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"Ich bin gottfroh, dass das Ding stattfindet"
Impfung, Slots und mehr – Stimmen der Agegrouper vor dem Ironman Hamburg

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, der Ironman Hamburg steht kurz bevor. Nach der Startnummernausgabe teilen einige Agegrouper ihre Gedanken zum Rennen am Sonntag in Hamburg.

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14 Kommentare
  1. Sebastian

    Sehr bedauerlich, wie hier die Gesellschaft gespalten wird in geimpfte und geächtete.

    1. Stefan

      Tja, so ist es leider in unserem Rechtsstaat, wenn man seine Grundrechte wahrnimmt und sich gegen eine Impfung entscheidet. Am besten Gefallen mir die Geimpften, die den moralischen Zeigefinger heben und behaupten, sie hätten sich zum Wohle der Allgemeinheit impfen lassen und nicht um ihre persönlichen Freiheiten wieder zu bekommen. Anstatt Solidarität zu bekunden ist es halt vielen wichtiger an Wettkämpfen teilzunehmen um ihren Narzissmus zu befriedigen und das Ergebnis dann stolz auf Facebook und Co. präsentieren zu können.

      1. Marc

        Ach, es gibt halt immer noch (leider) Menschen, die nicht den Sinn von Impfungen verstehen und sich dann als benachteiligt bezeichnen. Ihr müsst euch ja nicht Impfen lassen, dann hört aber bitte damit auf, auf jeglicher Plattform zu schreiben wie benachteiligt ihr seit. Es nervt.
        Seit doch einfach froh, dass wir wiedeer Triathlons bestreiten können und dem schönsten Sport der Welt auch im Wettkampf nachgehen zu können.

        1. Stefan

          Ich bin geimpft…..

        2. Paul

          Hallo Marc und Phil,

          es nervt leider solche Kommentare, wie von dir Marc zu lesen.

          Es freut sich jeder, dass wieder Wettkämpfe stattfinden, aber bitte für ALLE.

          Den Sinn von Impfungen hat hier jeder verstanden. Die sterile Immunität liegt bei dieser Impfung leider nicht vor. Jeder Geimpfte kann den Coronavirus bekommen und weitergeben. Die Viruslast bei Geimpften ist oft wie bei Ungeimpften. Jede Impfung gilt somit als Eigenschutz vor schweren Verläufen, aber nicht als Fremdschutz. Hat sogar Prof. Streeck der für Impfungen ist, so geäußert. Bei dieser Sachlage darf doch bitte jeder selbst entscheiden, „körperliche Unversehrtheit“, schon mal gehört?

          Und seine Grundrechte muss man sich nicht durch eine Impfung oder durch eine sonstige Gegenleistung verdienen. Die Grundrechte stehen jedem zu.

          Wir waren bisher stolz auf unseren freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat. Was ist davon noch übrig? Wenn die Mehrheit der Gesellschaft diese Propaganda und die damit verbundenen Entscheidungen mitträgt und alles mitmacht.

          In der DDR wurde auch alles begründet mit dem Kampf gegen den Kapitalismus und wer nicht mitläuft, war ein Staatsfeind und hatte mit Konsequenzen zurechnen. Vieles wiederholt sich, die Entscheidung Menschen auszuschließen erinnert an dunkelste Zeiten der Geschichte, die wir immer verhindern wollten. Aber jetzt ist es richtig, da wir eine Seite gewonnen haben, die eine wissenschaftliche Begründung liefert.

          Hinzu kommt die umgedrehte Beweislast, bisher musste mir bewiesen werden, dass ich eine Straftat begangen habe. Es müsste mir der Staat beweisen, dass die Ungeimpften automatisch alle pauschal Gefährder sind und nicht das ich überall meine Unschuld beweisen muss. Und jetzt in Hamburg gelten alle Ungeimpften pauschal als Gefährder.
          Wer solche Entscheidungen trifft, hat von Rechtsstaatlichkeit nichts verstanden.
          Die BGH schweigt oder trägt die Entscheidungen der Regierung mit.

          Die dauerhafte Panikmache und Propaganda hat ihr Ziel erreicht. Wir haben wieder eine Masse von Mitläufern geschaffen, die nichts mehr hinterfragen und unseren autoritären Führern uneingeschränkt folgen, Nachfragen nicht erwünscht, alternativlos, basta.

          Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Dazwischen gibt es nichts mehr. Sehr traurig, dass hat mit Demokratie nichts zu tun.

          Angst frisst Hirn.

          Beste Grüße

          Paul

      2. Phil John M.

        Es gibt in Deutschland kein Grundrecht auf die Teilnahme an einem Ironman.
        Wenn jemandem die Regeln eines Veranstalters nicht passen, dann kann derjenige nicht teilnehmen.

        Alleine Hawaii ist ja auch ein Muster-Beispiel für eine ungehörige Spaltung der Gesellschaft, hier werden genetisch und Motivations benachteiligte Menschen, ggf. sogar ungedopte, aussgeschlossen, weil sie in Qualifikationsrennen zu langsam waren. Das muss man sich mal vorstellen! Dafür sollten alle morgen in der Kirche mal eine Kerze anzünden gehen.

        1. Stefan

          Das hat auch niemand gesagt. Es gibt aber ein Grundrecht das besagt, dass ALLE Menschen gleich und somit auch gleich zu behandeln sind.

