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Triathlon rund um die Welt
Jonas Deichmann ist rund um Weihnachten und Silvester im Urlaubsmodus unterwegs

Abenteurer im Urlaubsmodus: Jonas Deichmann verbringt die Tage rund um Weihnachten und Silvester nach dem Lust-und-Laune-Prinzip und sucht sich einige schöne Anstiege und Herausforderungen, bis er Neuigkeiten bezüglich der Weiterreise hat.

Kurz vor Weihnachten hatte Deichmann bereits die Route an der Küste entlang eingeschlagen, in Richtung Ägäis und wärmere Temperaturen. “Das ist einfach eine richtig tolle Landschaft und dazu Mittelmeerklima und tolle Bedingungen”, sagt er. Aufgrund der weiterhin fehlenden Einreisegenehmigung nach Russland ließ es Deichmann in den vergangenen Tagen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel weiterhin locker angehen. “Ich warte weiterhin auf eine Lösung, wie es weitergeht.” Ein wenig Zick-Zack-Kurs anstatt der direkte Weg und den einen oder anderen Pass einfach nur zur Freude erklimmen: Der Abenteurer war auf seiner Alternativroute im Süden der Türkei in den vergangenen Tagen immer wieder nach Lust und Laune unterwegs. “Da waren einige heftige Rampen dabei und ich habe noch die eine oder andere Halbinsel mitgenommen”, berichtet er. Mittlerweile befindet sich Deichmann in der Nähe des Küstenorts Kas, rund 200 Kilometer südwestlich von Antalya. “Hier in der Region ist es wirklich paradiesisch schön. Hohe Berge und türkisfarbenes Wasser, in dem man schön baden gehen kann”, berichtet Deichmann. Für ihn waren die vergangenen Tage eine kleine Auszeit vom “üblichen” Abenteueralltag, bei dem er sonst deutlich zielstrebiger unterwegs ist. “Bis ich ein Update habe, fahre ich erst einmal langsam in der Gegend herum. Ich genieße die Ruhe auch ein wenig und entspanne, bis ich dann wieder richtig Gas geben kann”, sagt er. 

Entspannung an der Küste: Jonas Deichmann genießt die etwas ruhigeren Tage an der türkischen Ägäis.

Weihnachten im Zelt mit Zoom-Familientreffen

Die Feiertage rund um Weihnachten hat der Abenteurer standesgemäß im Zelt verbracht. Zu diesem Zeitpunkt war Deichmann auf der Halbinsel Bodrum unterwegs, wo er einen schönen Schlafplatz in einem Olivenhain hatte. Zuvor hatte er sich noch bei einem Döner-Imbiss mit einem Festtagsmenü inklusive Nachtisch eingedeckt. “Dann habe ich noch mit zwei Freunden und mit meinem Vater telefoniert und war dann noch auf einer virtuellen Weihnachtsfeier der Familie auf Zoom eingeladen”, berichtet Deichmann. Ansonsten sei es für ihn ein ganz normaler Tag bei seinem Projekt “Triathlon um die Welt” gewesen. Dass er für die Feiertage nicht in der Heimat bei seiner Familie sein konnte, ist für den Abenteurer nichts Neues. “Das ist mittlerweile einfach Routine für mich und es macht mir nichts aus, an Weihnachten allein zu sein. Hier in der Türkei ist auch nicht so wirklich Weihnachtsstimmung aufgekommen”, sagt er. Die Silvesternacht verbrachte Deichmann im Hotelzimmer. Aufgrund der Ausgangssperre, die momentan für die einheimische Bevölkerung immer am Wochenende gilt und über den Jahreswechsel verlängert wurde, hatte er unterwegs keinen geöffneten Imbiss oder ein Restaurant gefunden und sich somit für eine Nacht im Hotel entschieden. “Feuerwerk gab es nicht wirklich. Ich habe auch bereits vor Mitternacht geschlafen und habe den Jahreswechsel gar nicht mitbekommen”, sagt er. 

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Traumhafte Schlafplätze: Immer wieder kann Deichmann direkt am Wasser sein Nachtlager aufschlagen.

Nach dem Jahreswechsel hatte sich Deichmann noch einmal mit den zwei deutschen Radreisenden Simon Woywod und seiner Begleitung Caro in der Nähe von Fethiye getroffen. Kurz darauf wartete der Anstieg auf den Barabadag auf rund 2.000 Meter über dem Meeresspiegel auf Deichmann. “Das war brutal steil mit mehreren 20-Prozent-Rampen auf den rund 19 Kilometern.” Die Aussicht von oben entschädigte ihn jedoch für das Unterfangen. “Das war der Wahnsinn”, berichtet Deichmann. 

Abenteurer im Urlaubsmodus: Jonas Deichmann gönnt sich im Südwesten der Türkei aufgrund der weiterhin fehlenden Einreisegenehmigung nach Russland rund um Weihnachten und Silvester einige Tage, an den er es lockerer angehen lässt. Radfahren nach Lust und Laune.
2.000 anstrengende Höhenmeter und die anschließende Belohnung: ein atemberaubender Blick auf die Mittelmeerküste und die angrenzende Berglandschaft der Türkei.

Wie es in den kommenden Tagen weitergeht, bleibt für ihn momentan noch immer ungewiss. “Die Russlandroute wird nach aktuellem Stand vermutlich schwer. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sind zurzeit alles andere als gut”, sagt er. Nun denke er weiter über Plan B und Plan C nach und hoffe, dass es bald ein Update gebe. “Jetzt ist erst einmal noch Türkeiurlaub angesagt.”

Alle Tagebucheinträge von Jonas Deichmanns Triathlon um die Welt

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