NEU! triathlon-News Ausgabe vom 12. Oktober, 06:02 Uhr · 0:49 Min · Kurzfassung

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Im Test: Der neue „Click“ von Zwift

Mit dem Controller stellt Zwift seine nächste Hardware-Generation vor – und verbindet ihn perfekt mit anderen Produkten. Wir haben den Controller „Click“ vorab getestet.

Zwift Einen Fingertipp entfernt – der Zwift Click lässt sich nahezu überall am Lenker platzieren.

Der neue Controller ersetzt sowohl den alten Zwift Click als auch die Zwift Play-Controller und vereint deren Funktionen in einer kompakteren, flexibleren und alltagstauglicheren Lösung.

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Evolution der Zwift-Hardware

Schon mit dem Zwift Play brachte die Plattform erstmals Lenker-Controller auf den Markt, die das Fahren in Watopia und weiteren virtuellen Welten von Zwift interaktiver machten: Steuern, Einstellungen aufrufen, Power-Ups nutzen – all das wurde per Knopfdruck möglich. Der ursprüngliche Zwift Click bot nur eine minimalistische Lösung für die Steuerung des Widerstands vom Smarttrainer beim Work-out im ERG-Modus oder beim freien Fahren.

Der neue Zwift Click ist nun die logische Konsequenz aus beiden Welten: ein kompakter, universeller Controller, der alle bisherigen Funktionen vereint und gleichzeitig neue Flexibilität bietet.

Kompakt & universell montierbar

Zwift Egal ob MTB-Lenker oder Aerobars am TT, die Controller sind nahezu überall am Rad platzierter.

Der größte Vorteil: Die neuen Clicks lassen sich nahezu überall am Rad anbringen – ganz gleich, ob Rennrad, Gravelbike oder Triathlonrad. Damit löst Zwift ein großes Problem der bisherigen Play-Controller, die an Aero-Lenkern oder an engen Cockpits kaum sinnvoll montierbar waren. Für Triathleten ist der neue Click damit ein echter Gewinn, da sie in Aero-Position an den Extensions alle Varianten der Kontrolle über den Smarttrainer und auch über die Menüführung von Zwift haben.

Alle Funktionen – nur smarter

Funktional steht der neue Click den bisherigen Controllern in nichts nach:

  • Steuerung im Spiel (Lenken, Abbiegen, Schalten)
  • Zugriff auf den Action-Bar (Kamera wechseln, U-Turns, Screenshots)
  • ERG-Mode-Steuerung (Intensität hoch/runter)
  • Power-Ups und Ride-Ons nutzen
  • Individuelle Konfiguration der Tasten (im Test bis jetzt nicht möglich, soll mit einem Update kommen)

Test

Lars Wichert Der Lieferumfang vom Zwift Click.

Die Installation sowie die Verbindung zu Zwift funktionieren kinderleicht. Ausgepackt, angebracht und dann koppeln. Während der Fahrt ist die Bedienung ebenso intuitiv. Das Hoch- und Runterschalten im freien Fahren ist wie das Schalten der Kassette. Ebenso funktioniert die Ansteuerung der BIAS im ERG-Modus. Fühlt man sich etwas schwächer, wird die zu erbringende Leistung durch Knopfdruck reduziert oder andersherum erhöht. Das Lenken lässt sich über die Cursertasten steuern. Möchte man an einer Kreuzung abbiegen und seine Route verlassen, so muss dieser Vorgang mit dem Buchstaben-Controller ausgewählt werden. Das Verteilen von Ride-on-Bomben ist wohl eines der spaßigen Dinge, die durch den Click erleichtert werden und seinen Mitfahrern eventuell ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Mit den Controllern lassen sich alle Funktionen ausführen, die sonst mit der Maus auf dem Bildschirm ausgeübt werden. Von der Routenauswahl über das Training bis hin zur Ausrüstung – alles lässt sich mit dem Controller bedienen und läuft nach ein wenig Probezeit wie von selbst. Wenn nach dem Update beziehungsweise der Markteinführung die individuelle Belegung der Knöpfe freigeschaltet wird, lassen die Controller kaum mehr Wünsche offen. Die Preisgestaltung (49,99 Euro) ist fair, wenn man bedenkt, dass der Play damals mit einem Startpreis von 149 Euro auf den Markt kam und weniger Möglichkeiten bot. Kleiner Wermutstropfen: Während die Play-Controller mit einem USB-C-Kabel aufgeladen werden, ist nun das Wechseln einer CR2032-Batterie nötig.

Konsequente Weiterentwicklung

Der neue Zwift Click ist mehr als nur ein Hardware-Update. Er ist die Weiterentwicklung von Click und Play – reduziert auf das Wesentliche, dabei aber vielseitiger einsetzbar als seine Vorgänger. Besonders für Triathleten und alle, die Wert auf ein aufgeräumtes Cockpit legen, dürfte der neue Controller ein echter Gamechanger werden.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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