Keine Übungsform ist beim Schwimmen beliebter als das Intervalltraining. Das hat einen guten Grund: Der Mix aus ständiger Be- und Entlastung verbessert Grundlagenausdauer und Wettkampfhärte – und macht auf lange Sicht schneller.
Nils Flieshardt/spomedis In der Saisonvorbereitung werden häufig extensive Intervallserien mit wenig Pause, aber dafür auch geringeren Belastungen geschwommen. Geht es in die heiße Phase, sind die Trainingsinhalte anspruchsvoller.
Langweilig und eintönig. Diesen Anschein erweckt Schwimmen oft für Außenstehende. Und nicht wenige Triathletinnen und Triathleten verbringen ihre Trainingszeit lieber auf dem Rad oder beim Laufen. Doch das Schwimmen gehört dazu und muss folglich mittrainiert werden. Tatsächlich verfallen Athleten ohne Trainingsgruppe oder Coach oft in einen Trott und schwimmen alles mit der gleichen Belastung. Ergebnis: Sie werden nicht schneller, obwohl sie Meter um Meter zurücklegen. Um diese Stagnation zu verhindern, sollten Trainingsformen gewählt werden, die über das stumpfe Metermachen hinausgehen. Intervalltraining heißt die Erfolgsformel, und es ist das genaue Gegenteil vom gleichmäßigen Dauerschwimmen. Der Trainingsreiz entsteht dabei durch den ständigen Wechsel zwischen Be- und Entlastung, wobei die Entlastung nie zu einer vollständigen Erholung führt. Der Athlet startet demnach jede Wiederholung mit einer mehr oder weniger starken Vorermüdung.
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Beim Intervalltraining kommen zwei Methoden zum Einsatz. Das extensive Intervalltraining findet im aeroben Bereich statt und dient sowohl der Verbesserung der Grundlagenausdauer als auch dem Laktatabbau nach einer harten Einheit. Im Gegensatz dazu findet das intensive Intervalltraining im sogenannten aerob-anaeroben Übergangsbereich oder im anaeroben Ausdauerbereich statt, die Muskeln produzieren dabei Laktat. So werden die Laktattoleranz und die kurzfristige Erholungsfähigkeit trainiert, außerdem passt sich der Körper über lange Sicht der höheren
Beim Intervalltraining kommen zwei Methoden zum Einsatz. Das extensive Intervalltraining findet im aeroben Bereich statt und dient sowohl der Verbesserung der Grundlagenausdauer als auch dem Laktatabbau nach einer harten Einheit. Im Gegensatz dazu findet das intensive Intervalltraining im sogenannten aerob-anaeroben Übergangsbereich oder im anaeroben Ausdauerbereich statt, die Muskeln produzieren dabei Laktat. So werden die Laktattoleranz und die kurzfristige Erholungsfähigkeit trainiert, außerdem passt sich der Körper über lange Sicht der höheren
Beim Intervalltraining kommen zwei Methoden zum Einsatz. Das extensive Intervalltraining findet im aeroben Bereich statt und dient sowohl der Verbesserung der Grundlagenausdauer als auch dem Laktatabbau nach einer harten Einheit. Im Gegensatz dazu findet das intensive Intervalltraining im sogenannten aerob-anaeroben Übergangsbereich oder im anaeroben Ausdauerbereich statt, die Muskeln produzieren dabei Laktat. So werden die Laktattoleranz und die kurzfristige Erholungsfähigkeit trainiert, außerdem passt sich der Körper über lange Sicht der höheren
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Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin bei spomedis nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und immer öfter beim Laufen, denn inzwischen startet sie in einem Liga-Team im Triathlon.
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