NEU! triathlon-News Ausgabe vom 17. Oktober, 06:03 Uhr · 1:07 Min · Kurzfassung

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Der Ticker vom Wochenende: Extremtriathlon, Radrennen und Kienle im Ruhestand

Am Wochenende ist in der Triathlonwelt wieder so einiges passiert. Hier kommen die Ergebnisse im Überblick.

Tommy Zaferes Michelle Vesterby hat alle anderen Athleten beim Ultraman Arizona hinter sich gelassen (Archivbild).

Michelle Vesterby siegt in Arizona

Eine extreme Herausforderung für Athletinnen und Athleten stellte der Ultraman Arizona dar, bei dem das Rennen über drei Tage ging. Wie beim Triathlon üblich, beginnt das Rennen mit dem Schwimmen, insgesamt zehn Kilometer stehen auf dem Programm, anschließend folgt der Wechsel aufs Rad und eine erste Etappe von 144,8 Kilometern. Tag zwei steht mit einer Radstrecke von 275,8 Kilometern ganz im Zeichen der zweiten Disziplin, ehe am letzten Renntag 84,3 Kilometer in Laufschuhen zurückgelegt werden müssen. Das größte Durchhaltevermögen über diese Distanzen bewies Michelle Vesterby, die sich nach insgesamt 24:03:09 Stunden den Gesamtsieg sicherte und damit Justin Hollman, den schnellsten Mann (26:24:28 Stunden) auf den zweiten Platz verwies. Platz drei in der Gesamtwertung sicherte sich Maggie Walsh nach 27:07:15 Stunden Wettkampfdauer.

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Die Ergebnisse gibt es hier.

Österreicher Weiss auf dem Podium in Mexiko

Nach drei Jahren Pause fand der Ironman 70.3 Campeche in Mexiko erneut statt. Den Sieg in einem kleinen Profifeld sicherte sich Thomas Rodriguez Hernandes (MEX) in 3:56:35 Stunden. Der Mexikaner blieb als einziger Athlet unter der Vier-Stunden-Marke. Knapp fünf Minuten später (4:01:45 Stunden) lief der Österreicher Michael Weiss auf dem zweiten Rang ins Ziel, das Podium komplettierte William Even aus Frankreich nach 4:08:07 Stunden. Bei den Frauen entschied Cecilia Sayuri Raminez Alavez (MEX) das Rennen über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer auf dem Rad und einem Halbmarathon in 4:37:40 Stunden für sich. Auf Platz zwei finishte die Amerikanerin Rachel Olson in 4:41:38 Stunden vor Arlette Gonzales (4:42:19 Stunden) aus Mexiko.

Hier gibt es die Ergebnisse.

Hyrox im Ruhestand

Sich so ganz auf den Sportler-Ruhestand einlassen will Sebastian Kienle nicht. Nachdem er im Januar schon einmal an einem Hyrox-Wettkampf teilgenommen hatte, folgte am Wochenende in Karlsruhe die nächste Runde. In der Profi-Wertung, die sich an alle erfahrenen und ambitionierten Athletinnen und Athleten richtet und keine eigene Lizenz erfordert, beendete er das Rennen nach 1:04:43 Stunden auf dem 14. Platz. Kienle startete schnell ins Rennen und führte über die erste Hälfte, wurde dann aber noch von einigen Konkurrenten überholt.

Was ist Hyrox?

Hyrox gibt es seit dem Jahr 2017, es ist also eine noch sehr junge Sportart. Erfunden wurde das Format in Hamburg von Moritz Fürste, dreifacher Olympia-Medaillengewinner im Hockey, und Christian Tötzke. Mittlerweile finden die Events weltweit statt und zählten in der Saison 2022/2023 mehr als 90.000 Athletinnen und Athleten. Der Wettkampf beginnt mit einem Kilometer laufen und endet mit einer Kraftübung. Folgende Übungen müssen zwischen den Laufrunden (jeweils ein Kilometer) absolviert werden: 1.000 Meter Skiergometer, 50 Meter Sled Push, 50 Meter Sled Pull, 80 Meter Burpee Broad Jumps, 1.000 Meter Ruderergometer, 200 Meter Farmers Carry mit Kettlebells, 100 Meter Sandbag Lunges und 75 (Frauen) bzw. 100 (Männer) Wall Balls. Bei den Übungen mit Gewicht unterscheidet sich dieses je nach Wertungskategorie. Beim Sled Push müssen Frauen etwa 102 Kilogramm, Männer 152 Kilogramm (jeweils inklusive Schlitten) über eine Distanz von 4 x 12,5 Metern vor sich herschieben. Beim Farmers Carry werden zwei Kettlebells (Gewicht jeweils zwischen 16 und 32 Kilogramm) über eine Strecke von 200 Metern getragen. Grundsätzlich kann jeder an einem Hyrox-Event teilnehmen, es gibt kein Zeitlimit. Entsprechend liegt die Finisher-Quote laut Veranstaltern bei fast 100 Prozent. Gestartet wird über den ganzen Tag verteilt in Wellen, die nicht nach Leistungsniveau unterteilt sind. Somit können theoretisch die Langsamsten und die Schnellsten gleichzeitig das Ziel erreichen.

Weitere Infos gibt es hier.

Gravel-Event mit Non-Binary-Wertung

100 Meilen (160,9 Kilometer) auf dem Gravelbike, diese Strecke gilt es beim Mid South Gravel in Oklahoma zurückzulegen. Unter die Teilnehmenden mischte sich mit Rach McBride auch ein Profi aus dem Triathlon. In der non-binären Wertungskategorie für Personen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen, belegte McBride am Ende des Tages nach 5:18:19 Stunden den zweiten Platz. Schneller war nur Li King (5:18:05 Stunden).

Hier gibt es die Ergebnisse.

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Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin bei spomedis nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und immer öfter beim Laufen, denn inzwischen startet sie in einem Liga-Team im Triathlon.

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