Wärme von innen:
Rezepte für den Winter

Das Wintertraining an der frischen Luft kann euch in diesen Tagen einiges abverlangen. Belohnt euch deshalb nach der Einheit nicht nur mit einer heißen Dusche, sondern auch einer Mahlzeit, die ordentlich durchwärmt!

Nasskaltes Wetter, womöglich noch Eis und Schnee – als Triathlet ­hat man es in dieser Jahreszeit nicht ­gerade leicht, wenn man das Training draußen absolvieren will. Auch wenn ihr euch im Zwiebel-L­ook und mit wärmender Funktions­kleidung aufs Rad schwingt oder die Laufschuhe schnürt, ­werdet ihr irgendwann durchgefroren nach Hause kommen. Besonders angenehm ist dann eine lange und ausgiebige warme Dusche oder ein ausgiebiges Bad. Doch ihr ­könnt euch auch von innen aufwärmen. Wir stellen euch ­leckeres Essen und ­Trinken vor, das ihr super vorbereiten könnt, um es euch nach dem Training schmecken zu lassen.

Wärme für die Durchblutung

Wenn ihr ausgekühlt seid, tut Wärme nicht nur der Seele gut: „Warme Getränke weiten die Gefäße im Körperinneren und ermög­lichen dadurch eine bessere Durchblutung“, erklärt Ernährungsexpertin Dr. Alexandra Blaik. Vor allem die Gefäße, die während des Trainings schlecht durch­blutet waren, wie an Händen und Füßen, weiten sich, und die eiskalten Körper­regionen werden ­wieder schön warm. „Denn geht zu viel Wärme verloren, reguliert der Körper das mit einer Verengung der Gefäße und hält so die wohlige Körpertemperatur aufrecht“, sagt Blaik.

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Auch bestimmte Gewürze, wie beispielsweise Ingwer, können euch ­ein­heizen. Oft wird er in der kalten Jahreszeit in Tee oder Punsch verwendet, am ­besten frisch aufgeschnitten und in kleinen ­Stücken. Ingwer hat einen würzigen, ­scharfen Geschmack – das liegt an Gingerol und Shogaol. Diese Scharfmacher verleihen den gelblichen Knollen ihr Aroma. Positiver Neben­effekt: Ingwer wärmt nicht nur von innen, regt die Durchblutung an und bringt den Kreislauf in Schwung, er unterstützt auch das Immunsystem bei der Infekt­abwehr durch jede Menge Vitamin C.

Linsen-Gemüse

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Kartoffel
  • 1 Karotte
  • 100 g Sellerie
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Öl zum Anbraten
  • 130 g Linsen
  • Liebstöckel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • optional 50 g Speck oder 100 g Räuchertofu

Zubereitung

Kartoffel, Karotte, Sellerie und Zwiebel ­schälen und in kleine Würfel schneiden. In ­einem Topf ca. 3 Minuten mit Öl anschwitzen, dann die Linsen und etwas Liebstöckel dazugeben. Umrühren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Gardauer je nach Linsen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss (gerieben) abschmecken, falls der Eintopf zu dick wird, ­eventuell noch etwas ­Brühe nachgießen. Wer mag, kann noch Speck oder Räuchertofu dazugeben.

Michael Größinger

Alkoholfreier Punsch

Zutaten für 4 Becher

  • 700 ml Wasser
  • 300 ml frischgepresster Orangensaft
  • 2 Beutel Schwarzer Tee
  • 2 Beutel Waldfrucht-Tee
  • 4 Stück Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 15 g frischer Ingwer in Scheiben
  • 3 EL Agavendicksaft oder Honig

Zubereitung

Wasser und Saft in einem Topf aufkochen. Die restlichen Zutaten dazugeben und 1 ­Minute köcheln. Herd abschalten und den Topf auf der Herdplatte stehenlassen. Die Tee­beutel 5 Minuten ziehen lassen und dann ­herausnehmen. Die restlichen ­Zutaten noch 15 Minuten mit geschlossenem Deckel ­ziehen lassen und dann entfernen. Punsch ­eventuell noch einmal kurz auf­kochen, falls er in der Zwischenzeit zu sehr ausgekühlt ist.

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1 Kommentar
  1. Kathrin Leps

    Super geworden

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