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Ein vollgepacktes Rennwochenende

Nach einem eher ruhigen Wochenende ist das Wettkampfgeschehen zurück. Etliche Mitteldistanzen quer über den Globus verteilt und eine Deutsche Meisterschaft an der Ostsee.

Peter Jacob Die Europatour von Sam Long geht weiter, er startet am Wochenende in Gdynia, Polen, auf der Mitteldistanz.

Ironman 70.3 Gdynia

Die Europatour von Sam Long geht in Gdynia, Polen weiter. Nach der Challenge Walchsee-Kaiserwinkel, der Challenge Roth und dem Alp d’Huez Triathlon in der vergangenen Woche, ist er am kommenden Wochenende an der Startlinie über die Mitteldistanz in der polnischen Ostsee-Hafenstadt zu finden. Hier sollte sein Radsetup wieder etwas besser für geeignet sein, auch wenn der Radkurs ein paar Anstiege enthält, sind diese nicht mit den berühmten 22 Kurven in den französischen Alpen zu vergleichen. Herausforderer um die Podiumsplätze gibt es genügend. Aus deutscher Sicht sind gleich neun Starter dabei. Neben Markus Liebelt, Lukas Seifert, Fabian Reuter, Calvin Dräger, Markus Thomsche und Samuel Böttinger sind mit neuem Trainer auch Jan Stratmann, Franz Löschke nach seiner verletzungsbedingten Roth-Absage sowie der laufstarke Felix Hentschel mit von der Partie. Zwei weitere, die man auf jeden Fall auf der Rechnung haben sollte, sind Thor Bendix Mandsen aus Dänemark und der starke Schwimmer sowie zweitplatzierte der Challenge Šamorin Richard Varga aus der Slowakei.

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Im Frauenfeld ist die Schweizerin Imogen Simmonds zurück an der Pro-Startlinie. Nach ihrem erfolgreichen Test beim Genève Triathlon, wird es das erste Profirennen nach ihrer Operation im Frühjahr sein, bei dem sie sich der Konkurrenz stellt. Nach ihrer Covid-Infektion ist auch die Dänin Maja Stage Nielsen zurück im Renngeschehen. Anknüpfen an ihre Leistung von der Challenge Vansbro möchte Sara Svensk, die dort den zweiten Platz erreichte. Das Rennen direkt vom Schwimmen an wird Katharina Krüger schnell machen, wie weit es dann bis zum Ende nach vorn geht, wird das Laufen entscheiden. Zudem sind noch Laura Zimmermann mit ihrem ersten Rennen nach St. George und Julia Skala, die die Mitteldistanz beim Müritz Triathlon gewinnen konnte am Start. Caroline Pohle und Jana Uderstadt komplettieren das Feld der fünf deutschen Starterinnen.

Das Rennen für die Agegroup-Athleten startet am 07. August ab 09:30 Uhr, vorher werden die Profis auf die Strecke geschickt.

Ironman 70.3 Boulder

Justin “Big Metz” Metzler hat Rückwind, nach 41 Rennen konnte er im Juli seinen ersten Sieg beim Ironman 70.3 Rennen in Oregon feiern und möchte diesen Schub mit auf die Strecke nach Colorado nehmen. Gleich drei weitere bekannte Namen aus den Vereinigten Staaten wollen ihm das Vorhaben möglichst schwer machen. Neben dem Triathlonveteranen Tim O’Donnell sind es hauptsächlich Chris Leiferman und Ben Hoffman, die man auf der Liste haben sollte. Zwei internationale Athleten, die das amerikanische Spiel um das Podium gehörig durcheinander bringen könnten, sind Rodrigo Acevedo aus Kolumbien und der Neuseeländer Jack Moody, der ebenso wie “Big Metz” als Zweiter auf dem Treppchen in Oregon stand.

Bei den Frauen könnte die Partycrasherin Holly Lawrence heißen. Die Britin, die beim PTO Rennen in Edmonton sechste wurde und dort nicht das beste Rennen hatte, weiß, wie man kämpft. Den Weg aus Edmonton nach Boulder hat auch die Neuseeländerin Hannah Wells gefunden. Das 19 Athletinnen große Starterinnenfeld zeigt zudem starke Triathletinnen wie Mirinda Carfrae, Lauren Barandon, hier primär im Schwimmen und Jocelyn Mccauley auf, die alle im Kampf um die vorderen Plätze dabei sein werden.

Das Rennen startet am 06. August und kann live verfolgt werden. Outside TV überträgt ab 14:30 Uhr deutscher Zeit.

Ironman 70.3 Swansea

In Wales werden zwei deutsche Männer am Start sein. Neben Marcus Herbst ist es Maurice Clavel, der es mit dem großen Namen des Triathlonsports, Alistair Brownlee aufnehmen darf. Der Brite, der dem PTO Rennen in Edmonton bis zum Laufen seinen Stempel aufgedrückt hatte, wird versuchen, seine Form in der dritten Disziplin zu zeigen. Sollte er dies schaffen, wird es schwer für die anderen Athleten bei ihm dranzubleiben.

Das Rennen der Frauen wird vermutlich in britischer Hand liegen. Vom zwölfköpfigen Frauenfeld sind mit Jade Nicole Roberts aus Südafrika und Melanie Baumann aus der Schweiz nur zwei internationale Starterinnen dabei. Aus britischer Sicht werden die Favoritinnen Katrina Matthews, Nikki Bartlett, Ruth Astle und Lydia Dant heißen.

Das Rennen startet um 07:00 Uhr am Prince of Wales Dock.

Ostseeman Tri

Neben den ganzen Ironman-Rennen über die Mitteldistanz findet am Wochenende die Deutsche Meisterschaft über 226 Kilometer beim Ostseeman in Glücksburg statt. Nach zweijähriger Pause findet das Rennen in Norddeutschland wieder statt und das gleich mit der Vergabe der Meistertitel über die Langdistanz. Dabei kämpfen geschlechterübergreifend insgesamt 80 Athletinnen und Athleten um den Titel. Hierbei spielt es hier keine Rolle, ob Agegrouper oder Profi, für die Deutsche Meisterschaft gibt es pro Geschlecht nur eine Wertung.

Frankfurt City Triathlon

In Frankfurt kommt es zum Duell zweier Olympiateilnehmer. Marco Koch, der 200-Meter-Brust-Weltmeister von 2015, der langsam auch den Weg in den Triathlonsport findet, trifft auf Lukasz Wojt, der schon bei einer Vielzahl von Rennen gezeigt hat, dass an ihm kaum jemand vorbeischwimmen kann. Man darf gespannt sein, wer als Erstes aus dem Langener Waldsee steigt und damit am Ende auch auf dem Podest steht, denn auch der Vorjahressieger Leonard Arnold ist am Start. Bei den Frauen möchte Lisa Gerß ihren Titel aus dem letzten Jahr verteidigen.

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3 Kommentare
  1. Martin Reichert

    Ironman Maastricht mit 70.3 ist auch noch!

    1. Lars Wichert

      Hallo Martin,
      da hast du vollkommen recht, es gibt auch noch die 70.3-Rennen Philippines, Maceió und Tallin, diese sind jedoch alle ohne Profibeteiligung.
      Beste Grüße
      Lars

    2. Jan

      Der sollte schon als Strafe für die unfassbar miese Radstrecke dort (so war es zumindest letztes Jahr) nicht genannt werden 🤬

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