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SzeneSaisonrückblick und Ziele: Jan Stratmann

Saisonrückblick und Ziele: Jan Stratmann

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Aitor Alcalde/Getty Images

Welches Rennen war dein Rennen des Jahres und warum?  
Das war auf jeden Fall die 70.3-WM, das war ein versöhnlicher Saisonabschluss. Es lief nicht alles, wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich bin positiv daraus hervorgegangen. Ich habe gemerkt, dass ich perspektivisch ganz vorne mitmischen und auch um einen Titel mitkämpfen könnte, wenn die Karten für mich gut liegen und wir unsere Hausaufgaben weiter machen. Auch wenn auf dem Papier nur ein elfter Platz steht, hat mir das sehr viel mehr gegeben. 

Was war dein Highlight abseits des Sports? 
Das ist leicht zu beantworten. Ich habe im November in Österreich geheiratet und das war nicht nur ein Highlight in diesem Jahr, sondern auch eins der Highlights in meinem Leben. Das war sehr schön und gibt mir sehr viel Kraft für alles Weitere, denke ich. 

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Deine Lieblingseinheit des Jahres?  
Die eine Lieblingseinheit gibt es nicht. Meistens sind es ja die Einheiten, die einfach gut, und wie von selbst laufen. Das war zum Beispiel eine richtig geile Laufeinheit vor der WM, bei der ich die Tausender dann in 2:50 min/km laufen konnte. Auf dem Rad war es wahrscheinlich eine Ausfahrt mit einem Kumpel auf einer coolen Strecke mit Kaffeestopp. 

Was möchtest du aus der vergangenen Saison vergessen? 
Es gab viele Momente, die nicht so cool waren. Das gehört aber dazu, deshalb weiß ich gar nicht, ob ich das vergessen möchte. Das Rennen auf Mallorca im Mai, vor allem mit dem Ausgang, möchte ich vielleicht schon lieber vergessen. 

Was war dein Fail des Jahres 2022?  
Der Fail des Jahres war, dass ich für den Ironman 70.3 Dresden schon meinen Koffer gepackt hatte. Ich habe mich wirklich auf das erste Rennen nach langer Zeit gefreut und das wurde dann kurzfristig abgesagt. Das war schwer zu verdauen, aber wir haben ja dann schnell neue Pläne geschmiedet. 

Welche Ziele hast du für die kommende Saison?  
Erstmal möchte ich gut und gesund durch das Jahr kommen und den Spaß am Sport, wie ich ihn gerade habe, weiter haben. Sportlich gesehen möchte ich ein Top-Ten-Ergebnis oder weiter vorn bei der Ironman-70.3-WM erreichen und mein Langdistanz-Debüt geben – in welcher Form auch immer. Ich hoffe, dass sich das ausgeht und cool wird. Im PTO-Ranking möchte ich in Richtung Top 20, Top 25 und auch gern bei einem 70.3-Rennen auf dem Podium stehen oder gewinnen. 

Hast du Vorsätze für die kommende Saison?  
Ich möchte mich in vielen Dingen, die wir definiert haben, verbessern. Ich möchte endlich mal wieder zeigen, dass ich auch schnell laufen kann und weiter auf dem Rad verbessern. Das Wichtigste ist aber, dass ich Spaß am Sport, dem Training und den Wettkämpfen habe, so wie es gerade ist. Das vergangene Jahr hat mir gezeigt, dass es nur so funktioniert. Daraus würde ich viel ziehen und mit einer gewissen Leichtigkeit und Spaß kommt der Rest von alleine. 

Steht dein Rennkalender fürs nächste Jahr?  
Der Rennkalender steht in groben Zügen. Ich werde wahrscheinlich Ende März/Anfang April mit einem Rennen in Europa in die Saison starten, dann ein paar Mitteldistanzen machen, schauen, ob ich in die PTO-Rennen reinkomme und die dann machen. Das Highlight wird erstmal die WM in Lahti Ende August. Danach wird es, nach aktuellem Stand, eine Langdistanz im Herbst. Das ist so die grobe Planung. 

Mit welchem Rennen startest du die Saison 2023? 
Welches Rennen das erste wird, ist noch nicht klar. Lanzarote habe ich mir angeschaut, das hängt aber davon ab, wie der Rennkalender sonst dann aussieht. Ich werde auf jeden Fall nicht schon im Februar in Dubai das erste Rennen machen. 

Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und freut sich auf die erste Langdistanz.
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