Sonntag, 25. Februar 2024
€ 0,00

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Training nach Gefühl

(c) Djedzura | Dreamstime.com

Wenn du auch überzeugt bist, dass nur das, was auf Strava oder Trainingpeaks steht, auch wirklich passiert ist, kommt heute eine extreme Prüfung auf dich zu. Versuche doch einmal, bei deinen nächsten Einheiten auf deinen heiß geliebten Minicomputer zu verzichten. Sportuhr, GPS-Tracker und Fahrradcomputer bleiben dann zu Hause. Öffne stattdessen deine Sinneskanäle und höre mal wieder auf dein Tempogefühl und deine innere Uhr! Vielleicht fällt dir dabei auf, wie gut es sich anfühlen kann, sich gelegentlich von Zahlen und Daten zu befreien und wie früher den puren Spaß an der Bewegung zu genießen. Und seien wir doch mal ehrlich: Ist der ganze Informationsballast nicht längst zum Informations-Overkill mutiert? Verstehen wir überhaupt noch, was da alles analysiert, gemessen und berechnet wird? Heute machen wir es mal ganz anders.

Mehr Instinkt im Rennen

Da du deine Hausrunde natürlich bis auf den letzten Meter haargenau kennst, solltest du für dieses Training deine gewohnten Pfade verlassen. Sonst ist die Versuchung allzu groß, doch wieder auf irgendeine Kirchturm- oder Bahnhofsuhr zu schielen und die Pace zu berechnen. Das passiert unterbewusst und ist absolut kein Vorwurf. Als Datenjunkies sind wir einfach machtlos dagegen. Doch lasse es gar nicht erst so weit kommen, dass ein Lauf nur noch dann ein guter Lauf ist, wenn du unter einer bestimmten Kilometerzeit bleibst. Vertraue auch auf dein gutes (oder schlechtes) Gefühl nach einem Training. Du wirst dadurch deinen Körper wieder besser kennenlernen und erlangst die Fähigkeit, Signale wie das subjektive Belastungsempfinden, die Schritt-, Tritt- und Zugfrequenz oder die Atmung genau zu analysieren und richtig zu interpretieren. Am Raceday könnte dein neu entwickelter Instinkt für eine große Überraschung sorgen.

Fehler gefunden? Bitte teile uns hier mit, was wir verbessern können!

Für öffentliche Kommentare und Diskussionen nutze gern die Funktion weiter unten.

Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.
- Anzeige -

Verwandte Artikel

Motorik verbessern: Trittfrequenz-Training auf dem Rad

Es scheiden sich die Geister, entweder man liebt es oder man mag es gar nicht, das Trittfrequenz-Training, dabei zielt es auf zwei wichtige Elemente ab. Wir erklären dir, wie es richtig eingesetzt wird.

Do it yourself: So baust du deinen Schwimm-Trainingsplan

Wenn das Training allein stattfindet, muss ein eigener Trainingsplan her. Wir zeigen dir, was du dabei beachten solltest.

2 Kommentare

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

ePaper | Kiosk findenAbo

Aktuelle Beiträge

Mehr lesen und erleben mit triathlon+

Triathlon ist mehr als Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mit der Mitgliedschaft bei triathlon+ erlebst du den schönsten Sport der Welt so umfangreich wie nie zuvor. Wir haben drei attraktive Modelle für dich: Mit dem Monatsabo hast du die volle Flexibilität. Mit dem Halbjahresabo kannst du unseren Service umfangreich testen und mit dem Jahresabo sparst du bares Geld.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

89,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar

Halbjahresabo

39,95 -
Ein halbes Jahr zum Vorteilspreis
  • Mindestlaufzeit 6 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 6 Mo. monatlich kündbar