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Der Ticker vom Wochenende
Duathlon bei der Challenge Salou, Premieren in Memphis und London

Lisa Nordén und Collin Chartier entschieden das Rennen in Salou für sich, beim Ironman 70.3 in Memphis siegten Jason West und Ellie Salthouse. Die Ergebnisse vom Wochenende im Ticker.

José Luis Hourcade Lisa Nordén kann beim spontanen Duathlon der Challenge Salou ihre Radstärke ausspielen.

Lisa Nordén und Collin Chartier gewinnen Challenge Salou

Beinahe in letzter Minute wurde die Mitteldistanz bei der Challenge Salou zum Duathlon aus fünf Kilometern Laufen, 85 Kilometern auf dem Rad und weiteren 21,1 Kilometern in Laufschuhen erklärt. Heftige Winde und der daraus resultierende Wellengang machten ein Schwimmen im Mittelmeer zu unsicher. Die neuen Bedingungen kamen dem US-Amerikaner Collin Chartier und Lisa Nordén aus Schweden entgegen, sodass sie sich den Sieg sichern konnten. Chartier überquerte nach 3:28:51 Stunden die Ziellinie, der Niederländer Jorik van Egdom wurde bei seiner ersten Mitteldistanz Zweiter (3:31:21 Stunden) und Chartiers Landsmann Robbie Deckard komplettierte das Podium nach 3:33:48 Stunden. Frederic Funk, der als einer der Topfavoriten an den Start gegangen war, fuhr mit 1:56:21 Stunden den schnellsten Radsplit des Tages, brach jedoch beim abschließenden Halbmarathon ein und kam als Elfter nach 3:40:18 Stunden ins Ziel. „Es überrascht mich immer wieder, wie unterschiedlich Duathlon eigentlich ist und ich bin wirklich schlecht darin“, schrieb er in einem Instagram-Post nach dem Rennen.

Im Frauenrennen ließ Nordén nichts anbrennen, fuhr ihrer Konkurrenz in 2:08:13 Stunden auf und davon und gewann mit großem Vorsprung nach insgesamt 3:51:09 Stunden vor der Niederländerin Els Visser (3:59:01 Stunden). Die Britin Lucy Hall wurde mit 3:59:42 Stunden Dritte. Verena Walter, die einzige deutsche Profiathletin belegte mit 4:10:38 Stunden den siebten Platz.

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Jason West und Ellie Salthouse siegen beim Ironman 70.3 Memphis

Der US-Amerikaner Jason West und die Australierin Ellie Salthouse haben die Erstaustragung des Ironman 70.3 Memphis gewonnen. West setzte sich in der Musikmetropole mit 3:45:05 Stunden vor dem Südafrikaner Bradley Weiss (3:46:40 Stunden) und seinem Landsmann Marc Dubrick (3:49:28 Stunden) durch. Ellie Salthouse ließ derweil nach 4:12:35 Stunden vor den US-Amerikanerinnen Jackie Hering (4:13:44 Stunden) und Ali Bauer (4:26:25 Stunden) durch. Insgesamt waren in Memphis 1.700 Athletinnen und Athleten zwischen 19 und 75 Jahren am Start. Das Event wurde zugunsten des St. Jude Children’s Research Hospital ausgetragen, das sich auf die Kinderkrebsforschung spezialisiert hat.

Lucy Charles-Barclay feiert Debüt beim London Marathon

In ihrem bereits vierten Anlauf hat Lucy Charles-Barclay den London Marathon ins Ziel gebracht. Nachdem sie es in den Jahren 2016 und 2017 verletzt nicht an die Startlinie schaffte, stand 2019 ein „DNF“ in der Ergebnisliste. Ihr vorrangiges Ziel für die diesjährige Austragung sei es gewesen, das Rennen zu finishen und die Atmosphäre zu genießen, wie sie zuvor bei Instagram verkündet hatte. Mit einer Endzeit von 2:47:53 Stunden ist ihr das nun gelungen. Mit einer Toilettenpause und einem verloren Schuh nach knapp 13 Kilometern konnte sie zwar nicht die Geschwindigkeit von anfänglich 3:34 Minuten pro Kilometer halten, dafür jedoch ein strahlendes Lächeln.

Rasante Schwimmzeiten und prominente Charity-Aktion beim Ironman Barcelona

Aufgrund von starkem Wellengang wurde das Schwimmen beim Ironman Barcelona auf rund 400 Meter verkürzt. Das Ergebnis waren Schwimmzeiten von teils weniger als acht Minuten. Der Gesamtsieger, der Schwede Kristian Ek, war somit nach insgesamt 7:46:44 Stunden im Ziel. Das Rennen wurde ohne Profibeteiligung ausgetragen, jedoch nicht ohne Prominenz. Louis Osbourne, der Sohn des Sängers Ozzy Osbourne, der mit der Band “Black Sabbath” unter anderem mit dem Song “Iron Man” bekannt wurde, finishte nach 12:48:14 Stunden. Der 46-Jährige entschloss sich vor vier Jahren dazu, sein Leben umzukrempeln und wurde vom DJ, der einen Großteil der Wochenenden in Nachtclubs verbrachte und einen ungesunden Lebensstil pflegte, zum Triathleten. Seitdem hat er bereits Kurz- und Mitteldistanzen absolviert und nun im Zuge seiner ersten Langdistanz eine Spendenaktion gestartet. Mit einer geplanten Spendensumme von 14.060 Pfund will Osbourne das Universitätsklinikum Birmingham sowie ein Kinderhospiz unterstützen. Gut ein Drittel der Summe ist bisher eingegangen.

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