NEU! triathlon-News Ausgabe vom 18. Oktober, 06:03 Uhr · 1:03 Min · Kurzfassung

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Die Finals 2023: was, wann, wo?

Neben dem Mixed-Relay-Titel werden am Wochenende im Rahmen von „Die Finals 2023“ auch die besten deutschen Athletinnen und Athleten gesucht. Die Einzelentscheidungen fallen im Rahmen des dritten Stopps der Triathlon-Bundesliga.

Bengt Lüdke

Das Multisport-Event „Die Finals“ findet am Wochenende vom 6. bis 9. Juli in Düsseldorf und Duisburg statt. Insgesamt werden in 18 verschiedenen Sportarten 129 Titel vergeben. Im Triathlon kämpfen die Athletinnen und Athleten um drei deutsche Meistertitel, im Einzel sowie der Mixed Relay. Die Triathlon-Wettkämpfe starten im Medienhafen der Stadt Düsseldorf und enden vor dem Landtag in der Nähe des Rheinufers.

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Klarer Favorit im Mixed Relay

Den dritten Titel in Folge könnte das Team aus Buschhütten am Freitag einfahren. Die Mannschaft aus dem Siegerland gewann im vergangenen Jahr in der Besetzung Lena Meißner, Annika Koch, Lasse Lührs und Justus Nieschlag. Dieses Jahr geht die Mannschaft über die viermal 250 Meter Schwimmen, 6,4 Kilometer Radfahren und 1,5 Kilometer Laufen mit Jonas Schomburg, Tanja Neubert, Johannes Vogel und Lisa Tertsch an den Start. Teams, die ebenfalls ein Wort um einen Podiumsplatz mitreden wollen, kommen aus Potsdam sowie Berlin. Erstmals bei einer Mixed-Relay-DM auf dem Podium landen könnte die Mannschaft aus Witten, zu der die beiden Nationalmannschaftsathletinnen Anabel Knoll und Marlene Gomez-Göggel gehören.

Das Mixed-Relay-Rennen wird am Freitag um 18:05 Uhr von der ARD übertragen.

89 Athleten kämpfen um den Titel

Seinen dritten Titel und den zweiten in Folge könnte Lasse Lührs gewinnen. Mit einem zehnten Platz beim WTCS-Rennen in Cagliari hat er sich in dieser Saison bereits international bewiesen. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht. Tim Hellwig präsentierte sich mit dem vierten Platz beim WTCS-Rennen in Montreal in starker Form. Von der Mitteldistanz zum Sprint kommt Jonas Schomburg, der am vergangenen Wochenende Zweiter hinter Jan Frodeno beim Ironman 70.3 Andorra wurde. Ebenso ist Lasse Nygaard Priester, der deutsche Vizemeister von 2022, am Start. Henry Graf, der Dritte von den Finals 2022, hatte zuletzt verletzungsbedingte Ausfälle, weshalb hinter seiner Form ein Fragezeichen steht. Insgesamt gehen 89 Athleten ins Rennen um den Deutschen Meistertitel.

Die Übertragung startet im ZDF am Samstag um 10:25 Uhr.

Sechster Titel für Lindemann?

Auch wenn der Saisonstart nicht ganz optimal verlief, zeigt die Formkurve von Laura Lindemann nach oben. Die fünfmalige Titelgewinnerin wird am Sonntag die Athletin sein, auf der das Hauptaugenmerk liegt. Dennoch, mit sechs deutschen Athletinnen unter den Top 50 des Olympia-Qualifikations-Rankings ist die Leistungsdichte innerhalb des Frauenfelds hoch. Nina Eim, Annika Koch, Lena Meißner, Lisa Tertsch und Marlene Gomez-Göggel sind die Athletinnen, die dieses Jahr international mindestens schon innerhalb der Top 30 platziert waren. Auf der Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 20,1 Kilometer Radfahren und 5,1 Kilometer Laufen ist die Olympiateilnehmerin Anabel Knoll zudem nicht zu unterschätzen.

Das Rennen wird am Sonntag ab 10:15 Uhr live von der ARD übertragen.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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