Pünktlich zur Rollensaison zeigt Jackson Laundry, wie intensiv Indoortraining werden kann: Auf dem Weg zum Ironman Western Australia kombiniert der Kanadier vier Stunden auf dem Rolle mit 50 Minuten Intervallumfang. Wir analysieren die Einheit und ihren Nutzen für die Langdistanz.
Die Temperaturen sinken, die Rollensaison beginnt und auch zahlreiche Profis verlagern wieder einen größeren Teil ihres Radtrainings nach drinnen. Jackson Laundry ist dafür ein passendes Beispiel: Der Kanadier schwört seit Jahren auf strukturiertes Indoortraining. Auf dem Weg zum Ironman Western Australia kombiniert er in einer vierstündigen Einheit hochintensive Intervalle mit einem Schwellenblock und hohem aeroben Umfang.
Für Jackson Laundry ist die Rolle weit mehr als eine wetterbedingte Notlösung. Der Kanadier trainiert einen Großteil seiner Radkilometer indoor und begründet das vor allem mit der hohen Qualität und Kontrollierbarkeit der Einheiten. Der Zeitpunkt der ausgewählten Einheit passt zu seinem nächsten großen Ziel und dem damit verbundenen Saisonabschluss. Nach seinem Sieg beim Ironman 70.3 Augusta und Rang zwei beim Ironman 70.3 Northern California richtet Laundry den Blick wieder auf die Langdistanz. Beim Ironman Western Australia in Busselton will er Anfang Dezember um das Podium mitmischen und die frühzeitige Hawaii-Qualifikation für 2027 lösen.