Der Ironman 70.3 Rügen im Praxistest

Der Ironman 70.3 Rügen wurde 2016 zum beliebtesten Ironman-70.3-Rennen weltweit gewählt. 2017 haben wir das Rennen selbst erlebt – und berichten im Insider-Check.

Von > | 13. September 2017 | Aus: SZENE

Auf der Seebrücke in Binz verfolgten hunderte Zuschauer den Start der über 1.500 Athleten.

Auf der Seebrücke in Binz verfolgten hunderte Zuschauer den Start der über 1.500 Athleten.

Foto >Getty Images for Ironman

Radfahren

Die 90 Kilometer lange Radstrecke wird hier auf zwei gleiche Runden aufgeteilt. Dabei geht es von der Wechselzone zuerst nach Bergen und über Putbus wieder zurück nach Binz, wo im Kreisverkehr gedreht und die gleiche Strecke noch einmal absolviert wird. Der Kurs selbst führt zum Großteil durch die grüne Landschaft der Insel und viele Alleen, welche ein Kennzeichen von Rügen sind. Der Straßenbelag ist über weite Streckenabschnitte nahezu perfekt. Knapp 450 Höhenmeter standen nach den beiden Runden auf dem Tacho. Einen knackigeren Anstieg gibt es pro Runde und einige kleinere Wellen, die man aber wahrscheinlich auch nur als solche bezeichnet, wenn man aus Norddeutschland stammt. Auch die Stimmung an der Radstrecke konnte sich sehen lassen. Sprüche auf den Straßen, Zuschauer mit Musik in den Orten und kleine Stimmungsnester am Straßenrand gaben zusätzliche Motivation. Pro Runde gab es zwei Verpflegungsstationen mit allem, was der Sportler in der zweiten Disziplin zum Nachtanken braucht. Einzig und alleine die Fairness blieb beim Radfahren auf der Strecke – doch dazu später mehr. 

Radfahren: ★★★★★

Die beiden 45 Kilometer langen Runden führen durch Rügens idyllische Landschaft.

Die beiden 45 Kilometer langen Runden führen durch Rügens idyllische Landschaft.

Foto >Getty Images for Ironman