Dienstag, 11. Februar 2025

Flora Duffy und Jimmy Kershaw gewinnen erstes Rennen der „Z Pro Tri Race Series“

Etwas mehr als 5.500 Live-Zuschauer verfolgten auf YouTube die Premiere des neuen Zwift-Rennformats für Profitriathleten, die „Z Pro Tri Race Series“, welche von nun an jeden Mittwoch mit wechselnden Kursen stattfinden soll. In einem virtuellen Radrennen ohne Zeitfahrräder und mit digitalem Drafting-Effekt traten die Athleten im Frauen- und Männerrennen über 23 Kilometer auf der „Astoria-Line-8-Runde“ in der Zwift-Welt New Yorks gegeneinander an. Während der Übertragung, die von Matt Lieto und Sean Jefferson kommentiert wurde, wurden neben dem Rennen auch regelmäßig einzelne Profis live per Video aus der heimatlichen „Pain Cave“ zugeschaltet. Die komplette Aufzeichnung der beiden Rennen gibt es hier.

Duffy und Kershaw siegen im Endsprint

Beim zuerst stattfindenden Frauenrennen trafen trotz des sehr speziellen und triathlonuntypischen Formats große Namen und einige der weltbesten Kurz- und Langdistanzlerinnen aufeinander. Mit dabei waren unter anderem die starken Radfahrerinnen Lucy Charles-Barclay, Laura Philipp, Flora Duffy, Lisa Norden und Paula Findlay. Auch India Lee, Rachel Klamer, Fenella Langridge, Ruth Astle, Neuprofi und Ironman-Agegroup-Weltmeisterin von 2019, Emma Pallant und Luisa Bapista nahmen am ersten Rennen der neuen Serie teil. Nachdem Lucy Charles-Barclay im Rennen häufig attackieren, sich aber nicht entscheidend lösen konnte, musste sie sich im Endsprint der verbleibenden Achtergruppe mit 0.56 Sekunden Rückstand gegen die zweifache Kurzdistanz-Weltmeisterin Flora Duffy geschlagen geben. Duffy kam nach 31:42 Minuten ins Ziel. Platz drei ging an Kurzdistanzlerin Sophie Coldwell (+ 0.63 Sekunden), Laura Philipp wurde Siebte (+ 4.05 Sekunden).

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Auch beim Männerrennen ließen sich etliche Topathleten die Chance auf ein wenig Wettkampfgefühl nicht entgehen. Mit am Start waren unter anderem Lionel Sanders, Ben Kanute, Marten Van Riel, Sam Appleton, Nan Oliveras, der in Girona am vergangenen Wochenende zeitgleich, aber örtlich getrennt mit Jan Frodeno eine Langdistanz in den eigenen vier Wänden absolvierte, Matt Trautman, Jelle Geens, James Cunnama, Kristian Hogenhaug, Antony Costes, Reece Barclay, Dorian Coninx, Kyle Buckingham, Jackson Laundry, Philip Graves, die Deutschen Ruben Zepuntke, Nils Frommhold, Jannik Schaufler, Malte Plappert, Julian Erhardt, Maximilian Sasserath und einige mehr.

Auch bei den Männern lief es auf ein Sprintfinish hinaus, nachdem sich niemand auf den 23 Kilometern entscheidend absetzen konnte. Am Ende hatte der 23-jährige Brite und Europacup-Starter Jimmy Kershaw mit einem taktisch klugen Endsprint die Nase vorn und überholte Lionel Sanders, der bereits mehrere Hundert Meter vor dem Ziel mit seinem Sprint begann. Kershaws Endzeit betrug 28:47 Minuten, Antony Costes (+ 0.04 Sekunden) landete vor Lionel Sanders (+ 0.11 Sekunden) auf Platz drei.

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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