Sonntag, 25. Februar 2024
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Premiere in England: Fünf Fakten zum WTCS-Rennen in Sunderland

Das erste Mal seit 2015 findet kein Rennen der World Triathlon Championship Series in Leeds statt. Für die Premiere der Veranstaltung in Sunderland stellen wir euch die Favoritinnen und Favoriten vor und haben fünf interessante Fakten zum Rennen.

Kann Hayden Wilde am Samstag die Führung in der Weltrangliste erobern?

Es ist das 14. WTCS-Rennen in Folge auf englischem Boden, und dennoch wird es am morgigen Samstag zu einer Premiere kommen. Denn Sunderland wird als Austragungsort der World Triathlon Championship Series debütieren. Somit findet erstmals seit 2015 kein Rennen der Weltserie in Leeds statt.

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Roker Beach ist das Zentrum des Geschehens, in dem die Sprintdistanz am Nachmittag mit dem 750 Meter langen Schwimmen in der Nordsee startet. Anschließend geht es für die Athletinnen und Athleten auf die 21,3 Kilometer lange, sehr technische Radstrecke, die aus insgesamt fünf Runden besteht. Der abschließende Lauf über 5 Kilometer, aufgeteilt in zwei Runden, führt an Hafen und Innenstadt vorbei.

Das Männerrennen

Die Jagd auf den Titel bei den Herren 2023 geht weiter: In Sunderland kommt es zu einem direkten Duell zwischen dem Neuseeländer Hayden Wilde und dem Portugiesen Vasco Vilaca um die Führung in der Rangliste, nur das Pariser Testevent und die Championship Series stehen noch aus. Titelverteidiger Leo Bergère (FRA) kehrt zum ersten Mal seit Cagliari im Mai in den WTCS-Zirkus zurück.

Das Frauenrennen

Im Frauenrennen möchte Cassandre Beaugrand an ihren Erfolg aus Hamburg anknüpfen. Auf die abwesende Beth Potter könnte sie an diesem Wochenende wichtige Punkte gutmachen und den zweiten Platz in der Weltrangliste anvisieren. In allen drei Disziplinen zeigte die 26-Jährige in der Hansestadt erneut eine tadellose Leistung, und da sie inzwischen in der Nähe von Loughborough wohnt, kommt der Wettkampf in Sunderland einem Heimrennen sehr nah.

Ihre Teamkolleginnen Emma Lombardi und Leonie Periault kehren derweil auf den blauen Teppich zurück. Lombardi, die in den letzten Jahren regelmäßig in den Top Ten der Serie landete, darunter zweimal Silber in Cagliari, hat in letzter Zeit viele Stunden in den Bergen von Font Romeu verbracht und ist heiß darauf, diese Kilometer für ein gutes Rennen zu nutzen. Periaults Weg zurück von ihrer Verletzung im letzten Jahr ist gut verlaufen und die Silbermedaille in Montreal vor einem Monat ist nur ein weiteres Zeichen für ihr Potenzial. Zsanett Bragemyer (HUN), Bianca Seregni (ITA) und Vittoria Lopes (BRA) sind ebenfalls Chancen auf einen Erfolg zuzuschreiben.

Großes deutsches Aufgebot

Mit dem Schwung der erfolgreichen Heim-Weltmeisterschaften von Hamburg vor knapp zwei Wochen reisen neun deutsche Aktiven nach Sunderland. Deutschland hatte bei der WM in Hamburg die Goldmedaille im Mixed Relay gewonnen sowie in den im Eliminator-Format ausgetragenen Einzelwettkämpfen vier Top-Ten-Platzierungen erreicht, darunter Rang drei von Laura Lindemann. Direkt hinter Lindemann auf den Rängen vier und fünf erreichten Annika Koch und Marlene Gomez-Göggel das Ziel. Die beiden wollen nun auch am Samstag an die guten Hamburg-Resultate anknüpfen. Ebenfalls am Start sind die WM-Fünfzehnte Anabel Knoll sowie Lena Meißner.

Bei den Männern haben vor allem Tim Hellwig und Lasse Lührs gute Aussichten auf Top-Platzierungen. Hellwig belegte bei der Sprint-WM einen starken achten Rang und überzeugte schon davor im WTCS-Rennen in Montreal (CAN) mit Platz vier. Lührs erreichte bei der WM in Hamburg Rang 15. Am Start sind außerdem Jonas Schomburg, Valentin Wernz und Johannes Vogel.

Das Rennen der Frauen startet um 15:00 Uhr deutscher Zeit, die Männer folgen um 16:35 Uhr. Beide Wettbewerbe werden hier live übertragen. Am Sonntag findet zudem ab 14:15 Uhr ein Wettbewerb in der Mixed Relay statt, das ebenfalls live zu sehen ist.

Fünf Fakten zum WTCS-Rennen in Sunderland

Führungswechsel?

Vasco Vilaca wird um die Führung in der Serie kämpfen müssen. Der junge Portugiese trägt derzeit zwar die Nummer eins, wenn er diese aber behalten will, muss er zwölf Positionen vor Hayden Wilde ins Ziel kommen.

Alle Augen auf Bergère

Leo Bergère kehrt nach einer langen Trainingspause, in der er Montreal und Hamburg auslassen musste, ins Renngeschehen zurück. Das französische Team konzentriert sich in dieser Saison ganz auf die Testveranstaltung in Paris und bereitete sich zuletzt in einem Höhentrainingslager in Font Romeu darauf vor.

Zwei Favoriten fehlen

Kristian Blummenfelt (NOR) und Marten van Riel (BEL) haben sich dazu entschieden, das Rennen in Sunderland auszulassen. Beide starten eine Woche später bei den PTO US Open in Milwaukee.

Dünnes Frauenfeld

Das Frauenfeld hat einige namhafte Ausfälle zu verzeichnen: Beth Potter und Sophie Coldwell (GBR), die sich beide auf einen Trainingsblock vor dem Testevent konzentrieren. Georgia Taylor-Brown, die gerade bekannt gegeben hat, dass sie verletzt ist. Taylor Spivey, Summer Rappaport, Kirsten Kasper, Taylor Knibb und Katie Zaferes (USA), die sich ebenfalls auf einen Trainingsblock vor Paris konzentrieren, sowie Jeanne Lehair (LUX).

Premieren-Podium?

Etliche Frauen haben in Sunderland gute Chancen, zum ersten Mal in ihrer Karriere auf einem WTCS-Podium zu stehen: Zsanett Bragmayer (HUN), Cathia Schär (SUI), die mit einem beeindruckenden Lauf in der Staffel in Hamburg, die dem Schweizer Team die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften bescherte sowie Marlene Gomez-Göggel oder Miriam Casillas Garcia (ESP) könnten in England einen Premieren-Podestplatz ergattern.


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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wird zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
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