kg) vor der Schweizerin Melanie Maurer (+ 0,02 sec / 5,0 Watt/kg) und Lucy Charles-Barclay (+ 0,16 sec / 4,9 Watt/kg). Die Plätze vier und fünf gingen an Emma Pallant (+ 1,33 sec / 4,9 Watt/kg) und Ruth Astle (+ 1,37 sec / 4,4 Watt/kg).

Auch im prominent besetzten Männerrennen wurde der Sieger im Endsprint gefunden, nachdem direkt zu Beginn des Rennens erst Alistair Brownlee und zwischenzeitlich auch Lionel Sanders attackierten, ohne sich dauerhaft lösen zu können. Der Franzose Antony Costes setzte sich nach 33:51 Minuten (5,4 Watt/kg) zeitgleich gegen Lionel Sanders (5,1 Watt/kg) durch, welcher bereits einen Tag zuvor ein hartes Zwift-Rennen bestritt und den Schlusssprint etwas später begann als sein Konkurrent. Platz drei ging an den Südafrikaner James Cunnama (+ 0,13 sec / 5,1 Watt/kg), die Ränge vier und fünf belegten mit ebenfalls geringem Abstand Ben Kanute (+ 0,22 sec / 5,2 Watt/kg) und Alistair Brownlee (+ 0,43 sec / 5,5 Watt/kg).

Premierensieger Kershaw gewinnt B-Rennen

Das B-Rennen gewann der junge Brite Jimmy Kershaw, der zwei Wochen zuvor bereits den ersten Wettkampf der Z Pro Tri Series für sich entschied. Der 23-Jährige siegte im Sprint nach 33:35 Minuten mit einer Durchschnittsleistung von 365 Watt (5,62 Watt/kg) vor Alessio Leo (4,7 Watt/kg) und Marius Overdick (4,86 Watt/kg). Die deutschen Profis Maximillian Sasserath (385 Watt / 5,07 Watt/kg), Malte Plappert (346 Watt / 5,24 Watt/kg) und Philipp Fahrenholz (383 Watt / 4,85 Watt/kg) landeten unter den Top 10 auf den Rängen vier, fünf und acht.

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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