          1. Phil John M.

            Zum Glück gibt es kein Gesetz in Deutschland, welches besagt, dass alle Menschen gleich sind. Am besten Artikel 3 nochmal in Ruhe lesen. Du wolltest vmtl. schon das richtige aussagen, aber da gibt es dann doch noch einen Unterschied 🙂

            Weiterhin hilft eine differenzierte Auseinandersetzung zum Thema Rechte und Pflichten von Arbeitgebern, Einrichtungen und Veranstaltern, bspw. bzgl. Gesundheitsschutz.
            Hier gäbe es diverse Beispiele, die Ausschüsse begründen können. Open-window-effect, Sterbestatistik bzgl. Todesfällen mit Corona der Altersgruppe 60+, usw.

            Ansonsten auch einfach Klage gegen Freizeitparks einreichen, weil hier Kleinwüchsige teilsweise nicht auf Achterbahnen dürfen, obwohl dies doch laut Grundrecht ein Widerspruch wäre? Gerne auch gegen Kitas, weil sie z.B. Kinder ohne Masernschutz ausschließen.

        2. Paul

          Hallo Phil,
          die Beispiele sind nicht geeignet, um die Gleichheit vorm Gesetz zu beschreiben.

          Kein Mensch würde doch das Grundrecht einfordern, auf der Achterbahn als Kleinwüchsiger mitzufahren. Hier geht es um Sicherheitsvorkehrungen die bestimmte Voraussetzungen für den Transport erfordern und zum Schutz des Betroffenen dienen.

          Es geht hier auch nicht um das Grundrecht zur Teilnahme am IRONMAN.

          Aber wenn eine Stadt, Veranstalter oder wer auch immer eine Menschengruppe ausschließt, dann war das mit bisherigen Recht nicht vereinbar.
          Dann dürfte zukünftig ein Restaurant, der Sportveranstalter. das Kino einen Menschen mit dem falschen Glauben auch ausschließen, Der Mensch ist ja selbst schuld, er könnte den Glauben ja annehmen und muss somit mit den Konsequenzen rechnen. Findest du das auch richtig?

  2. Arvid

    Schön weiter spalten, echt traurig. Fair wäre gewesen auch mal Ausgeschlossene zu Wort kommen zu lassen. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass die Pandemie bald vorbei ist!? Gibt bald die dritte und dann die vierte Spritze…
    Ironman ist eh bald platt und Hawaii wird im Feb.22 auch nicht stattfinden. Gibt auch schöne kleine richtige tolle Rennen die auch Gesunde starten lassen.

    1. Sebastian

      @Arvid:
      Auch Ironman lässt gesunde (wie du bestimmt eher meintest ungeimpfte) starten, nur nicht in Hamburg, weil dort die Politik so entschieden hat und Ironman vor die Wahl “Friss oder Stirb” gestellt hat.

      Ich selbst bin dieses Jahr bereits ungeimpft (aber natürlich selbst dort wo es nicht verpflichtend war getestet, und da wo praktikabel mit Maske) bei zwei Ironman-Rennen im europäischen Ausland gestartet.

      Auch in Duisburg und Frankfurt kann / konnte ungeimpft aber getestet gestartet werden.

      1. Lorenz95

        Natürlich kommen bei tri mag Ungeimpfte nicht zu Wort, da hier offensichtlich seit Beginn der Maßnahmen ein eindeutig pro Lockdown Kurs unterstützt wird, der jegliche Maßnahmen, egal wie demokratisch oder nicht, blind gut heißt. Natürlich ist eine Diskriminierung für jeden echten Demokraten ein Graus, aber in der Krise zeigt sich auch der Charakter.

        1. Frank Wechsel

          Lorenz 95, das ist nicht richtig. Wir haben sowohl vor dem Rennen in Hamburg die Diskussion um die Entscheidung zur G1-Regelung bei den Großveranstaltungen geführt als auch hier der Diskussion ihren freien Lauf gelassen. Dass wir auf dem Veranstaltungsgelände bei unserer spontanen Umfrage nur auf geimpfte Teilnehmer gestoßen sind, liegt in der Entscheidung der Behörden begründet. Aber auch hier haben die Teilnehmer durchaus kontroverse Statements von sich gegeben.

          Im Übrigen heißen wir – und ich persönlich – nicht alle Maßnahmen blind gut. Aufgrund meiner (Aus-)bildung und der aktuellen Studien- und Faktenlage bin ich davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Auch glaube ich, dass es richtig ist, dass die verhängten Maßnahmen gegen die Coronapandemie schrittweise dort zurückgefahren werden müssen, wo die Risiken geringer sind – zum Beispiel bei Geimpften.

          1. Mirko

            Hallo Frank,

            ich finde nicht, dass du hier über die G1 Regelung diskutiert hast und kann hier Lorenz95 nur zustimmen.

            Frank du hast dich doch von Anfang an auf die Mehrheit der Wissenschaft berufen (die Mehrheit hat nicht immer recht), dir die Studien rausgesucht, die Deinem Narrativ entsprechen, anderen Rosinenpickerei vorgeworfen, andere Meinungen bzw. Aussagen und Studien von hochrangigen Experten abgewertet bzw. als Pseudoexperten bezeichnet (wie u.a. Prof. Streeck). Was ist das für eine Diskussionskultur, wenn man eine andere Meinung in die Pseudo Ecke steckt oder als Schwurbler und Wissenschaftsleugner bezeichnet, so wie du es in den Kommentaren u.a. zu dem Thema „Ironman Hamburg“ vom 30.März 2021 getan hast.

            Ist das deine Diskussionskultur?

            Und wenn Du einzelne Maßnahmen kritisieren solltest, im Großen und Ganzen bist du voll auf Regierungskurs.

            Und die letzten Worte sagen alles über dein Menschenbild und dein Verständnis für Recht, insbesondere das Grundgesetz, Grundrechte sind nicht verhandelbar und muss man sich nicht verdienen.

            Tut mir leid Frank, was du hier schreibst ist mehr Schein als Sein.

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