NEU! triathlon-News Ausgabe vom 16. Oktober, 18:03 Uhr · 1:07 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

Caroline Pohle vor dem Ironman 70.3 Les Sables d’Olonne: „Ich will es bis ins Ziel schaffen“

Die 29-Jährige zählt aktuell zu den konstantesten deutschen Triathletinnen auf internationalem Niveau. Vor ihrem ersten Start auf der Ironman Pro Series in Frankreich spricht sie auf tri-mag.de über Rückschläge und ihre Ziele in der zweiten Saisonhälfte.

Challenge Family Caroline Pohle zählt nicht nur beim Schwimmen zu den stärksten Athletinnen, auch in der zweiten Disziplin kann sie Akzente setzen.

Fünf Podiumsplätze in den jahresübergreifend vergangenen sieben Wettkämpfen demonstrieren: Caroline Pohle legt eine beeindruckende Konstanz an den Tag. Zuletzt gab es allerdings einen Rückschlag. Bei „The Championship“ Mitte Mai musste die 29-Jährige kurz vor der Ziellinie auf Rang drei aussteigen und verpasste den sechsten Podiumsplatz in sieben Rennen nur knapp. Beim Ironman 70.3 Les Sables d’Olonne gehört die Leipzigerin zu den Mitfavoritinnen. Auf tri-mag.de spricht Caroline Pohle über diese Erfahrung, eine positive Einstellung und Bodenständigkeit.

- Anzeige -

Caroline, die Saison hätte für dich mit dem dritten Rang beim Ironman 70.3 Valencia kaum besser starten können. Bei deinem ausgewählten A-Rennen der ersten Saisonhälfte in Šamorín musstest du dann aus medizinischen Gründen aussteigen. Wie geht es dir jetzt vor dem Ironman 70.3 Les Sables d’Olonne?
Im Moment geht es mir sehr gut, ich habe richtig Lust auf das Rennen am Samstag und freue mich einfach, wieder an der Startlinie stehen zu können.

Wie bist du mit dem Erlebnis in Šamorín umgegangen?
Ich habe es erstaunlicherweise ganz gut verarbeitet. Das lag aber sicher auch daran, dass es mir körperlich recht schnell wieder gut ging. Ich konnte zwei Tage nach dem Rennen schon wieder mit leichtem Training beginnen. Als ich dann nach einigen medizinischen Tests auch das Okay vom Arzt bekam, habe ich schnell genau dort weiter gemacht, wo ich auch vor dem Rennen war und normal trainieren können.

Mental war es ein Auf und Ab. Es war ein Erlebnis, das ich keinem wünsche. So völlig im Delirium zu sein, war erschreckend und beeindruckend zugleich. Beeindruckend in dem Sinne, wie weit die Psyche einen pushen kann. Ich habe am Anfang schon damit gehadert, 800 Meter vor dem Ziel auf Platz drei liegend nicht mehr weiterzukommen. Es ist schon sehr, sehr bitter. Aber letztlich kann ich mir nichts vorwerfen. Ich habe versucht, recht analytisch an die Sache heranzugehen und habe noch einmal meine Ernährungs-, Kühlungs- und Rennstrategie überarbeitet. Was mir ebenfalls geholfen hat, schnell darüber hinwegzukommen, war die Tatsache, dass es bis circa drei Kilometer vor dem Ziel nach einem fast perfekten Rennen ausgesehen hat. Ich habe nach dem Vorfall tief in mir drin gewusst: Ich bin fit und gesund.

Besitzen die positiven Aspekte ein höheres Gewicht oder lag der größere Fokus bei dir auf dem DNF? 

triathlon+
Zahl des Tages
19.851

Etwa ein Drittel der rund 60.000 Mitglieder der Deutschen Triathlon-Union …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

206 angezeigt
Partner und Sponsoren
ROUVY
OMNi-POWER Hannes Hawaii Tours Topteam Sports
Erdinger alkoholfrei Uvex feels.like Incylence Zaosu
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

Verwandte Artikel

Challenge Mallorca: Caroline Pohle jagt den nächsten Sieg, Anne Reischmann setzt ihr Comeback fort

Ein hochkarätiges Profifeld trifft am Samstag bei der Challenge Peguera Mallorca aufeinander. Besonders bei den Frauen stehen zahlreiche deutsche Athletinnen im Fokus. Während Caroline Pohle ihren sechsten Saisonsieg anpeilt, setzt Anne Reischmann nach ihrer Babypause die Rückkehr in den Wettkampfsport fort.

Zahltag in der Pro Series: Laura Philipp und Gustav Iden kassieren 200.000 Dollar – Jonas Schomburg kosten 53 Sekunden viel Geld

Laura Philipp und Gustav Iden gewinnen die Ironman Pro Series 2026 und kassieren jeweils 200.000 US-Dollar. Bei den Männern entscheidet ein hauchdünner Vorsprung gegen den Deutschen Jonas Schomburg, der sich mit 130.000 Dollar trösten darf.

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge