Donnerstag, 22. Februar 2024
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Europacup Kitzbühel, Mitteldistanzen in Polen und Wales, Premiere des Frankenman und viel Action auf kurzen Distanzen

Pablo Dapena Gonzalez gewinnt die Challenge Gdansk.

Erfolge für DTU-Kader beim Europacup in Kitzbühel

Im Turnierformat mit Ausscheidungsrennen wurde am Freitag und Samstag, den 17. Und 18. Juni der Europacup in Kitzbühel ausgetragen. Das Finale im Supersprint konnte schließlich der Australier Matthew Roberts mit 16:53 Minuten für sich entscheiden. Jannik Schaufler wurde knapp Zweiter (16:44 Minuten) und Simon Henseleit komplettierte nach 16:48 Minuten das Podium. Im Rennen der Frauen war es die Britin Olivia Mathias, die nach 18:15 Minuten als Erste die Ziellinie überquerte. DTU-Athletin Lena Meißner sicherte sich mit 18:18 Minuten den zweiten Platz vor der Italienerin Angelica Prestia (18:22 Minuten).

Challenge-Rennen in Polen und Wales

Bei der Challenge Gdansk in Polen hat sich der Pablo Dapena Gonzalez nach einer Verletzung mit einem Sieg zurückgemeldet. Der Spanier konnte seine Stärke in der dritten Disziplin ausspielen und gewann deutlich nach 3:44:47 Stunden. Kacper Stepniak aus Polen wurde Zweiter (3:49:22 Stunden), der Ukrainer Sergiy Kurochkin belegte mit 3:51:02 Stunden Platz drei.

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Die Ergebnisse der Frauen fielen noch deutlicher aus. Die Italienerin Margie Santimaria sicherte sich ihren ersten Mittelsdistanzsieg in 4:20:02 Stunden. Die Plätze zwei und drei gingen an die Polinnen Paulina Kotfica (4:27:17 Stunden) und Maria Czesnik (4:28:54 Stunden).

Die Premiere der Challenge Wales fand bei kühlen Temperaturen und starkem Wind unter äußerst widrigen Bedingungen statt. Die Ergebnisse fielen dabei denkbar knapp aus. Der australische Kurzdistanzler Aaron Royle gewann in 3:51:48 Stunden den beiden Briten Jack Hutchens (3:52:34 Stunden) und Harry Palmer (3:52:37 Stunden). Bei den Frauen konnten insbesondere die Agegrouperinnen Erfolge verbuchen. Die Profiathletin Lucy Byram (GBR) siegte deutlich in 4:26:59 Stunden. Die Plätze zwei und drei gingen an ihre Landsfrauen Laura Addie (4:37:15 Stunden) und Megan McDonald (4:41:09 Stunden), beide waren als Altersklassenathletinnen gemeldet. Für die Profis Tara Grosvenor und Claire Weller reichte es nur für Platz sechs und sieben.

Hitzerennen bei der Premiere des Frankenman

Die Erstaustragung des Frankenman im Rahmen des Würzburg Triathlons war ein voller Erfolg. 4,1 Kilometer flussabwärts im Main, 180 Kilometer mit gut 1.800 Höhenmetern auf dem Rad und ein Marathon, aufgeteilt auf vier Runden, entlang des Flusses: Die Strecke hatte es, insbesondere kombiniert mit Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius, in sich. „Die Athleten waren echt platt im Ziel, aber happy. Viele haben gesagt, das war das Hawaii in Franken“, resümiert Veranstalter Jürgen Schweighöfer. Den Sieg auf der Langdistanz sicherte sich Fabian Rind mit 10:36:45 Stunden vor Andreas Posch (11:16:54 Stunden) und Adrian Hackauf (11:46:18 Stunden). Bei den Frauen gingen lediglich zwei Athletinnen an den Start, die sich entsprechend das Podium teilten. Erste Finisherin war Jessica Ittner nach 11:45:33 Stunden, Zweite wurde Claudia Maria Henneken (14:05:46 Stunden).

Die Mitteldistanz konnte Lukasz Wojt in 4:28:33 Stunden für sich entscheiden. Die Plätze zwei und drei gingen an Philipp Widmann (4:39:26 Stunden) und Johannes Fischer (4:51:34 Stunden). Schnellste Frau war Barbara Wittmann mit 5:40:19 Stunden. Zweite wurde Franziska Pawlik (5:42:47 Stunden), Luisa Müller belegte den dritten Platz (5:54:34 Stunden).

Deutsche Meisterschaft der Junioren in Lübeck

Im Rahmen des 7 Türme Triathlon in Lübeck wurden die Deutschen Meisterschaften der Junioren auf der Sprintdistanz ausgetragen. Aron Thimm siegte in 58:41 Minuten vor Lukas Meckel (58:48 Minuten) und Maximilian Betts (58:57 Minuten). Deutsche Meisterin wurde Felipa Herrmann mit einer Zeit von 1:03:59 Stunden. Die Plätze zwei und drei belegten Josephine Seerig (1:04:11 Stunden) und Maite Küstner (1:04:21 Stunden).

Siege in der 2. Bundesliga Nord für Witten und Berlin

Beim Rosenstadt Triathlon in Eutin trafen die Mannschaften der 2. Bundesliga Nord aufeinander. In der Teamwertung der Männer gewann das Team triathlon.one Witten 2 vor dem Team Berlin 2 und dem Team Weimarer Ingenieure 2. Bei den Frauen konnte sich das Team Berlin 2 derweil den Sieg sichern und verwies die Teams TRO KTT 01 2 und DLC Aachen auf die Plätze zwei und drei. In der Einzelwertung gewann Wilhelm Hirsch (Team Berlin 2) in 58:42 Minuten vor Theo Sonnenberg von den Weimarern Ingenieuren (58:49 Minuten). Platz drei ging mit 58:51 Minuten an Jonas Hoffmann von Tri Finish Münster 2. Bei den Frauen gingen die Plätze eins und zwei an die Teamkolleginnen aus Berlin Tina Christmann (1:07:40 Stunden) und Emma Thiele (1:08:08 Stunden). Ronja Steiling vom SSF Bonn Triathlon Team 2 wurde knapp Dritte (1:08:09 Stunden).

Kurzdistanz und 2. Bundesliga beim Rothsee Triathlon

Im bayerischen Hilpoltstein sicherte sich Magda Niewoudt beim Rothsee Triathlon nach insgesamt 2:10:53 Stunden den Sieg über 1,5 Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer auf dem Rad und zehn Laufkilometer. Die Athletin des Team Sirius Europe setzte sich gegen Lena Götzemberger durch, die nach 2:12:54 Stunden das Ziel erreichte. Platz drei belegte Jelena Helmreich nach 2:18:50 Stunden.

Bei den Männern sicherte sich Stefan Betz nach 1:56:47 Stunden den Sieg über die Kurzdistanz, der zweite Platz ging nach 1:57:02,3 Stunden an Kilian Bauer vor Tim Frisch (1:57:57 Stunden). Ebenfalls beim Rothsee Triathlon startete Martin Schulz. Der Triathlon-Paralympicssieger von 2016 und 2020 benötigte für die insgesamt 53,5 Wettkampfkilometer 1:58:47 Stunden und belegte den sechsten Platz.

Für die Teams der 2. Bundesliga Süd ging es beim Rothsee Triathlon über die Sprintdistanz zur Sache. Schnellster Athlet war nach 57:02 Minuten Fabian Reuter vom REA Card Team TuS Griesheim, der zwölf Sekunden vor Sebastian Neef (57:15 Minuten) aus Regensburg über die Ziellinie lief. Platz drei über 750 Meter Schwimmen, 19,5 Kilometer auf dem Rad und einem Fünf-Kilometer-Lauf ging nach 57:33 Minuten an Raphael Junghans aus Roth. In der Teamwertung ging der erste Platz des Tages an die zweite Mannschaft des Triathlon Teams DSW Darmstadt, die sich mit insgesamt 72 Punkten gegen das Puma Team TV 48 Erlangen (82 Punkte) und die Lokalmatadoren der TSG 08 Roth / Hubert-Schwarz-ProWin-Team (96 Punkte) durchsetzten. Bei den Frauen kamen die drei Tagesschnellsten aus Viernheim. Nina Heidemann lief nach 1:04:13 Stunden vor ihrer Schwester Kim Heidemann (1:05:41 Stunden) und Vereinskollegin Franziska Schildhauer (1:06:27 Stunden) über die Ziellinie. Damit sicherten sich die Frauen aus Viernheim mit sechs Punkten den ersten Platz in der Teamwertung vor der Mannschaft des OTC Regensburg (31 Punkte). Platz drei in der Mannschaftswertung belegte das Tri-Team Heuchelberg mit 42 Punkten.

Hitzeschlacht beim Stadttriathlon Erding

Nach Wettkampfabsage 2020 und einer kleineren Version 2021 fand der Stadttriathlon Erding in diesem Jahr wieder in voller Stärke statt. Bei rund 37 Grad Celsius erreichten 889 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Ziel. Über die olympische Distanz war Thomas Ott in 1:53:20 Stunden schnellster Athlet des Tages vor Hannes Butters, der die schnellste Schwimmzeit (18:27 Minuten) ablieferte und nach 1:54,28 Stunden ins Ziel lief. Das Podium komplettierte Samuel Böttinger nach 1:56:17 Stunden. Bei den Frauen siegte Nina Koller nach 2:17:57 Stunden vor Julia Thaller. Platz drei sicherte sich Katrin Esefeld, die das Ziel nur 18 Sekunden hinter der Zweitplatzierten erreichte (2:23:22 Stunden).

Über die Sprintdistanz sicherte sich Margrit Elfers den Sieg bei den Frauen nach 1:09:10 Stunden vor Lisa-Marie Ott (1:11:30 Stunden) und Daniela Unger (1:12:22 Stunden). Als schnellster Man setzte sich Fabian Schaffert nach 1:01:17 Stunden durch und verwies dabei Luis Steiert (1:01:49 Stunden) und Thomas Tietz (1:02:00 Stunden) auf die Plätze zwei und drei.

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...
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